Gloria-Sophie Burkandt soll einen ehemaligen Bundesligaspieler wüst beleidigt haben. Sie streitet die Vorwürfe ab.
Gloria-Sophie Burkandt soll einen ehemaligen Bundesligaspieler wüst beleidigt haben. Sie streitet die Vorwürfe ab.bild: gloriasophieee/instagram

Söder-Tochter kassiert Strafanzeige von Ex-Bundesliga-Star: "Hatte Angst vor ihm"

11.02.2022, 12:0511.02.2022, 12:04

Gloria-Sophie Burkandt, die Tochter von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder möchte als Model durchstarten, neulich hatte sie ein Vorstellungsgespräch in den USA. Eine Strafanzeige in Deutschland passt ihr da so gar nicht in den Kram, doch genau dazu kam es jetzt, wie die "Bild" berichtet.

Nach Informationen der Zeitung geriet sie im vergangenen Oktober in Berlin mit Daniel Scheinhardt aneinander. Der 51-Jährige war früher Fußballprofi, kickte für Hertha BSC und St. Pauli, heute ist er Spielerberater. Seine Vorwurf: Burkandt soll ihn auf offener Straße heftig beleidigt haben, was sie jedoch abstreitet.

Vorwürfe gegen Söder-Tochter Burkandt

Gemäß dem Polizeibericht, der der Zeitung vorliegt, war Burkandt gerade auf einem E-Scooter unterwegs, Scheinhardt saß am Steuer eines Mercedes. Angeblich kam sie ihm auf der Gegenfahrbahn entgegen, zog plötzlich auf seine Spur rüber. Verletzte gab es offenbar keine, Scheinhardt berichtet aber über einen heftigen Streit, der im Anschluss entbrannt sein soll. Im Bericht schildert er:

"Sie hat mich als 'bescheuert' und 'Wichser' tituliert und beleidigt."

Der Ex-Kicker rief die Polizei, doch Burkandt fuhr einfach mit dem Roller davon, lautet der Vorwurf gegen sie weiter. Schließlich erstattete Scheinhardt Strafanzeige.

Auf Anfrage der "Bild" streitet das angehende Model die Anschuldigungen der Beleidigung ab und erklärt vielmehr, der Anzeigensteller habe sie verbal angegangen: "Ich würde niemals zu jemanden 'Wichser' sagen, so rede ich gar nicht. Er hat mich angeschrien, war sofort aggressiv. Ich hatte Angst vor ihm."

Somit steht erst einmal Aussage gegen Aussage, die Beamten werde beide Beteiligten noch einmal zu dem Vorfall befragen. Scheinhardt wollte sich gegenüber der "Bild" im Gegensatz zu Burkandt nicht äußern.

(ju)

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