Harry und Meghan sprachen im März mit Oprah Winfrey.
Harry und Meghan sprachen im März mit Oprah Winfrey.
Bild: ap / Joe Pugliese

Royal-News: Sarah Ferguson äußert sich zum Oprah-Interview von Harry und Meghan

27.07.2021, 16:01

Die Stimmung im britischen Königshaus ist nach dem sogenannten Megxit und dem Enthüllungs-Interview von Harry und Meghan bei Oprah Winfrey angespannt. Eine große Versöhnung zwischen Prinz Charles und William auf der einen sowie Harry und Meghan auf der anderen Seite blieb bislang aus – weder im Rahmen der Beisetzung von Prinz Philip noch bei der Enthüllung der Diana-Statue am 1. Juli kam es zu einer Aussprache der Beteiligten.

In unserem Newsblog berichten wir von den Ereignissen rund um die britischen Royals. Unseren bisherigen Blog zum Königshaus findet ihr hier.

26. Juli

16.45 Uhr: Sarah Ferguson findet lobende Worte für Oprah Winfrey

Harry und Meghan sorgten mit ihrem Enthüllungsinterview für ein weltweites Beben. Im Gespräch mit Oprah Winfrey fanden sie deutliche Worte für die Königsfamilie und warfen ihr mangelnde Unterstützung vor. Der 36-Jährige meinte, dass William und Charles im königlichen System "gefangen" seien. Die ehemalige Schauspielerin Meghan sei durch die negative Dauerberichterstattung in eine schwere psychische Krise gestürzt worden.

Sarah Ferguson, die Ex-Frau von Prinz Andrew, wurde nun im Interview mit "The Telegraph" auf die Unterhaltung angesprochen. Die Herzogin von York erklärte, dass sie "eine große Unterstützerin von Oprah Winfrey" und allem, was sie tue, sei. Die 61-Jährige sprach in der Vergangenheit ebenfalls mit der Talkshowlegende. Sie habe ihr damals sehr geholfen, als sie von ihr in den USA interviewt worden sei.

Konkret über die Situation von Harry und Meghan meinte sie: "Ich würde mir nicht anmaßen, Harry und Meghan Ratschläge zu geben, außer, um zu sagen, dass sie glücklich sein sollen." Über die Herausforderungen, sich ein neues Leben aufzubauen, sagte sie schließlich: "Ich musste meinen eigenen Weg in der Welt gehen, als ich die Familie verließ und es war nicht immer einfach."

26. Juli

10.40 Uhr: Ehemaliges Anwesen von Harry und Meghan ausgeräumt

Prinz Harry möchte im kommenden Jahr seine Memoiren veröffentlichen – diese Meldung sorgte vor wenigen Tagen für eine Menge Aufsehen, denn das angekündigte Werk könnte die Gräben zwischen den Königshausmitgliedern weiter vertiefen. Nun berichtet "The Sun", dass die bislang noch in Frogmore Cottage verbliebenen Habseligkeiten des 36-Jährigen durch Angestellte von dort entfernt wurden.

Meghan und Harry leben mittlerweile in den USA.
Meghan und Harry leben mittlerweile in den USA.
Bild: Getty Images/ Chris Jackson

Zu den Gegenständen sollen unter anderem gerahmte Bilder gehören, die in eine Kiste gepackt wurden und sich nun angeblich im nahegelegenen Schloss befinden. Frogmore Cottage war die offizielle Residenz von Harry und Meghan während ihrer gemeinsamen Zeit in England.

Royale Quellen rechnen nun damit, dass das Paar "nie wieder" an den Ort zurückkehrt und sehen auch eine Teilnahme Harrys an den Feierlichkeiten zum Platin-Jubiläum der Queen im nächsten Jahr in Gefahr. Dass der Prinz sich dort blicken lassen wird, sei momentan demnach "unmöglich vorstellbar".

25. Juli

10.01 Uhr: Harrys Buch-Projekt soll mehrere Bände umfassen

Prinz Harry verfasst seine Memoiren. Diese Nachricht machte vor wenigen Tagen die Runde und kam vor allem für Prinz Charles überraschend. Was nun die britische "Daily Mail" berichtet, dürfte für die Royals allerdings noch deutlich unerwarteter kommen. Harrys Deal mit dem Verlag Random House soll nämlich nicht nur ein, sondern gleich vier Bücher umfassen.

