
Zählt er schon die Tage?: Schalke-Trainer Kees van Wonderen.Bild: dpa / Andreas Gora
Zweite Bundesliga
21.03.2025, 09:3421.03.2025, 09:34
Der FC Schalke 04 steht vor einer entscheidenden Phase in der Saison. Während die Mannschaft auf dem Platz um wichtige Punkte kämpft, wird im Hintergrund längst über die Zukunft des Trainers Kees van Wonderen diskutiert.
Wie die "Sport Bild" berichtet, muss der Niederländer liefern. Sein Job ist wohl in Gefahr.
Van Wonderens bisherige Bilanz mit einem Punkteschnitt von 1,39 pro Spiel lässt die Klub-Bosse unzufrieden zurück. Besonders die fehlende spielerische Entwicklung der Mannschaft sorgt für Sorgenfalten in der Chefetage.
Schalke-Bosse haben hohe Forderungen an van Wonderen
Die sportliche Führung hat deshalb klare Vorstellungen: Ab sofort sollen verstärkt Spieler zum Einsatz kommen, auf die Schalke auch in der kommenden Saison setzt. Dies betrifft vor allem die Torhüterposition, wo eine richtungsweisende Entscheidung gefallen ist.
Der Vertrag von Loris Karius läuft im Sommer aus – dennoch soll der 31-Jährige gehalten werden. Dies hat Konsequenzen für Justin Heekeren, der mit seinen 24 Jahren eigentlich als Torhüter der Zukunft galt. Sein Vertrag läuft noch bis 2026, doch für ihn könnte es im Sommer bereits einen Abschied aus Gelsenkirchen geben.
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Diese Entscheidung überrascht, da Schalke zuletzt vor allem auf junge Talente setzen wollte. Offen bleibt, ob Heekeren selbst einen Wechsel anstrebt oder ob sich ein anderer Klub für ihn findet.
Schalke 04: Van Wonderen bleiben wohl acht Endspiele
Kees van Wonderen steht derweil unter Druck. Laut "Sport Bild" muss er in den verbleibenden acht Ligaspielen beweisen, dass er der richtige Mann für die kommende Saison ist. Ein erstes Zwischenfazit könnten die Verantwortlichen bereits nach dem Testspiel gegen den FC Groningen ziehen – auch wenn es dabei sportlich um wenig geht.
Eine endgültige Entscheidung über van Wonderens Zukunft wird erst getroffen, wenn der Klassenerhalt gesichert ist. Die Situation erinnert stark an das vergangene Jahr, als sich die Schalker Verantwortlichen lange Zeit ließen, bevor sie mit Karel Geraerts in die neue Saison gingen – eine Entscheidung, die sich als Fehler herausstellte.
Um einen erneuten Fehlgriff zu vermeiden, wird die Entwicklung unter van Wonderen nun besonders genau beobachtet.
Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied zu Geraerts: Van Wonderen genießt in der Kabine großes Ansehen. Seine offene und hilfsbereite Art kommt bei den Spielern gut an, zudem geht er auf deren Wünsche ein, etwa in Bezug auf Trainingszeiten.
Geraerts hingegen stand mit einigen Profis auf Kriegsfuß, was am Ende auch zu seiner Entlassung beigetragen hat. Das Vertrauen der Mannschaft ist ein entscheidender Faktor, der van Wonderen zugutekommen könnte, falls die sportlichen Ergebnisse nicht vollkommen enttäuschen.
Gerüchte um Raúl kursieren auf Schalke
Ein weiteres Problem für Schalke: Der Trainermarkt gibt derzeit wenige Alternativen her. Zwar wird Klub-Legende Raúl als potenzieller Nachfolger gehandelt, doch innerhalb der Führungsetage gibt es bislang keine Einigkeit über eine Verpflichtung des Spaniers.
Die Personalie Raúl ist nicht unumstritten, da er bisher kaum Erfahrung als Cheftrainer in einer europäischen Topliga gesammelt hat. Zudem wäre eine Verpflichtung des ehemaligen Superstars finanziell kein leichtes Unterfangen.
Wie sich die Trainerfrage entwickelt, dürfte stark davon abhängen, wie van Wonderen die kommenden acht Spiele gestaltet. Holt Schalke die nötigen Punkte und zeigt dabei spielerische Fortschritte, könnte eine Weiterbeschäftigung die beste Lösung sein. Andernfalls droht ein erneuter Trainerwechsel – mit all seinen Risiken.
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