Weil sie sich für eine Corona-Impfung entschied, schlug Sarah Knappik im Netz viel Hass entgegen.
Weil sie sich für eine Corona-Impfung entschied, schlug Sarah Knappik im Netz viel Hass entgegen.Bild: sarahknappik/instagram

"Schämt euch!": Sarah Knappik verteidigt ihre Impf-Entscheidung

16.07.2021, 07:35

Nach ihrer zweiten Impfung gegen das Coronavirus musste Sarah Knappik von einem Notarzt behandelt werden, denn die ehemalige Dschungelcamp-Teilnehmerin erlebte eine starke Impfreaktion. Nun geht es der 34-Jährigen wieder besser, jedoch musste sie in sozialen Netzwerken zahlreiche Hasskommentare gegen sich lesen. Follower attackierten sie wegen ihrer Entscheidung, sich impfen zu lassen.

Davon hat Sarah jetzt genug. In einem neuen Post bei Instagram teilt sie gegen ihre Hater aus und findet klare Worte. Dabei gibt sie zu verstehen, dass sie ihre Impfung nicht bereut – trotz der eingetretenen Komplikationen.

Sarah Knappik spricht Klartext

"Es geht mir wieder besser: Ich möchte noch mal danke an alle Menschen sagen, die mir eine gute Besserung gewünscht haben", lässt Sarah ihre Fans zunächst wissen. Sie habe "Herzstiche" sowie "unerträgliche Kopfschmerzen" gehabt, zudem musste sie sich übergeben. Schmerztabletten hätten nicht geholfen, sodass nur noch der Griff zum Telefon blieb. Schon im nächsten Satz erklärt sie aber, warum sie die Impfung auch im Nachhinein für den richtigen Schritt hält:

"Und trotzdem: Nichts wäre so schlimm, wie eine Covid-Erkrankung zu bekommen."

"Ich gehöre zur Risikogruppe! Ich möchte mein Kind, mein Umfeld und mich schützen!", gibt Sarah außerdem zu verstehen. Sie kenne eine Mutter in ihrem Alter, die "kaum noch in der Lage ist, ein normales Leben zu führen". Somit ist für den TV-Star klar, dass sie sich gegen das Virus bestmöglich schützen will – gerade im Hinblick auf Long-Covid.

Dschungelcamp-Star wehrt sich gegen Hasskommentare

Speziell an die User, die ihr hasserfüllte Nachrichten geschickt haben, hat Sarah außerdem eine Botschaft. "Ein großes 'Schämt euch!' an alle, die mir den Tod gewünscht haben, weil ich mich für eine Impfung entschieden habe", heißt es ebenfalls im Instagram-Beitrag. An der Stelle erinnert sie auch daran, dass es ihr Körper sei und die Entscheidung für eine Impfung daher ihr allein obliege.

Überhaupt möchte die "Nur an dich"-Interpretin mit aggressiven Impfgegnern und Corona-Leugnern offenbar nichts zu tun haben. So fügt sie recht deutlich hinzu: "Ja, es gibt diese Impfung noch nicht lang. Aber wenn ich mir manche Kommentare von einigen beschränkten Hatern anschaue, frage ich mich, welche Schäden eine Impfung bei euren kaputten Köpfen noch hätte anrichten können."

Am Ende stellt Sarah fest, dass eine hohe Impfquote nicht zuletzt dazu beitragen kann, strenge Corona-Maßnahmen der Regierung überflüssig zu machen. Daher habe sie im Sinne des Allgemeinwohls gehandelt: "Alle, die gegen eine Impfung sind, seid froh dass ich es getan habe wie viele andere! Sonst würdet ihr immer noch im Lockdown sitzen!"

(ju)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Herzogin Meghan: Royals-Insider enthüllt Arroganzvorfall

Vor zwei Jahren verließen Prinz Harry und Herzogin Meghan das Vereinigte Königreich, um in Kalifornien ein neues Leben unabhängig der royalen Familie zu beginnen. Nun gewährt das Buch "Courtiers: The Hidden Power Behind the Crown" von Valentine Low neue Einblicke. Demnach hatte Meghan Markle konkrete Erwartungen, bevor sie Teil der Royals wurde.

Zur Story