Auch Meghan scheint in den Deal involviert zu sein. So soll sie ebenfalls ein Buch schreiben - eine Art Wellness-Guide. Bezahlen lassen sich die Sussexes die Buchreihe offenbar ziemlich gut. Zwischen 35 und 40 Millionen US-Dollar sollen sie einstreichen.

Das zweite Werk von Prinz Harry soll erst nach dem Tod der Queen erscheinen.
Das zweite Werk von Prinz Harry soll erst nach dem Tod der Queen erscheinen.
Bild: dpa / Andrew Milligan

Während über den Inhalt von Harrys ersten Buch schon bekannt ist, dass es sich um seine Kindheit, die Zeit beim Militär und seine Rolle als Vater und Ehemann drehen soll, ist bei den weiteren Werken noch absolut unklar, worum es gehen könnte.

Laut der "Daily Mail" soll allerdings schon jetzt geregelt sein, dass der zweite Band erst nach dem Tod von Queen Elizabeth II. erscheinen soll.

24. Juli

8.51 Uhr: Meghan himmelte William an

Noch im März behauptete Herzogin Meghan im legendären Interview mit Oprah Winfrey: "Ich wusste nicht, was es bedeutet, Teil der royalen Familie zu sein. Die Windsors waren früher nie Teil meines Lebens." Zweifel an diesen Behauptungen wurden schnell laut, denn immerhin hieß es zuvor bereits, Meghan sei bekennender Diana-Fan gewesen.

Nun sähen ehemalige Uni-Freunde weitere Zweifel an diesen Aussagen. Meghan soll in ihrer Studienzeit an der Northwestern University in Evanston (Illinois) von den Royals fasziniert gewesen sein – vor allem von Prinz William. Ausgerechnet der Bruder von ihrem heutigen Ehemann Harry soll also bei Meghan hoch im Kurs gestanden haben.

An der Uni habe Meghan bis 2003 Theaterwissenschaften und Internationale Beziehungen studiert. Die angeblichen Bekannten der einstigen "Suits"-Darstellerin behaupten gegenüber "In Touch" außerdem:

"Meghan hatte ein Poster von Prinz William an ihrer Wand im Studentenwohnheim. Sie war in William verknallt – nicht in Harry."

Den Erzählungen zufolge, habe Meghan schon damals den Plan verfolgt, irgendwann Teil der royalen Familie zu werden.

Sowohl Harry als auch Kate sollen mittlerweile von Meghan früherer Schwärmerei wissen. Harry habe es allerdings erst nach der Hochzeit erfahren. Ein Problem scheint es für ihn nicht darzustellen. Kate hingegen soll nicht begeistert gewesen sein, als sie davon erfuhr. "Es ist nicht so, dass sie sich von Meghan bedroht fühlt. Es ist die Tatsache, dass Meghan es Harry nicht früher gesagt hat. Kate hat Harry immer sehr beschützt", heißt es laut eines Insiders in dem Bericht weiter.

22. Juli

13.40 Uhr: Welche Buchpläne William selbst verfolgt

Vor wenigen Tagen teilte der Verlag Penguin Random House in New York mit, dass von Harry 2022 ein Buch herausgebracht wird. Darin werde der Prinz "zum allerersten Mal einen endgültigen Bericht über die Erfahrungen, Abenteuer, Verluste und Lektionen teilen, die ihn geprägt haben". Zudem betonte der 36-Jährige selbst: "Ich schreibe das nicht als Prinz, als der ich geboren bin, sondern als Mann, der ich geworden bin." Eine Quelle sagte bereits zur "Us Weekly" dazu: "Die königliche Familie ist über das Buch erschüttert."

Besonders Charles und William seien besorgt darüber, was der Royal nun enthüllen werde. Dies würde sie nervös machen. "Sie haben noch keine Kopie erhalten und wissen nicht, was sie erwartet", so der Insider. Nur kurz nach dieser Ankündigung wurde jetzt bekannt, dass Harrys Bruder derzeit ebenfalls an einem Buchprojekt arbeitet.

