Extrembersteiger Reinhold Messner (ganz links) sollte eigentlich Gast bei "Hart aber fair" sein.
Extrembersteiger Reinhold Messner (ganz links) sollte eigentlich Gast bei "Hart aber fair" sein.
bild: screenshot ard mediathek
Exklusiv

Vorzeitiges "Hart aber fair"-Ende für Messner – ARD erklärt, wie es dazu kam

24.02.2021, 19:05

Am Montagabend begrüßte Frank Plasberg wie gewohnt zu seinem Talk "Hart aber fair". Während einige Gäste live im Studio dabei waren, sollte Extrembergsteiger Reinhold Messner per Video in die Sendung geschaltet werden – doch das ging mächtig schief. Nun meldete sich die ARD zu dem Vorfall zu Wort.

Als Moderator Plasberg den aus Bozen zugeschalteten Messner begrüßte, zählte er bereits die Sekunden zeitlicher Verzögerung, bis der Ton endlich angekommen war. Hatte er etwa eine Vorahnung? Es dauerte und dauerte, klappte aber anfangs zumindest noch.

Als der Talker den Extrembergsteiger jedoch das erst Mal tatsächlich ins Gespräch mit einbeziehen wollte, machte ihm die Technik einen Strich durch die Rechnung. Das Bild blieb eingefroren, der Ton stumm. Auf dem Monitor war lediglich Messners Gesicht zu sehen. Egal, was die Redaktion und Technik in den kommenden Minuten auch versuchte, die Leitung wurde nicht besser.

Der BIldschirm, auf dem Messners Gesicht zu sehen war, musste wieder abgebaut werden.
Der BIldschirm, auf dem Messners Gesicht zu sehen war, musste wieder abgebaut werden.
bild: screenshot ard mediathek

Nach Rücksprache mit dem Regisseur, entschied man sich, die Schalte zu Reinhold Messner zu beenden. Kurzerhand wurde mitten in der Sendung der Bildschirm, auf dem Messner zu sehen war, wieder abmontiert. Plasberg bedauerte den Zwischenfall und kündigte an, Messner so bald wie möglich erneut einzuladen.

"Hart aber fair" arbeitet an Fehleranalyse

Eine Panne dieser Art ist schon bemerkenswert und kommt wohl nur selten vor. Watson hakte bei der ARD nach, ob mittlerweile die Gründe für das technische Versagen bekannt sind und wie es um einen erneuten Auftritt von Reinhold Messner bei "Hart aber fair" steht.

Auch am späten Dienstagnachmittag war der endgültige Fehler offenbar noch nicht gefunden. Der Sender teilte im Namen der "Hart aber fair"-Redaktion mit:

"Wir arbeiten an der Fehleranalyse. Offenbar hat es auf dem Weg zwischen Berlin und Bozen mehrere Probleme mit den Leitungswegen gegeben."

Fehler war vor der Sendung bereits aufgefallen

Dass Frank Plasberg im TV nicht allzu überrascht angesichts der Panne wirkte, hatte ebenfalls einen Grund, wie die "Hart aber fair"-Redaktion weiter erklärte: "Dies ist kurz vor der Sendung aufgefallen. Leider ließ sich der Leitungsweg bis zum Beginn der Sendung nicht mehr reparieren."

Und wie steht es um Plasbergs Ankündigung, den Bergsteiger und Buchautoren erneut in die Sendung zu holen? "Mit Herrn Messner haben wir noch keine weiteren Absprachen getroffen", heißt es.

(jei)

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