Noch-Bundestrainer Joachim Löw wäre nach der Europameisterschaft zu haben.
Noch-Bundestrainer Joachim Löw wäre nach der Europameisterschaft zu haben. Bild: www.imago-images.de / Frank Hoermann

Gerüchte um Löw-Zukunft: Name dieses Top-Klubs fällt

28.05.2021, 12:3628.05.2021, 17:19

Als Real Madrid am Donnerstag mitteilte, dass Zinedine Zidane seinen Rücktritt als Trainer der Königlichen eingereicht hatte, war das nur noch die Bestätigung eines offenen Geheimnisses. Zidane, der den spanischen Rekordmeister in einer ersten Amtszeit dreimal in Serie zum Titel in der Champions League geführt hatte, geht trotz eines Vertrags bis 2022. "Es war mir eine Ehre. Gracias Zizou", twitterte Toni Kroos.

Der amtsmüde Zidane hatte noch nicht mal offiziell abgedankt bei den Königlichen, da ging es bereits um seinen Nachfolger. Wer wird Trainer von Kroos und demnächst auch David Alaba, der ablösefrei von Bayern München kommt? Wem kann es zugetraut werden, den drohenden Verfall zu stoppen? Es gibt mehrere aussichtsreiche Kandidaten – auch der scheidende Bundestrainer Joachim Löw soll in der Verlosung sein. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Löw hatte schon 2018 vages Interesse bekundet

Löw wird seinen Job als Nationaltrainer nach der Europameisterschaft abgeben, sein Nachfolger steht bereits fest: Hansi Flick, der bis Ende der Saison den FC Bayern trainiert hatte. Zeit hätte er also – und zumindest ein vages Interesse kann ihm auch nachgesagt werden. "Das ist natürlich ein Verein, der für jeden Trainer interessant ist", sagte er 2018 in der ZDF-Sendung "Sportstudio" in gewohnt umständlichem Duktus.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Bundes-Jogi mit dem spanischen Rekordmeister in Verbindung gebracht wird. Schon 2019 brachte ihn der Ex-Real- und Barca-Profi Bernd Schuster ins Spiel. Laut Schuster soll Vereins-Boss Florentino Pérez großer Jogi-Fan sein.

Ob Löw aber wirklich demnächst bei den Königlichen auf der Trainerbank Platz nimmt, erscheint fraglich. Laut der "Bild" will sich Jogi nach der anstrengenden Zeit als Bundestrainer ein halbes oder ganzes Jahr Pause gönnen. Danach aber komme für ihn nur ein Weltklub infrage – eine Anforderung, die wohl nur Real Madrid und der FC Barcelona vollumfänglich erfüllen.

(om)

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