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Bayern-Trainer Hansi Flick auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart. bild: youtube.com/fcbayern

"Halt endlich mal dein Maul": Flick entschuldigt sich für harten Satz gegen Salihamidzic

Eigentlich schien die Welt beim FC Bayern nach dem 2:1-Sieg in der Champions League über Lazio Rom am Mittwochabend in Ordnung. Die Münchner zogen souverän ins Viertelfinale der Königsklasse ein, wo sie nun auf Paris Saint-Germain treffen. Zudem räumten Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic vor dem Spiel ihre Differenzen der vergangenen Monate aus.

Doch am Donnerstag berichtete die "Bild"-Zeitung, dass Flick auf einer Fahrt im Mannschaftsbus Salihamidzic mit harten Worten angegangen haben soll: "Jetzt halt endlich mal dein Maul", soll er zum 44-Jährigen gesagt haben. Es war der Gipfel der Unstimmigkeiten zwischen den beiden. Zuvor gab es wohl immer wieder heftige Diskussionen über verpasste Spielertransfers, Leistungsbewertungen und einer vermeintlichen Zusage an Einsätzen an Ersatztorwart Nübel.

Auf einer Pressekonferenz am Freitag bestätigte Flick nun, dass er den Satz gegenüber seines Sportvorstandes geäußert hat. "Aus der Emotionalität ist mir ein Satz rausgerutscht, auf den ich nicht stolz bin und der mir auch leid getan hat", erklärte der 56-Jährige vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart am Samstag.

Flick begründete diesen im Anschluss auch: "Nach der Klub-WM hatten wir so eine Phase, in der wir vier Corona-Fälle hatten. In dieser Phase waren wir sehr, sehr angespannt."

FC Bayern: Auch Kimmich fordert Ruhe

Mittelfeldspieler Joshua Kimmich, der am Samstag mit einem grippalen Infekt ausfallen könnte, sagte ebenfalls am Mittwochabend, dass die Mannschaft die Unstimmigkeiten zwar wahrnehme, aber nicht ablenken würde. Dennoch forderte er: "Am Ende des Tages wäre es natürlich schöner, wenn auch Ruhe einkehren würde und wenn man vor allem nicht von intern Zündstoff nach außen geben würde."

Ähnlich sieht es Flick, der nochmals betonte, dass sich beide ausgesprochen hätten. "Damit ist das Ganze vergessen! Wir haben uns mit dem Blick in die Zukunft gesagt: Wir haben vielleicht im Moment die erfolgsreichste Zeit von Bayern München und die Spieler und der Staff haben es verdient, dass wieder Ruhe einkehrt."

Auf eine erneute Nachfrage zu seinem Verhältnis zum Sportvorstand wollte er nicht nochmal eingehen. Für ihn sei das Thema nun abgehakt. "Ich denke, wenn man etwas falsch gemacht hat und sich entschuldigt hat, muss die Sache auch vorbei sein."

(lgr)

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