Über den ältesten Sohn der Queen kommen immer mehr Details ans Licht.
Über den ältesten Sohn der Queen kommen immer mehr Details ans Licht. Bild: dpa / Neil Hall

Prinz Andrew benahm sich "wie eine verwöhnte Göre" – seine ehemalige Hausangestellte packt aus

23.01.2022, 16:30

Prinz Andrew wird derzeit mit schweren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert, wegen denen er sich im Herbst dieses Jahres vor Gericht verantworten muss. Nun kommen immer mehr Details ans Licht, die den zweitjüngsten Sohn von Queen Elizabeth II. ganz und gar nicht gut dastehen lassen.

Nun hat auch seine ehemalige Hausangestellte ausgepackt und von ihrer schweren Zeit mit dem Prinzen berichtet. Die damals 21-jährige Charlotte Briggs hatte im Januar 1996 angefangen im Buckingham-Palast zu arbeiten. Nach sechs Monaten bekam sie dann die Hausangestellten-Stelle für den frisch geschiedenen Andrew. Eine Stelle "die niemand haben wollte".

Wutausbrüche und Beleidigungen waren Tagesprogramm

Gegenüber der britischen Zeitung "The Sun" charakterisierte sie Andrew als sehr "anspruchsvoll" und "verwöhnt". Seine Wutausbrüche und Beleidigungen hätten sie oft zum weinen gebracht: "Wir haben sein Bett gemacht, seine Teddys gerichtet, die Vorhänge zurechtgerückt und seine Pyjamas herausgelegt. Aber er war ein schlechter Mensch und benahm sich wie eine verwöhnte Göre".

Die Queen und Prinz Andrew.
Die Queen und Prinz Andrew.Bild: imago images / Anwar Hussein

In dem Interview berichtete Charlotte von einem Vorfall, bei dem Prinz Andrew sie zu sich gerufen hatte, um seine Vorhänge zu schließen. Nachdem sie vier Stockwerke nach oben geeilt war, fand sie den damals 36-Jährigen in seinem Büro vor – die offenen Vorhänge nur wenige Meter von ihm entfernt. "Ich hatte mir gedacht: 'Du kannst deine Vorhänge selber zumachen', aber das kann man natürlich nicht sagen. Man muss alles herunterschlucken", erinnerte sich die zweifache Mutter. "Dieser Mann kämpfte für sein Land auf den Falkland-Inseln, konnte aber nicht aufstehen, um seine eigenen Vorhänge zu schließen."

Einmal hatte sie seine schweren Vorhänge geschlossen und dabei aus Versehen einen kleinen Spalt offen gelassen. Das hatte Andrew anscheinend so in Rage gebracht, dass er ihr: "Kannst du denn gar nichts richtig machen?", hinterher geschrien haben soll. "Es war schrecklich und es hat mich zum weinen gebracht", gestand Charlotte.

Andrew lachte, als Briggs von seinem Hund gebissen wurde

Bei einem weiteren Vorfall soll Andrew gelacht haben, als die Hausangestellte von seinem Hund Bendicks ins Bein gebissen wurde. Der neunjährige Norfolk Terrier hatte sich vor einem Staubsauger gefürchtet und Charlotte deshalb attackiert. Sie erzählte "The Sun", dass ein Butler Andrew später von dem Vorfall erzählt habe und "sie nur gelacht" hätten.

Auch als sie humpelte und ihr Bein sich lila verfärbte, interessierte Andrew sich nicht für den Vorfall. "Es sind solche Kleinigkeiten, die eine ganze Menge über eine Person und ihren Charakter aussagen". Kurze Zeit später wurde Bendicks, der zuvor bereits andere Angestellte gebissen hatte, des Buckingham-Palastes verwiesen.

Alle anderen Royals sollen sich besser verhalten haben

Die anderen Royals beschrieb Charlotte als sehr nett und zuvorkommend. "Insbesondere Charles und Edward. Die beiden waren ganz anders als Andrew", berichtete die heute 47-Jährige. Prinz Charles, für den sie kurz vor Dianas Tod gearbeitet hatte, soll ganz besonders "freundlich" und "fürsorglich" gewesen sein. "Er zeigte mir Empathie und Güte."

Nichtsdestotrotz überschattete Andrews Verhalten alles. "Ich habe ihn 'Sir' genannt, aber nicht 'meine Königliche Hoheit'. Ich habe nicht geglaubt, dass er das verdient hätte. Er hat meine Zeit im Palast ruiniert und elendig gemacht."

(fw)

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