Wie jetzt ebenfalls das US-Portal berichtet, verfolge der 39-Jährige jedoch dabei ganz andere Ziele und dabei stehe eben nicht sein Leben als königliches Mitglied im Mittelpunkt, sondern vielmehr gehe es ihm um die Umweltherausforderungen, die uns alle betreffen.

Im Oktober soll bereits das Werk "Earthshot: How to Save Our Planet" in London erscheinen, an dem William schließlich als Co-Autor mitgearbeitet habe. "Wir haben zehn Jahre Zeit, um das Blatt in der Umweltkrise zu wenden, aber wir brauchen die besten Lösungen der Welt und ein gemeinsames Ziel – unseren Planeten zu retten", heißt es in der Buchbeschreibung dazu.

21. Juli

15.10 Uhr: Nach Buchankündigung: Piers Morgan schießt scharf gegen Prinz Harry

Moderator Piers Morgan geriet zuletzt in die Schlagzeilen, weil er nach dem Interview mit Oprah Winfrey im Morgenmagazin auf dem Sender ITV Meghan angriff. Er sagte damals: "Es tut mir leid, ich glaube kein einziges Wort von dem, was sie sagt. Ich würde ihr nicht einmal glauben, wenn sie mir die Wettervorhersage vorlesen würde." Später wetterte er gegen Harry, weil sich der Royal in dem Podcast "Armchair Expert" wieder über das Königshaus äußerte und erklärte, warum jetzt in den USA alles besser sei.

Der 56-Jährige startete nun den nächsten verbalen Angriff und lies sich in der "Daily Mail" über Harrys neue Pläne aus, im kommenden Jahr ein Buch mit seinen Memoiren zu veröffentlichen. Dazu sagte er schließlich: "Es ist traurig, erbärmlich und völlig unnötig und es wird seiner Großmutter, die immer noch um ihren Ehemann Philip trauert, offensichtlich noch mehr Schmerz zufügen." Dies würde allerdings den 36-Jährigen nicht interessieren, da er sich nur um sich kümmern würde.

Besonders, dass Harry in der jüngsten Vergangenheit immer wieder das Königshaus thematisierte, kritisierte Morgan scharf. Er warf ihm vor, seinen königlichen Status rücksichtslos auszunutzen, um damit kommerziell Geld zu verdienen.

Harrys Ambitionen fasste er folglich so zusammen, "dass wir von diesem Buch mit Sicherheit davon ausgehen können, dass es nicht 'ehrlich' sein wird. Es wird Harrys 'Wahrheit' sein, die wie Meghans 'Wahrheit' dazu neigt, wenig Bezug zur tatsächlichen Wahrheit zu haben". Und weiter: "Das Paar liebt es, uns allen zu erzählen, wie mitfühlend sie sind, aber sie zeigen kein Mitgefühl gegenüber den Menschen, die ihnen auf der Welt am nächsten stehen."

21. Juli

8.43 Uhr: Anti-Rassismus-Statement von William: Was es mit Harry zu tun haben könnte

Nach dem Finale der Fußball-EM wurden einige Nationalspieler der englischen Mannschaft rassistisch beleidigt. Prinz William, der bei dem Spiel gegen Italien live im Stadion war, positionierte sich anschließend in einem Statement im Netz klar gegen die rassistischen Angriffe. Als allerdings seiner eigenen Familie vor einigen Monaten durch Meghan und Harry Rassismus vorgeworfen wurde, schwieg er vehement.

Könnte die nun klare Botschaft also ein Zeichen an seinen Bruder Harry und dessen Frau Meghan sein? Der Royal-Experte und Autor des Buches "Prinz Harry – Die Insider Story", Duncan Larcombe, schätzt es zumindest im Gespräch mit "closer.co.uk" so ein.

Zwar habe sich William schon immer klar gegen Rassismus ausgesprochen, so Larcombe, aber sein jetziges Statement sei "wirklich mächtig und nach den Vorwürfen von Harry und Meghan über die königliche Familie besonders relevant". Er meint dazu außerdem:

"William und Kate sind im Moment definitiv in der Charme-Offensive – und es funktioniert."

