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Jerome Boateng und Leon Goretzka verstehen sich gut – eigentlich. Unter der Woche gerieten die beiden aber im Training aneinander. Bild: imago images / Krieger

"Haben uns geschämt": Goretzka spricht über Rangelei mit Boateng

Es war einer der Aufreger bei den Bayern in dieser Woche: Beim Training waren Leon Goretzka und Jerome Boateng aneinander geraten, es kam zu Handgreiflichkeiten.

Beide Profis sorgten schnell dafür, die Situation hinterher zu entschärfen. Sie posteten ein Versöhnungsselfie auf Instagram.

Nach dem 3:1-Sieg der Bayern gegen Mainz 05 sprach Goretzka, dem im Spiel wieder eine Vorlage gelang, über den Vorfall auf dem Trainingsplatz. Gegenüber Sky sagte der Mittelfeldmann:

"Ich glaube, 20 Sekunden nach der Situation haben wir uns beide geschämt. Wir sind neben dem Platz gut befreundet, aber das darf uns nicht passieren."

Mit ihren Insta-Posts wollten die beiden laut Goretzka dafür sorgen, "dass keine Unruhe aufkommt".

Was war eigentlich Auslöser des Streits beim FC Bayern?

Auf diese Frage lieferte Thomas Müller eine Antwort. Im Gespräch mit Sky erläuterte das Bayern-Urgestein:

"Der Trainer hat sich etwas Besonderes überlegt bei dem Turnier und wir hatten sogar extra externe Schiedsrichter. Es gab vier Mannschaften und es wurde ein Preis ausgelobt – ein Gutschein für jeden Spieler der Siegermannschaft in einem wirklich guten Restaurant."

Da sei die Motivation "sehr hoch" gewesen, erklärte Müller. Es gab also Zoff wegen eines Restaurant-Gutscheins? Goretzka selbst sagte gegenüber Sky, dass der ausgelobte Preis nicht zwangsläufig mit seiner Motivation etwas zu tun hatte.

Jedenfalls kam es dann zum Streit. Müller berichtete: "Im Rückspiel des Finals hat sich eine Situation nach einer Schiedsrichterentscheidung aus dem Hinspiel etwas hochgeschaukelt." Es habe "gemenschelt".

Fotos vom Trainingsplatz zeigten die rauen Emotionen der Stars. Coach Hansi Flick erklärte nach dem Spiel gegen Mainz auf der Pressekonferenz: Er halte grundsätzlich nicht viel von Strafen. Aber: "Ich erwarte solch eine Form der Emotionalität nicht noch mal."

(ll)

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