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Piers Morgan kritisierte zuletzt immer wieder Harrys Frau Meghan. Bild: Getty Images/ Frazer Harrison/ Getty Images/ Chris Jackson

Piers Morgan schießt gegen Prinz Harry: "Gibt es etwas, das weniger mitfühlend oder ekelhafter ist?"

Moderator Piers Morgan machte zuletzt Schlagzeilen, weil er nach dem Enthüllungsinterview mit Oprah Winfrey in einer Wutrede Meghan angriff. Im Morgenmagazin auf dem Sender ITV sagte er damals: "Es tut mir leid, ich glaube kein einziges Wort von dem, was sie sagt. Ich würde ihr nicht einmal glauben, wenn sie mir die Wettervorhersage vorlesen würde." Danach gab es mehr als 41.000 Beschwerden über seine Äußerungen, die dazu führten, dass Morgan seinen Moderatorenjob bei "Good Morning Britain" verlor. Auch Meghan beschwerte sich.

Nun hat der 56-Jährige wieder einen Grund gefunden, um gegen die Royals zu schießen. Diesmal greift er in der "Daily Mail" direkt Prinz Harry an, weil er sich in dem Podcast "Armchair Expert" erneut über das Königshaus äußerte. Dabei sprach der 36-Jährige nämlich besonders kritisch über seine Zeit in England und sagte, warum in den USA jetzt alles besser sei.

Piers Morgan greift massiv Harry an

Harry erklärte zunächst, dass er in Kalifornien freier lebe und nicht mehr so angespannt wäre. Als Grund führte er an, dass sein royales Leben in Großbritannien "wie eine Mischung aus 'Die Truman Show' und einem Zoo" verlaufen sei. Und weiter: "Ich will nicht hier sein und möchte diesen Job nicht machen. Schaut nur, was es mit meiner Mutter gemacht hat. Wie soll ich jemals einen festen Anker, eine Frau und Familie haben, wenn ich sicher bin, dass es wieder vorkommt?"

Auch seine Erziehung betrachtete er kritisch und meinte, dass er bei seinen Kindern alles anders machen möchte, um den Kreislauf von "Schmerz und Leiden" zu durchbrechen. Diese Schattenseiten haben er und auch seine Eltern erleben müssen. Für Piers Morgan sind die neuen Aussagen von Harry ein weiterer schwerer Affront gegen die Royals. Laut Morgan sei dies beschämend genug, dass er seinen Vater wieder einmal öffentlich angreife.

Besonders bitter ist allerdings für den Moderator, dass der Prinz auch noch die Queen und Prinz Philip ebenfalls kritisierte, als er davon sprach, dass seine Eltern nicht unbeschwert aufwachsen konnten. Morgan wütete:

"Gibt es etwas, das weniger mitfühlend oder ekelhafter ist, als einen Großelternteil nur kurz nach dem Tod des anderen zu verurteilen? Oder etwas Verwerflicheres, als das Elend der trauernden Königin noch schlimmer fühlen zu lassen?"

Laut des britischen Moderators muss sich die Queen "schrecklich verletzt" gefühlt haben, als sie hörte, was ihr Enkel über sie gesagt habe. Und weiter: "Es braucht ein seltenes Maß an Narzissmus, um einer trauernden Frau von 95 Jahren das anzutun". Für ihn sei Harry durch die neuesten brisanten Aussagen sehr viel tiefer gesunken.

(iger)

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