Mit dem provokanten Titel ihrer Memoiren, zog Jamie Lynn Spears einiges an Hass auf sich. Jetzt wettert auch Britney gegen ihre kleine Schwester.
Mit dem provokanten Titel ihrer Memoiren, zog Jamie Lynn Spears einiges an Hass auf sich. Jetzt wettert auch Britney gegen ihre kleine Schwester.
Bild: picture alliance / Photoshot

Britney Spears mit fiesem Seitenhieb gegen eigene Schwester

15.10.2021, 08:58

Gefangen in der 13-jährigen Vormundschaft von Vater Jamie Spears, blieben der Pop-Ikone Britney Spears bislang einige Freiheiten verwehrt – die 39-jährige Sängerin durfte keine Verträge unterschreiben und nicht einmal Auto fahren. Doch damit ist jetzt Schluss: Ein Gericht in Los Angeles hatte im September entschieden, dass die Vormundschaft ihres Vaters mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden solle.

Trotzdem läuft bei der Pop-Ikone nicht alles rund: Ihr Kampf um ein selbstbestimmtes Leben geht mit einigem Gegenwind aus der Familie einher. Bereits 2019 hatte Schwester Jamie Lynn Kritik an der #FreeBritney-Bewegung geäußert und diese auch im Laufe der Zeit kaum öffentlich unterstützt. Vor Kurzem sorgte der ehemalige "Zoey 101"-Star dann mit dem provokanten Titel ihrer Memoiren für Aufruhr. Jetzt wehrte sich Britney gegen ihre jüngere Schwester und teilte Seitenhiebe auf Instagram aus.

Jamie Lynn Spears' Memoiren sorgen für Aufruhr

Mit einer Buchankündigung zog die jüngere Schwester von Britney Spears eine gewaltige Welle an Hass und Kritik auf sich. Ihre Memoiren sollten den Titel "I Must Confess: Family, Fame, and Finding it Out" tragen. Mit der Zeile "I Must Confess" bezieht sich die 30-Jährige ganz eindeutig auf Britneys Erfolgshit "Baby One More Time".

Was möglicherweise als nette Hommage an ihre große Schwester gemeint war, sorgte bei Britney und ihren Fans für einiges an Aufruhr. Grund dafür ist unter anderem auch das Timing – die Buchankündigung kam mitten im Vormundschaftsstreit zwischen Britney und Vater Jamie heraus.

Der Verlag Worthy Publishing ruderte zurück und entschuldigte sich auf Instagram für die "falschen und unvollständigen Informationen" über das Buch und die Ankündigung "zu dieser sensiblen Zeit". Die Memoiren, welche im Januar nächsten Jahres im Handel verfügbar sein sollen, werden nun den Titel "Things I Should Have Said" tragen.

Britney teilt auf Instagram aus

Trotzdem kann sich die Pop-Ikone einen öffentlichen Seitenhieb gegen ihre Schwester nicht verkneifen. Unter einem Instagram-Post schreibt sie: "Psssssss gute Neuigkeiten... Ich überlege, nächstes Jahr ein Buch zu veröffentlichen. Aber ich habe Schwierigkeiten damit, mir einen Titel einfallen zu lassen, also vielleicht können mir meine Fans helfen!!!!! Option #1: ... "Scheiße, ich weiß nicht" Option #2 ... "Mir ist die Meinung anderer Leute wirklich wichtig". Was meint ihr?????"

"Ich würde gerne meine ganze Familie verklagen"

Es ist nicht das erste Mal, dass Britney ihre kleine Schwester öffentlich auch Instagram angreift. Vor nicht allzu langer Zeit schrieb sie unter einem Post: "Ich mag es nicht, dass meine Schwester bei einer Award-Show auftrat und meine Songs als Remixe gesungen hat." Unter einem anderen Beitrag schoss sie gegen ihre gesamte Familie: "Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die Leute, die dir am nächsten stehen, aber nie für dich da waren, Dinge über deine Situation posten, was auch immer es sein mag, und rechtschaffen über ihre Unterstützung sprechen. Es gibt nichts Schlimmeres als das."

Auch in den Gerichtsverhandlungen zu ihrer Vormundschaft zog sie nicht nicht nur Vater Jamie Spears in die Verantwortung, sondern auch ihre Schwester, ihren Bruder, Bryan Spears und ihre Mutter, Lynne Spears: "Wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich gerne meine ganze Familie verklagen. Ich würde außerdem gerne meine Geschichte mit der Welt teilen und erzählen was sie mir angetan haben, anstatt ein stilles Geheimnis zu sein, von dem sie alle profitieren."

(fw)

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