William und Kate hätte zuvor "ein würdevolles Schweigen bewahrt", nun ließen sie aber "ihre Taten sprechen". Nur ob es sich bei dem Statement gleichzeitig auch um ein Friedensangebot handelt, ist eine andere Sache. Der Autor glaubt: "Es ist fast so, als ob sie Harry und Meghan eine geheime Nachricht schicken würden: 'Wir machen weiter, wir sind immer noch hier, wir geben nicht nach, wir machen weiter.' Es ist eine Botschaft an Harry, dass das Leben weitergeht – mit oder ohne ihn."

20. Juli

10.45 Uhr: Charles soll von Harrys Plänen überrascht gewesen sein

Während die Beziehung zwischen Harry und den Royals immer noch als angespannt gilt, wurde nun bekannt, dass der 36-Jährige seine Memoiren veröffentlicht. "Ich schreibe dies nicht als der Prinz, als der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin", so der jüngste Sohn von Prinz Charles. Wie "Page Six" nun berichtete, soll sein Vater in die neuen Pläne von Harry nicht eingeweiht worden sein. Eine Palastquelle erzählte dem Portal, dass er von der Ankündigung am Montag "überrascht" gewesen sei.

"Niemand wusste es", legte noch mal ein anderer königlicher Insider nach. Als die Nachricht veröffentlicht wurde, "herrschte Chaos", so die Quelle weiter. Dennoch werde davon ausgegangen, dass Harry zumindest die Queen über das Buch informiert habe.

Ein Sprecher des Paares meinte gegenüber "Page Six", er soll vor Kurzem privat mit seiner Familie über die Memoiren gesprochen haben. Zu welchem Zeitpunkt das allerdings gewesen sei und mit wem er Gespräche geführt habe, bleibt unklar. Der Sprecher stellte klar, dass von Harry nicht erwartet werde, dass er sich für dieses Projekt eine Genehmigung vom Buckingham Palast einhole.

Eine andere Quelle meinte zur "Us Weekly": "Die königliche Familie ist über das Buch erschüttert." Demnach seien besonders Prinz Charles und Prinz William besorgt darüber, was Harry enthüllen werde. "Sie haben noch keine Kopie erhalten und wissen nicht, was sie erwartet. Das macht sie nervös", so der Insider.

20. Juli

7.03 Uhr: Prinz Harry plant eigenes Buch

Prinz Harry will seine Memoiren veröffentlichen – und dabei intimste Details aus seinem Leben ausplaudern. Der New Yorker Buchverlag Penguin Random House verkündete die Buch-Neuigkeit überraschend am Montag. Demnach seien "intime und herzliche Memoiren von einer der faszinierendsten und einflussreichsten globalen Figuren unserer Zeit" geplant.

Gerade nach den Aussagen aus dem Oprah-Winfrey-Interview dürfte diese Ankündigung das Königshaus in Alarmbereitschaft versetzen. Denn damals hatte Harry verkündet, keine richtige Beziehung zu seinem Vater Charles zu haben. Auch sein Verhältnis zu Bruder William ist angeschlagen.

Der Verlag veröffentlichte zu der Ankündigung auch eine Erklärung Harrys, in der er mitteilte:

"Ich schreibe dies nicht als der Prinz, als der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin."

Er habe in den vergangenen Jahren viel erlebt und sei in viele Rollen geschlüpft – "und meine Hoffnung ist, dass ich, in dem ich meine Geschichte erzähle – die Höhen und die Tiefen, die Fehler, die Lektionen – zeigen kann, dass wir, egal wo wir herkommen, mehr gemeinsam haben als wir denken".

In seinem Buch will Harry sowohl über seine Kindheit, sein Leben im Rampenlicht, seine Zeit beim Militär als auch seine Rolle als Meghans Ehemann und Vater von zwei Kindern sprechen.

Der Erlös des Buches soll gespendet werden. Ob das auch auf sein Honorar, das laut "Page Six" um die 20 Millionen Dollar betragen soll, zutrifft, ist nicht bekannt. Eine Veröffentlichung ist für Ende 2022 geplant, heißt es vom Verlag.

(jei, ju, iger, cfl)

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