Apache 207 dominiert die Charts und Playlists. 2019 soll er eine Millionen Euro mit der Rap-Musik verdient haben. Die Beats und Songs des Mann aus Ludwigshafen gehen ins Ohr. Auf Instagram sucht der K ...
Respekt vom King of Rap Kool Savas (kl. Bild) persönlich: Apache 207 hat einige Erfolge vorzuweisen.Bild: screenshot youtube/dpa/montage-watson
Musik

Apache 207: Rap-Legende zollt ihm Respekt – und lüftet Geheimnis seines Erfolgs

22.01.2020, 21:50

Über 125 Millionen Streams – an Apache 207 ist seit 2019 kein Vorbeikommen. Der schlacksige Ludwigshafener Rapper und Sänger ist einer der Senkrechtstarter der deutschen Musikszene. Niemand geringeres als die Berliner Rap-Legende Kool Savas zollt dem Newcomer nun Respekt – und erklärt zugleich, was das Geheimnis hinter seinem immensen Erfolg ist.

Oder eher die zwei Geheimnisse: Technik und Gefühl. In einem Interview mit "hiphop.de" erklärt Savas mit Blick auf Apache: "Du merkst, du hast es mit einem Sänger zu tun." Und zwar auch ohne technische Hilfsmittel, wie der Berliner weiter ausführt:

"Ich finde geil, wenn einer singen kann. Wenn du hörst, dass nicht nur das Autotune die Arbeit gemacht hat, sondern die Person weiß, was sie da tut."

Gut singen ist das eine, aber letztlich ist laut Savas nicht nur die Technik für den Erfolg verantwortlich. Das zweite Geheimnis hinter dem Erfolg des Pfälzers sei sein Gespür für Melodien.

"Der hat sich wirklich krasse Melodien überlegt. Und eine gute Melodie ist immer Gold wert."
Kool Savas über Apache 207

Kool Savas kann man getrost als Rap-Urgstein und -Legende bezeichnen. Der Berliner rappt seit über 20 Jahren und hat mit seinem aggressiv-angriffslustigen Style Anfang der Nuller Jahre eine oder mehrere Generationen im deutschen Rap geprägt. Nicht umsonst trägt er auch den Titel "King of Rap", den er sich allerdings selbst verliehen hat.

Apache feierte 2019 seinen Durchbruch

Apache 207 ist nicht ansatzweise so lange wie Savas am Start, hat aber einen steilen Aufstieg hinter sich. 2019 hat er mit seinem Hit "Roller" den endgültigen Durchbruch geschafft. Alleine auf Spotify wurde der Song über 136 Millionen Mal angehört. Damit liegt der Ludwigshafener lediglich 18 Millionen hinter der Rekordmarke seines eigenen Labelchefs Bausa. Der hat mit "Was du Liebe nennst" bisher 154 Millionen Streamings geholt – mehr als jeder andere deutsche Künstler.

Hier Apaches größter Hit "Roller":

Glaubt man dem Musiker, hat sich dieser Erfolg auch auf seinen Kontostand ausgewirkt.

Auf einem anderen Song, "200 km/h", verrät er, dass er schon vor Monaten 500.000 Euro sein Eigen nannte.

Hochgerechnet müsste er dann jetzt eigentlich schon Millionär sein.

Es gibt aber auch Kritik

Alles eitel Sonnenschein also. Wobei – hier und da regt sich auch immer wieder Kritik an Apache. Zum einen wird ihm besonders aufgrund seines älteren Videos "Kleine H*re" Sexismus und ein reaktionäres Geschlechterbild vorgeworfen.

Zum anderen sorgt sein Name für Vorwürfe. Kulturelle Aneignung sei das, sagen Kritiker. Auch im Musikvideo zu "Kein Problem" ist Apache als "Indianer" verkleidet zu sehen. Auf beide Kritikpunkte ist Apache, der keine Interviews gibt, bisher nicht eingegangen.

(om)

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