Tanja Makarić ist die neue Freundin von Julian Claßen.
Tanja Makarić ist die neue Freundin von Julian Claßen.Bild: screenshot/instagram/tanjamakaric_

Nach Shitstorm: Julian Claßen zeigt Tanja ohne Filter

07.09.2022, 14:29

Nach der Trennung von Bibi hat Julian Claßen eine neue Liebe gefunden – Tanja Makarić. Mittlerweile ist die Sportlerin sogar in sein Management aufgenommen worden, wodurch sie auch fast genau die gleiche Werbung wie ihre Vorgängerin macht. Den Fans fiel eine Sache jedoch direkt auf: Tanja zeigt sich kaum ohne gesichtsverändernde Filter. Besonders auf Tiktok wird das schon seit einigen Wochen kritisiert, doch jetzt setzte Julian ein Zeichen.

Hate auf Tiktok gegen Tanja Makarić

Bei genauerem Blick auf das Instagram-Profil von Tanja Makarić fallen einige Unstimmigkeiten auf. In der Story ist der benutzte Filter klar zu erkennen, bei ihren Posts fällt die Bearbeitung jedoch zunächst nicht auf. Dass dort Photoshop am Werk war, beweisen vor allem Tiktok-User:innen, die die wenigen unbearbeiteten Bilder und Videos von Tanja sammelten.

Über 100.000 Likes hat beispielsweise ein Video auf der Plattform, das Tanja mit den Worten "Sternzeichen: Face App" beschreibt. Von solchen Tiktoks gibt es etliche, meist mit großer Reichweite und teils sehr beleidigenden Kommentaren darunter. Gibt man ihren Namen bei Tiktok ein, sind die ersten Suchvorschläge "ohne Filter", "insta vs. echt" und "photoshop".

Dieses Tiktok über Tanja ging viral.
Dieses Tiktok über Tanja ging viral. Bild: screenshot/tiktok/yourfavalice

Selbst bei Bibi wurde schon im Mai vermutet, dass sie indirekt gegen Tanja sticheln wollte, als sie unter ihr letztes Instagram-Bild "#nofilterneeded" schrieb – auf Deutsch: "Kein Filter nötig". Vermutlich auch, um die Lage zu besänftigen, teilte Julian jetzt ein Foto von Tanja, das allem Anschein nach unbearbeitet ist. Auf dem Bild wird sie im Profil gezeigt, dazu schrieb er: "Wie wunderschön du bist".

Schönheits-OPs aufgrund von Filtern

Öffentlich haben weder Julian Claßen noch Tanja selbst, über die Thematik gesprochen. Fakt ist allerdings, dass starke Gesichtsbearbeitung zum einen keine sonderlich positive Auswirkung auf junge Fans hat und zum anderen erwiesenermaßen auch eigene Komplexe verstärken kann.

Schon länger berichten Schönheitschirurgen beispielsweise von Patient:innen, die in ihre Praxen kommen und als Wunsch-Ergebnis bearbeitete Fotos zeigen. So auch Dr. Joachim Graf von Finckenstein, der gegenüber der "Bild" in diesem Zusammenhang sogar von einer "Katastrophe" spricht:

"Um diesen Menschen zu helfen, bedarf es jedoch psychologischer Beratung und keines Chirurgen."

Was im Netz schön aussehe, könne "auf Dauer aber psychisch krank machen", warnte der Facharzt vor den Filtern. Bei fast jedem Beratungsgespräch würden Patientinnen mittlerweile "Fotos von Instagram-Stars oder sich mit Filter" mitbringen. Diese Wünsche seien meist gar nicht umsetzbar.

(crl)

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