Seine Filmkarriere startete Dr. Bob schon in den 70er-Jahren als Spezialeffektkünstler und Maskenbildner beim australischen Film.
Seine Filmkarriere startete Dr. Bob schon in den 70er-Jahren als Spezialeffektkünstler und Maskenbildner beim australischen Film.screenshot / instagram @dr_bob_offical_account
Dschungelcamp

Dschungelcamp-Ikone: Diesen kuriosen Beruf übte Dr. Bob einst aus

02.02.2022, 00:07

"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" startete am 21. Januar bei RTL. Mit an Bord ist, neben Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, wie jedes Jahr seit 2004 auch Deutschlands TV-Ikone Robert McCarron – bekannt als Dr. Bob. Seit der ersten Staffel ist er der Dschungelarzt des Vertrauens und führt die Promis souverän durch jegliche Dschungelprüfungen.

Im Interview mit "RTL" verriet der Australier allerdings zuletzt, dass seine berufliche Laufbahn eigentlich ganz anders begann.

Diverse Abschlüsse

Als Show-Figur ist Dr. Bob längst zum Kult geworden. Im RTL-Urwald hört man auf sein Wort. Und das obwohl er überhaupt gar keinen Doktor-Titel hat. McCannon ist ausgebildeter Waldbiologe, Rettungssanitäter und Maskenbildner. Ausgerechnet über Letzteres kam er zum Dschungelcamp.

Gegenüber RTL erzählte er: "Als ich anfing zu arbeiten, habe ich eine Ausbildung als Make-up-Artist gemacht. Als Maskenbildner für Spezialeffekte." Unter anderem stellte er Prothesen für Peter Jacksons ("Der Herr der Ringe") Horrorstreifen "Braindead" her.

Ein Glück für die zwölf neuen Dschungelcamp-Kandidaten. Denn:

"Das Make-up hat mich tatsächlich zur Medizin gebracht. Ich habe im Krankenhaus gelehrt, künstliche Ohren und Nasen anzufertigen. Und je häufiger ich im Krankenhaus arbeitete, desto mehr liebte ich die Medizin."

Schlangen könnten den Kandidaten zum Verhängnis werden

Für die 15. Staffel verließ der Australier in diesem Jahr seine Heimat. Das "Dschungelcamp" wird 2022 coronabedingt nach all den Jahren von Australien nach Südafrika verlegt. Für den Dschungel-Fan ist das neue Terrain auch ein kleines Abenteuer, erzählte er der "Bild". Besonders für die heimischen Schlangenarten interessiere er sich besonders. Doch er warnte die Kandidaten: Einige von ihnen seien extrem giftig. Der Grund:

"Die Ranger passen auf, aber die Kandidaten müssen das auch tun. Sie sollten immer auf den Boden gucken, wenn sie gehen."

"Ich habe keine Angst vor Corona"

Corona bereite dem 71-Jährigen allerdings weniger Sorgen. Er sei bereits drei Mal geimpft und habe ein gutes Gefühl: "Ich glaube ja eigentlich, dass wir im derzeit sichersten Land der Welt sind, was Corona angeht. Omikron war vor einem Monat hier, jetzt ist es fast überstanden. Und weil das Land die Gefahr kennt, gibt es hier die besten Sicherheitsvorkehrungen."

(abd)

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