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"Tagesschau"-Sprecher Jens Riewa schießt gegen Kollegen nach ARD-Auftritt

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Jens Riewa ist Nachrichtensprecher bei der "Tagesschau".Bild: imago images/epd
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Nach Auftritt in ARD-Sendung: "Tagesschau"-Sprecher Jens Riewa schießt gegen Kollegen

23.02.2024, 18:14
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Jens Riewa ist seit Ende 2020 Chefsprecher der "Tagesschau". Mit dem Ausscheiden von Jan Hofer übernahm er zu diesem Zeitpunkt den Posten. Bis heute ist das ARD-Format die erfolgreichste Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Constantin Schreiber ist ebenfalls Sprecher der "Tagesschau" und berichtet regelmäßig vom Weltgeschehen. Zum Job der Sprecher:innen zählt, dass sie sich mit persönlichen Meinungen zurückhalten und dafür neutral wiedergeben, was passiert ist.

Dafür gibt es andere Stimmen, die Einordnungen vornehmen, Positionen vertreten und ihre Sicht des politischen Geschehens schildern. Abseits der "Tagesschau"-Bühne hatte Schreiber jetzt überraschend einen Auftritt in einer Talkshow. Im Gespräch mit Sandra Maischberger fand er deutliche Worte für das Handeln bestimmter Politiker:innen. Dies kam bei Kollege Riewa überhaupt nicht gut an.

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Jens Riewa wettert gegen Kollege Constantin Schreiber

Wie die "Münchner Abendzeitung" berichtete, fand Jens Riewa für den Talkshow-Auftritt von Constantin Schreiber deutliche Worte. Auf Facebook schrieb er: "Schaue gerade 'Maischberger' und wünsche mir mehr denn je 'Tagesschau'-Sprecherkollegen, die ihre politische Meinung für sich behalten. Ich werde mir weiter treu bleiben: Ich bin die Schweiz, die Schweiz, die Schweiz."

Auf X (ehemals Twitter) hob Maischberger eine Aussage von Schreiber besonders hervor, die er in ihrer Sendung tätigte: "Der Posterboy des Liberalismus Herr Lindner, die zunehmende Diva Herr Habeck und dann noch der komatöse Hausherr, der ab und zu auftaucht, aber dem man gefühlt nicht mehr so richtig zuhört." Dies wäre seine Meinung über die Akteure der Ampel-Koalition, bei der sich die letzte Anspielung auf Bundeskanzler Olaf Scholz bezieht.

Der Auftritt bei Sandra Maischberger wird vielfach diskutiert

In dem Kommentaren wunderten sich zahlreiche Personen über die deutliche Positionierung des "Tagesschau"-Sprechers, so nehme er nämlich dort eine neutrale Position ein. "Was erlaubt sich Schreiber?", fragte jemand. Ein Follower wetterte: "Wenn es für sachliche, professionelle und korrekte Einschätzungen nicht reicht... oder warum Konstantin Schreiber Texte besser nur ablesen statt selbstständig verfassen sollte."

Ein User merkte hingegen an: "Er hat sehr höflich das politische Versagen beschrieben." Zudem betonte ein Nutzer: "Sehr sympathisch und an alle, die meinen, als 'Tagesschau'-Sprecher darf man keine private Meinung haben: Jeder hat eine private Meinung. Es ist die Frage, ob sie publik wird oder nicht. Aber ich finde es transparenter, wenn sie publik ist." Dieser Ansicht würde wohl Jens Riewa vehement widersprechen.

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