Herzogin Meghan ist ein eher unbeliebtes Mitglied der royalen Familie.
Herzogin Meghan ist ein eher unbeliebtes Mitglied der royalen Familie.bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Henry Nicholls

Biograf enthüllt: Prinz William hatte dunkle Vorahnung zu Meghan

27.07.2022, 10:05

Im März 2021 gaben Herzogin Meghan und ihr Ehemann Prinz Harry ihr explosives Oprah-Interview, in dem sie über die königliche Familie auspackten und gegen diese unter anderem Rassismus-Vorwürfe erhoben – spätestens seitdem hängt der Haussegen bei den Royals schief. Harry und sein Bruder William sollen bis heute ein eher unterkühltes Verhältnis zueinander haben.

Als Auslöser für den Familienkrach wird von einigen Leuten Herzogin Meghan genannt – zu ihnen gehört auch Prinz William. Biograf und Adels-Experte Tom Bower enthüllte in seinem Buch ("Revenge: Meghan, Harry and the war between the Windsors") nun, dass der älteste Sohn von Prinzessin Diana von Anfang an große Zweifel an seiner Schwägerin gehabt haben soll.

Prinz William hatte "ursprüngliche Befürchtung"

In der königlichen Familie wird sehr viel Wert auf die Meinung von Prinz William gelegt. Der 40-jährige Thronfolger entschied beispielsweise, dass Prinz Andrew wegen seiner Beteiligung am Epstein-Skandal beim Termin des traditionellen Hosenbandordens nicht anwesend sein dürfe – eine Anweisung, die von der Königin befolgt wurde.

Deshalb dürfte es nicht überraschen, dass sich auch in anderen Bereichen auf die Menschenkenntnis des Prinzen verlassen wird. Dieser soll bereits vor der Hochzeit zwischen Harry und Meghan eine "ursprüngliche Befürchtung" bezüglich der Ehefrau seines Bruders gehabt haben.

Unverzeihlicher Streit zwischen Meghan und Kate

"Meghan hatte sich zu einer spaltenden Kraft entwickelt", zitierte das Magazin "Bunte" den Enthüllungsroman, für den der Autor Tom Bower ein Jahr lang recherchiert haben soll. Darin wird unter anderem behauptet, dass William dabei zusehen musste, wie seine anfänglichen Zweifel "wahr geworden" sind.

Harry und Meghan gaben sich am 19. Mai 2018 das Ja-Wort.
Harry und Meghan gaben sich am 19. Mai 2018 das Ja-Wort.bild: picture alliance / empics | Ben Stansall

Weiter wird in dem 541 Seiten umfassenden Werk außerdem beteuert, dass William Meghan niemals für ihr Verhalten gegenüber Kate bei der Hochzeit mit Harry verzeihen konnte. Zwischen den beiden angeheirateten Royals soll es während der Hochzeitsvorbereitungen immer wieder zu Streitereien gekommen sein, wegen derer auch die ein oder andere Träne vergossen wurde.

Ungeübter und verpfuschter Knicks

Doch die Fehde zwischen Meghan und den Royals begann schon viel früher: Bereits beim ersten Treffen mit der Queen, soll sich die Herzogin unbeliebt gemacht haben. Bower beschreibt, dass sie bei einer kurzen, unerwarteten Begegnung mit Königin Elizabeth II. einen ungeübten und verpfuschten Knicks gemacht hat.

Und auch sonst soll ihr Verhalten alles andere als royal gewesen sein. Für ihre Hochzeit im Schnellverfahren wurden "jahrhundertealte Traditionen über Bord geworfen". "Um Harry eine Freude zu machen", stimmte die Queen der Verlobung ihres Enkels bei Tee und Sandwiches förmlich zu.

(fw)

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Meghan zieht drastischen Schlussstrich – um ihr Ansehen zu retten

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