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Amira Pocher wurde als Teenagerin Zeugin eines Verbrechens.Bild: imago images/Future Image
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"Ich war mit Blut bespritzt": Amira Pocher erinnert sich an schrecklichen Vorfall aus ihrer Jugend zurück

31.12.2021, 19:06

Die Vorkommnisse bei Familie Pooth wecken bei Amira Pocher schreckliche Erinnerungen! Am 24. Dezember wurde bei Verona Pooth eingebrochen, während sie mit ihrer Familie bei Verwandten das Weihnachtsfest feierte. Die Einbrecher entwendeten Schmuck, Bargeld und Designertaschen. Außerdem verwüsteten sie das Haus und flohen schließlich in Veronas Kleinwagen.

Der Einbruch in der Poothschen Villa ist diese Woche auch Thema in dem Podcast "Die Pochers hier!" von Oliver und Amira Pocher. Als sie über den Vorfall sprechen, erzählt Amira eine Anekdote aus ihrer Jugend, bei der sie am Ende selbst in Gefahr geriet.

Amira Pocher war Zeugin eines Verbrechens

Verona Pooth sprach auf Instagram und in mehreren Interviews ausführlich über den Einbruch in ihrem Zuhause. Unter anderem offenbarte sie sogar, dass ihr jüngerer Sohn Ricco am Tag zuvor bereits auf die Täter traf und sie auf frischer Tat bei einem anderen Einbruch ertappt hatte. Anschließend sagte der Zehnjährige bei der Polizei aus.

In ihrem Podcast betonte Amira, dass ihr die Pooth-Familie leidtue, denn "du hast dann ja auch Angst, weil da waren fremde Männer in deinem Haus." Gleichzeitig betonte sie jedoch:

"Ich glaube, ich hätte das alles nicht so öffentlich kommuniziert. Ich hätte auch nicht vom Kleinsten erzählt, der einen Täter erkannt hat und ihn auch bei der Polizei genau beschrieben hat.”

Danach erzählte sie von sich selbst. Sie sei als Teenager nämlich auch einmal Zeugin eines Verbrechens gewesen. "Ich kann mich erinnern, als ich dreizehn war. Da war ich einmal auf dem Schulweg und stand auf dem Busplatz. Ich hatte meine Mappe zum Malen unter meinem Arm geklemmt und vor meinen Augen wurde jemand niedergestochen", erinnerte sie sich zurück. Ein Mann hätte einen anderen Mann gejagt und hätte beim Laufen auf ihn eingestochen, führte sie aus und ergänzte noch weitere furchtbare Details:

"Und ich habe genau dazwischen gestanden mit zwei Freundinnen und ich war mit Blut bespritzt."

Daraufhin sei der Typ zweihundert Meter weiter zusammengeklappt, aber er habe überlebt, erzählte Amira weiter und offenbarte, dass sie den Täter gekannt habe: "Es war ein Jamaikaner und der ist mir schon immer aufgefallen, weil er da immer rumlief und mit sich selber geredet hat und gesungen hat. Und ich hatte schon immer den Eindruck, dass er ein kleiner Psycho ist. Der war wirklich ein ganz komischer Typ."

Sie hätte ihn ohne Probleme beschreiben können, aber ihre Mutter habe ihr verboten eine Aussage bei der Polizei zu machen, "weil sie Angst hatte, dass er sich bei mir rächen will."

Diese Folgen hatte das Verbrechen für Amira Pocher

Damit war die Geschichte aber noch nicht zu Ende: Zwei Tage später klingelte die Polizei bei Amiras Familie. Der Grund: Amira musste untersucht werden, weil das Opfer Hepatitis C hatte und sein Blut auf Amira gelandet war. Diese Tatsache hatte traurige Auswirkungen auf ihr Leben zu diesem Zeitpunkt: "Ich musste mich drei Monate regelmäßig testen lassen. Und meine Mutter hatte zu dem Zeitpunkt frisch entbunden, aber ich durfte meinen kleinen Bruder nicht anfassen oder küssen."

Zum Schluss kam sie zum folgenden Fazit: Auch wenn Amira anders gehandelt hätte als Verona Pooth, zeigte sie auch Verständnis für das Verhalten der 53-Jährigen. "Vielleicht wollte sie das alles sehr publik machen, damit die Einbrecher eingeschüchtert sind oder um andere zu warnen, aber ich wünsche der Familie nur das Beste und dass sie sich erholen", so Amira.

Der Schock sitz bei Verona Pooth noch tief

Das kann man der Familie Pooth in der Tat nur wünschen, denn den Einbruch müssen sie erst einmal verarbeiten. "Der Schock sitzt noch immer sehr, sehr tief. Das merkt man in der Nacht, wenn man einschlafen will. Man merkt, dass man richtig was durchgemacht hat. Man kann nicht einschlafen, die Gedanken kreisen darum, dass fremde Leute im Haus waren. Es waren fünf Täter, das weiß man inzwischen", sagte sie gegenüber "Bild".

Aus diesem Grund fordert sie auch härtere Strafen. "Wenn fünf von ihnen geschnappt werden und eine hohe Strafe bekommen, überlegen sich die anderen vielleicht, ob es sich lohnt, drei bis fünf Jahre in den Knast zu gehen", begründete sie ihre Forderung im Gespräch mit der Zeitung.

(swi)

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