Der Monstronaut sorgt schon vor dem Start der neuen

Der Monstronaut sorgt schon vor dem Start der neuen "The Masked Singer"-Staffel für spannende Diskussionen. Bild: ProSieben/Willi Weber

"The Masked Singer": Der Monstronaut löst Hype aus – aber ProSieben ist nicht zu trauen

"The Masked Singer" hat sich als eines der erfolgreichsten Formate im Unterhaltungsfernsehen etabliert und startet am 16. Februar bereits in seine vierte Runde. Fast alle Masken wurden vorab schon präsentiert, wobei eine in besonderem Maße hervorsticht: der Monstronaut, eine kuriose Kreuzung aus dem Monster und dem Astronaut der ersten Staffel. Beide waren damals absolute Publikumslieblinge und Max Mutzke als Astronaut triumphierte am Ende sogar.

Der Monstronaut ist nach offiziellen Angaben von ProSieben sagenhafte zweieinhalb Meter groß und überragt damit alle bisherigen Kostüme der deutschen Ausgabe von "The Masked Singer". Seine Arme sind zudem stolze 1,60 Meter lang. Unter den Fans befeuert das schon jetzt die Spekulationen: Dann nämlich muss sich darunter auch ein enorm großgewachsener Promi verbergen... oder?

Ein Basketballer als "Masked Singer"-Monstronaut?

Über die ProSieben-App können bereits vorab Tipps zu den Kandidaten abgegeben werden. Momentan (Stand: 10. Februar) sind über 24 Prozent der Abstimmenden der Meinung, dass niemand Geringeres als Basketball-Legende Dirk Nowitzki dem Monstronaut Leben einhauchen wird.

Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten, wäre ProSieben damit in mehrfacher Hinsicht ein echter Coup gelungen. Was nämlich auffällt: Bislang waren Sportler in "The Masked Singer" vergleichsweise selten vertreten. Der Fokus lag häufig vielmehr auf Schauspielern oder professionellen Sängern.

Ausgerechnet unter dem Monsterchen in Staffel eins verbarg sich mit der Boxerin Susi Kentikian allerdings eine Sportlerin. Dirk als Monstronaut würde jetzt also gewissermaßen einen Kreis für die Sendung schließen.

Daneben wäre der einstige Star der Dallas Mavericks natürlich einfach auch ein großer Name für die Show, die in der Vergangenheit oft dafür kritisiert wurde, nur B- oder gar C-Promis zu präsentieren. Insoweit wurden die Ambitionen von ProSieben zuletzt aber schon besser sichtbar, denn Staffel drei wartete unter anderem mit Wigald Boning und Veronica Ferres auf. Bis zu einer Marke wie Dirk Nowitzki scheint es da gar nicht mehr allzu weit zu sein.

ProSieben ist nicht zu trauen

Doch obwohl die Vermutung der Fans durchaus sinnvoll erscheint, ist Vorsicht angebracht, denn in der Vergangenheit führte "The Masked Singer" die Zuschauer bereits häufiger gezielt an der Nase herum. Hierfür ist die zweite Staffel ein gutes Beispiel, in der die Hinweise zum Faultier auf TV-Moderator Stefan Raab gelenkt wurden. Der Hype überdauerte Wochen und schließlich waren viele Fans enttäuscht, weil "nur" Tom Beck unter dem Kostüm steckte.

Womöglich werden die Indizien zum Monstronaut die Nowitzki-Spekulationen weiter befeuern und am Ende kommt doch ein anderer Promi zum Vorschein. Schließlich muss sich unter der Maske auch gar nicht zwangsläufig eine sehr große Person befinden. Diesbezüglich sind sicherlich einige Tricks denkbar. Eines ist jedoch klar: Dem Sender gelingt es, die Show spannend zu halten.

(ju)

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