Die Sport-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein entpuppte sich als das Schwein in

Die Sport-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein entpuppte sich als das Schwein von "The Masked Singer". Bild: ProSieben/Willi Weber

"The Masked Singer": So errät Katrin Müller-Hohenstein die anderen Kandidaten

Am Dienstagabend startete die 4. Staffel von "The Masked Singer". Von einem der Charaktere hieß es dabei schon nach einem Auftritt Abschied nehmen. Am Ende traf es das Schwein, dessen Enthüllung für eine gewaltige Überraschung sorgte. Zum Vorschein kam nämlich unter dem Kostüm die ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, die niemand aus dem Rateteam auf der Rechnung hatte. Auch unter den gelisteten Verdächtigen in der ProSieben-App tauchte sie nicht auf.

Beim Interview mit watson freute sich die 55-Jährige nun über diesen Coup – und verriet, welchen großen Vorteil sie gegenüber den Fernsehzuschauern jetzt beim Erraten der übrigen Kandidaten hat.

watson: War es für Sie enttäuschend, als Erste in der neuen "Masked Singer"-Staffel enttarnt zu werden?

Katrin Müller-Hohenstein: Ich habe mein Ziel erreicht. Mein Ziel war es, in dieser Sendung zu sein und das habe ich geschafft. Das hat mich sehr glücklich gemacht. Jetzt bin ich aber auch glücklich, dass ich mich wieder frei bewegen, den blauen Himmel anschauen und über grüne Wiesen laufen kann.

"Es hat sich mir noch nie erschlossen, warum man immer unbedingt Erster werden muss."

Also dabei sein ist alles für Sie?

Absolut. Ich muss aber dazu sagen, dass ich kein besonders ehrgeiziger Mensch bin. Es hat sich mir noch nie erschlossen, warum man immer unbedingt Erster werden muss. Ich möchte mit mir zufrieden sein und Spaß haben. Beides hatte ich gestern! Darum ist alles wunderbar.

Die Prominente unter dem Schwein-Kostüm bei

Das Schwein nimmt bei "The Masked Singer" seine Maske ab. Bild: ProSieben/Willi Weber

Haben Sie denn sofort zugesagt, als die Anfrage von ProSieben kam?

Ja, sofort! Ich dachte mir: Das ist ein Abenteuer, das ist eine Herausforderung, das machst du jetzt. Und es hat sich wirklich total gelohnt. Ich finde, dass man hin und wieder die Herausforderung im Leben suchen sollte, um auch mal völlig andere Dinge zu erleben. Gerade in der jetzigen Zeit ist es sowieso ein Geschenk, wenn man so etwas machen darf.

Das Rateteam, aber auch die Nutzer der App sind Ihnen im Verlauf der Sendung überhaupt nicht auf die Schliche gekommen. Für Sie eine Überraschung?

Ich verrate Ihnen mal etwas: Mir ist überhaupt niemand auf die Schliche gekommen! Alle, die mir später geschrieben haben (mein Telefon ist übrigens explodiert), meinten, sie hätten mich nicht erkannt und hätten damit auch nicht gerechnet. Das hat mich dann schon gefreut. Wahrscheinlich hatte ich aber auch einfach den Vorteil, dass man mit mir in dieser Sendung nicht gerechnet hat. Aber das ist ja auch vollkommen in Ordnung. Dennoch hatte ich vermutlich ein leichteres Spiel als einige andere, die bereits bei "The Masked Singer" aufgetreten sind.

"Ich stand hinter der Bühne und war wirklich ruhig – das hat mich selber ziemlich überrascht!"

Waren Sie denn vor der Show besonders aufgeregt, weil sie eben keine Erfahrung als Sängerin auf einer großen Bühne haben?

Witzigerweise überhaupt nicht. Womöglich lag es daran, dass ich diesen Schweinekopf aufhatte. So war ich erstmal nicht zu identifizieren. Da stand einfach ein Schwein, das gesungen hat, und ich war dieses Schwein. Ich stand hinter der Bühne und war wirklich ruhig – das hat mich selber ziemlich überrascht!

"Ich habe einen Verdacht, aber den verrate ich natürlich nicht. Das wäre unfair, weil ich die anderen Masken auf der Bühne ja aus der Nähe gesehen habe."

Das Schwein-Kostüm war mit acht Kilo Gewicht für "The Masked Singer"-Verhältnisse relativ leicht. Haben Sie das auf der Bühne tatsächlich auch so empfunden oder hat die Maske das Performen vielleicht doch stark erschwert?

Es war tatsächlich nicht allzu schwer. Ziemlich schwer war eigentlich nur der Regenmantel, aber das war auch nicht dramatisch. Das Kostüm war vom Tragekomfort her echt okay. Ein Problem war allerdings der Regenschirm auf dem Kopf, denn dadurch wurde der Kopf sehr hoch. Ich musste aufpassen, dass ich den Kopf einigermaßen gerade halte, damit mir das nicht umkippt. Aber das Kostüm war super.

Die Sport-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein entpuppte sich als das Schwein in

Katrin Müller-Hohenstein hat ihren Auftritt auf der "The Masked Singer"-Bühne offensichtlich genossen. Bild: ProSieben/Willi Weber

Haben Sie einen Verdacht, wer unter den übrigen Kostümen stecken könnte?

Ich habe einen Verdacht, aber den verrate ich natürlich nicht. Das wäre unfair, weil ich die anderen Masken auf der Bühne ja aus der Nähe gesehen habe beziehungsweise an ihnen vorbeigelaufen bin. Bewegungen sind so noch einmal besser erkennbar als über den Bildschirm. Insofern hatte ich einen Vorteil. Am Schönsten ist es doch ohnehin, wenn jeder selber rätselt. Bei zwei oder drei Masken bin ich mir aber relativ sicher.

"Wer mir als Figur gut gefällt, ist der Dinosaurier. Der ist gewissermaßen mein Bruder im Geiste."

Wer ist Ihr Favorit auf den Sieg der Show?

Ich habe die Auftritte der Masken gestern nicht alle gesehen. Wer mir als Figur aber gut gefällt, ist der Dinosaurier. Der ist gewissermaßen mein Bruder im Geiste. Er hätte sehr gut zu dem Schwein gepasst. Das Quokka finde ich außerdem sehr süß, das gefällt mir auch sehr gut. In beiden Fällen betrifft das vor allem die Optik. Zur gesanglichen Leistung kann ich wenig sagen, aber der Gesang ist ja auch nicht das alleinige Entscheidungsmerkmal.

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