Justizminister Marco Buschmann baut Beats auf Soundcloud.
Justizminister Marco Buschmann baut Beats auf Soundcloud.screenshot soundcloud.com/mbsounds

Inklusive Lindner-Remix: Justizminister Buschmann aka "MBSounds" wird nach Feierabend zum Musikproduzenten

16.12.2021, 14:5216.12.2021, 18:50

Tagsüber Mitregieren und nach Feierabend Beats basteln: So ungefähr kann man sich den Alltag des neuen Bundesjustizministers Marco Buschmann (FDP) vorstellen. Denn der Minister hat einen eigenen Soundcloud-Account, wo er schon seit einigen Jahren unter dem Namen "MBSounds" selbstproduzierte Songs hochlädt.

Dass er dabei Beruf und Hobby nicht ganz trennen will, wird bei einem Blick auf die Songtitel klar. Mit "Schadensinspektion", "Wutrede" und "Schattenjahre: Die Zweifel verschwinden" greift Buschmann den Werdegang der liberalen Partei auf. Zwischendrin finden sich auch immer wieder unverfänglichere Titel wie "Train to Berlin" oder künstlerische à la "Besinnlichkeit im Maschinenraum".

Lindner-Remix ist Buschmanns beliebtester Song

Beim Scrollen durch die musikalischen Werke des Ministers fällt auf, dass Buschmann sich nicht nur einem Genre zuordnet. Die Tracks sind mit unterschiedlichen Hashtags wie #dreamhouse, #electro, #NewAge oder #Trance versehen. Der mit über 32.400 Streams beliebteste Track ist "Wutrede", in dem Buschmann Elektro-Titel mit Auszügen aus einer Rede von FDP-Chef Christian Lindner verarbeitet.

Und seit einigen Wochen ist ganz schön was los auf dem Account von "MBSounds". Denn mit dem Bekanntheitsgrad des Politikers Buschmann schießt auch der des Musikers in die Höhe. "Seit einige Medien meinen SoundCloud-Kanal erwähnt haben, haben sich über 14.000 Menschen meinen letzten Track angehört", schrieb der 44 Jahre alte Minister auf Twitter. "Ich fühle mich sehr geehrt ... Hoffentlich tun nun niemandem die Ohren weh", so der promovierte Jurist weiter.

Buschmanns Musik sorgt im Internet bislang für gemischte Reaktionen. "Sie sind mit Abstand der coolste Minister, den dieses Land je hatte", schreibt ein User."Fett guter Beat", ein anderer. Kritischer klingen da schon andere Kommentare. Die Musik sei "ausbaufähig", heißt es etwa, oder "Ist jetzt nicht meine Musik, aber so schlimm wars jetzt nicht, dass mir die Ohren bluten."

(nik)

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