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Schwesta Ewa: Die Skandalrapperin wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Jetzt steht fest, wann sie ins Gefängnis muss.

Bild: imago images/ Jan Huebner

Skandalrapperin Schwesta Ewa bleiben nur noch wenige Tage mit ihrer Tochter

Rapperin Schwesta Ewa wurde bereits im Jahr 2017 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der Grund: Körperverletzung und Steuerhinterziehung. Anfang 2019 bestätigte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe das Urteil.

Bereits acht Monate saß die 35-Jährige in Untersuchungshaft, mittlerweile ist sie Mutter geworden. Besonders bitter: Ihre Tochter darf sie nicht mit ins Gefängnis nehmen.

Jetzt verriet Schwesta Ewa auf Instagram, wie es für sie weiter geht und wann sie zum Haftantritt erwartet wird:

"Am 12.1. ist es soweit... Haftantritt... Ich zähle die Stunden, es macht mich wahnsinnig. Aaliyah ist auch noch krank geworden. Üff keine Luft zum Atmen... noch genau 4 Tage und 17 Stunden. Auch in meiner Situation/ Lage muss ich auch noch Werbung für mein Album machen bahhhh ekelhaft... mein 2'ter Boxinhalt ist übrigens dieser Kalender mit exklusiven Bildern blablabla wen juckt's."

Unter den Instagram-Beitrag setzte sie die Hashtags "bald rein", "bald raus", "mein Herz", "mein Leben", "JVA Willich" und "Löwen-Mama". Dazu stellte sie ein Foto von sich und ihrer kleinen Tochter. Fast 50.000 Menschen haben das Bild bereits mit einem Herzen markiert, es hagelte über tausend Kommentare.

Ihre Fans schickten ihr viel Kraft und sind sich sicher, dass sie die Zeit ohne ihr Kind überstehen wird. Doch für die Musikerin ist der Gang in den Knast ohne ihre Tochter ein kaum zu meisternder Schritt.

Was mit ihrer Tochter Aaliyah geschehen wird, wer sich während ihrer Haftstrafe um sie kümmert – dazu schweigt Ewa.

"Nur dank ihr werde ich die Zeit überstehen"

Bereits zuvor stellte Schwesta Ewa auf Instagram die Frage: "Warum darf ich nicht in ein Mutter-Kind-Gefängnis? Sie ist der einzige Grund wofür es sich zu kämpfen lohnt, zu leben lohnt. Nur dank ihr werde ich die Zeit überstehen." Weiter mahnt sie an: "Auch wenn der ein oder andere mich hier nur als asoziale Hure wahrnimmt, wissen die Leute, die mir hier folgen, dass ich eine super Mami bin und alles stehen und liegen gelassen habe, nur um mich auf sie konzentrieren zu können."

Sie kritisierte weiter, dass sie eine gute Sozialprognose vom Jugendamt erhalten hätte und ihr Baby trotzdem einfach von ihr getrennt würde.

Eine Sprecherin der JVA Fröndenberg, der einzigen Mutter-Kind-Einrichtung in Nordrhein-Westfalen, sagte dazu der "Bild": "Nach unserer Einschätzung ist Ewa Malanda von der Persönlichkeitsstruktur her höchst manipulierbar und gewaltbereit. Wir empfehlen, dass sie sich zunächst im geschlossenen Vollzug bewähren soll."

Das muss sie nun ab dem 12. Januar tun.

(iger)

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