Pep Guardiola ist bekannt für seine revolutionären Ideen auf dem Fußballplatz. Der 49 Jahre alte Spanier, der von 2013 und 2016 bei Bayern München Trainer war, tüftelt oft und gerne mit Spielern und ihren Positionen herum. So beorderte er damals Philipp Lahm, eigentlich rechter Verteidiger, aus der Abwehr ins Mittelfeld.
Ähnlich war es bei Joshua Kimmich: Guardiola bot den Mittelfeldspieler zeitweise in der Innenverteidigung auf.
Der jetzige Coach von Manchester City hatte aber noch eine weitere, viel fantastischere Idee: Er wollte Nationaltorwart Manuel Neuer im Falle einer bereits sicher gewonnenen Meisterschaft einmal im Mittelfeld aufstellen. Das hat Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende der Bayern München AG, im Editorial des aktuellen Vereinsmagazins "51" verraten.
Rummenigge schreibt dort: "Ich weiß noch, wie Pep Guardiola nach dem Gewinn einer Meisterschaft ernsthaft die Idee hatte, ihn für ein Spiel im Mittelfeld aufzustellen". Er habe Guardiola "nur mit Mühe" von dieser Idee abbringen können. Der Grund, warum Rummenigge Neuer im Mittelfeld verhinderte: Es hätte dem FC Bayern "als Arroganz ausgelegt" werden können.
Dennoch, Rummenigge ist überzeugt: "Manu hätte auch im Mittelfeld eine gute Figur abgegeben". Ein guter Fußballer ist er ja, der Manuel Neuer – aber ob er so gut ist? Es wäre jedenfalls interessant zu beobachten gewesen...
Mittlerweile hat sich Neuer auch schon zu der Idee seines ehemaligen Trainers geäußert. Was er dazu zu sagen hat, lest ihr hier.
(as)