In der ersten Entscheidungsshow von "Let's Dance" konnten Amira Pocher und Massimo Sinató nicht alle überzeugen.
In der ersten Entscheidungsshow von "Let's Dance" konnten Amira Pocher und Massimo Sinató nicht alle überzeugen.Bild: dpa / Rolf Vennenbernd

"Tut schon ein bisschen weh": Kritik der "Let's Dance"-Jury macht Amira Pocher zu schaffen

28.02.2022, 18:43

Für die Promi-Kandidaten ist "Let's Dance" auch in diesem Jahr wieder eine große Herausforderung – nicht nur körperlich, sondern auch mental. Unter der Woche trainieren die Stars fünf bis acht Stunden pro Tag mit ihren Tanzpartnern und doch dürfen sie nicht unbedingt mit wohlwollenden Bewertungen der Jury am Freitagabend rechnen.

Für besonders strenge Urteile in der Show ist vor allem Joachim Llambi bekannt. Amira Pocher jedoch macht vor allem ein Vorwurf zu schaffen, den Jorge González in der vergangenen Sendung gegen sie erhob. Dies teilte sie ihren Followern bei Instagram mit.

Zu faul? Amira Pocher kassiert Kritik von Jorge González

Jorge lobte am Freitagabend zum einen das "rassige" Auftreten Amiras sowie ihre tolle Bühnen-Präsenz. Getanzt habe sie für seinen Geschmack aber viel zu wenig. Vielmehr sei es ihr Tanzpartner Massimo Sinató gewesen, der in Sachen Bewegung die Akzente gesetzt habe. "Das finde ich schade", wertete der Juror und witzelte: "Das, was Massimo heute Abend mit dir gemacht hat, machst du zu Hause mit deinem Mann." Wieder im Ernst ergänzte er jedoch:

"Du hast das drauf. Du musst mehr arbeiten. Nicht faul sein, nur weil du diese Karte gehabt hast. Du musst wirklich trainieren."
Jorge fand deutliche Worte für Amira.
Jorge fand deutliche Worte für Amira.Bild: dpa / Rolf Vennenbernd

Mit der "Karte" spielte Jorge auf die Wildcard an, die Amira in der Kennenlernshow mit einer überzeugenden Performance ergattert hatte. Dadurch war sie in der ersten Entscheidungsshow am Freitag safe, konnte also nicht aus der Sendung gewählt werden. Der Juror deutete demnach mit seinem Kommentar an, dass die Motivation bei Amira zumindest in dieser Woche womöglich nicht maximal war.

Amira Pocher wehrt sich gegen Vorwurf

Eben das will die 29-Jährige aber nicht auf sich sitzen lassen. Nach der jüngsten "Let's Dance" Ausgabe meldet sie sich mit einer Insta-Story und meint zunächst: "Ich muss schon sagen, so zu Beginn, als ich immer gefragt worden bin: 'Hast du Angst vor der Kritik?' usw., dachte ich mir: 'Ne, das ist immer alles berechtigt und das muss man auch annehmen.' Aber es tut schon trotzdem ein bisschen weh."

Im nächsten Satz macht sie dann klar, dass sie speziell mit der Ansage von Jorge so ihre Probleme hat:

"Vor allem, wenn einem gesagt wird, ich bin eine faule Socke. Die bin ich nicht."
Amira Pocher bezieht Stellung.
Amira Pocher bezieht Stellung.Bild: amirapocher/instagram

Doch es hilft alles nichts: Amira kann jetzt nur nach vorne schauen, um Jorge vielleicht schon in der nächsten Woche eines Besseren zu belehren. Entsprechend fügt sie hinzu: "Aber ja, ich kann darauf aufbauen und werde weiterhin mein Bestes geben. Ich freue mich schon auf den nächsten Tanz."

Tatsächlich markierte die Sendung am Freitag einen kleinen Rückschlag für Amira, denn seitens der Jury gab es diesmal "lediglich" 14 Punkte. Massimo und sie landeten damit im Mittelfeld, ziemlich abgeschlagen hinter dem Duo Mathias Mester/Renata Lusin (21 Punkte). Auch die Anwesenheit von Amiras Mann Oliver im Studio konnte da offenbar nicht viel bewirken.

Auch Massimo Sinató in der Kritik

Kritik gab es allerdings nicht nur an ihr, sondern auch an Massimo: Im Netz kamen mehrere User zu dem Ergebnis, dass er nicht genug auf seine Tanzpartnerin eingegangen war und jemand wie Evgeny Vinokurov oder Valentin Lusin womöglich doch besser zu Amira gepasst hätte.

Welcher Tanz als nächstes für sie ansteht, weiß Amira nach eigenen Angaben übrigens noch nicht. Doch so oder so wird sie darauf bedacht sein, eine Schippe draufzulegen.

(ju)

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