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Royals: Fake-Bücher über Charles' Krebs-Diagnose im Umlauf – Palast reagiert

LONDON, ENGLAND - JANUARY 29: King Charles III departs after receiving treatment for an enlarged prostate at The London Clinic on January 29, 2024 in London, England. The King has been receiving treat ...
König Charles bedankte sich zuletzt für die Genesungswünsche.Bild: Carl Court/Getty Images
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Fake-Bücher über Diagnose von König Charles im Umlauf – der Palast reagiert

12.02.2024, 15:13
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Die Royal-Fans sind nach wie vor in Sorge. Rund eine Woche nach Charles' Krankenhausaufenthalt teilte der Buckingham-Palast eine Hiobsbotschaft. Es hieß, dass der 75-Jährige an Krebs erkrankt sei. Der König habe mit regelmäßigen Behandlungen begonnen, wurde in einer Mitteilung betont, die vom 5. Februar stammt. Ärzte hätten ihm demnach geraten, währenddessen keine öffentlichen Termine wahrzunehmen. Die Staatsgeschäfte würde er aber fortführen.

Um welche Krebsform es sich genau handelt, bleibt unklar. In jedem Fall wurde allerdings hinzugefügt, dass er nicht an Prostatakrebs leide. Mit dem offenen Umgang seiner Erkrankung hoffe Charles auf mehr Verständnis für all diejenigen, bei denen selbst Krebs diagnostiziert worden ist. Dennoch reißen die Spekulationen rund um den Gesundheitszustand von Charles nicht ab. Nun schritt sogar der Palast ein.

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Falsche Krebsdiagnosen von Charles werden veröffentlicht

Wie "GB News" und die "Daily Mail" berichteten, seien Bücher in Umlauf gekommen, die sich vermeintlich mit der wahren Krebsdiagnose von König Charles auseinandersetzen würden. Die Werke seien mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt worden. Auf der Plattform Amazon wurden sie demnach zum Verkauf angeboten. Die falschen Biografien beinhalteten folglich angeblich exklusive Enthüllungen über den 75-Jährigen. Zu finden seien allerdings falsche Behauptungen, die gegen die Richtlinien verstoßen würden.

Der Buckingham-Palast bezog nun Stellung dazu. Ein Sprecher betonte: "Alle derartigen Titel, die über die Diagnose und Behandlung Seiner Majestät spekulieren, sind aufdringlich, unsensibel und voller Ungenauigkeiten." Das Rechtsteam der königlichen Familie werde "die Angelegenheit genau prüfen". Zudem hieß es: "Wir fordern alle Einzelpersonen oder Organisationen auf, die den Verkauf ermöglichen, sie sofort zurückzuziehen."

Deutliche Kritik an Amazon wird laut

Amazon soll bereits das Entfernen von den KI-generierten Büchern auf der Seite veranlasst haben. Royal-Autoren sowie Freunde von Charles sollen das Unternehmen scharf dafür kritisiert haben, dass dort solche Werke im Umlauf waren. Aus der Diagnose des Monarchen werde schlichtweg Kapital geschlagen. Der königliche Biograf Hugo Vickers merkte gegenüber der "Daily Mail" an: "Es ist äußerst geschmacklos, dass diese Bücher bei Amazon veröffentlicht werden, insbesondere weil sie Fehlinformationen enthalten." Dies werde für die königliche Familie unweigerlich ärgerlich sein, betonte er.

Vor wenigen Tagen meldete sich König Charles selbst zu Wort und bedankte sich für die Genesungswünsche nach der Krebsdiagnose. "Ich möchte mich von ganzem Herzen für die vielen Botschaften der Unterstützung und Wünsche bedanken, die ich in den vergangenen Tagen erhalten habe", meinte er. Und weiter: "Wie alle von Krebs Betroffenen wissen, sind solch wohlwollende Gedanken der größte Trost und die größte Ermutigung."

"Tagesschau" erntet heftige Kritik aus dem eigenen Haus

Regelmäßig entlädt sich über dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) in Deutschland eine Welle der Kritik wegen vermeintlichem Missbrauch des Programmauftrages. Vor allem im Zuge der monatlichen Gebühren in Form des Rundfunkbeitrags regen sich viele Verbraucher:innen gerne mal über das Angebot in Mediathek, Fernsehen und Radio auf.

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