19.09.2022, Gro
Prinz Andrew: Nach Ausstrahlung einer Dokumentation steht es erneut schlecht um seinen Ruf.Bild: PA Wire / James Manning
Royals

Royals-Doku enthüllt neue skandalöse Details über Prinz Andrew und seine Vergangenheit

07.10.2022, 10:38

Man hätte meinen können, noch tiefer hätte Prinz Andrew nicht fallen können: Anfang 2022 entzog die Königin ihrem zweiten Sohn alle militärischen Titel sowie Schirmherrschaften, und auch von jeglichen öffentlichen Auftritten wurde er entbunden. Die Gründe: seine Freundschaft zu Sexualstraftäter Epstein und eine Klage von Virginia Giuffre wegen sexuellen Missbrauchs. Jetzt zeigt sich: Sein Ruf kann durchaus noch geschädigt werden.

Finstere Hintergründe werden neu aufgerollt

Um etwas weiter auszuholen: Nachdem der US-amerikanische Investmentbanker und Freund von Prinz Andrew, Jeffrey Epstein, 2019 wegen sexueller Ausbeutung von Minderjährigen angeklagt wurde, war dies nicht nur ein großer Skandal für Epstein selbst. Auch für den Sohn der Königin bedeutete dies ein äußerst ungutes Rampenlicht, zumal er ebenfalls im Fokus der damaligen Ermittlungen stand.

Hinzu kam die erwähnte Anklage Virginia Giuffres – ebenfalls ein sexuelles Opfer Epsteins – gegen den Prinzen wegen mehrfachen Missbrauchs als diese 17 Jahre alt war. Die beiden konnten sich außergerichtlich auf eine Zahlung von zwölf Millionen Pfund (13,8 Millionen Euro) einigen, doch seinen Ruf konnte der Prinz dadurch nicht mehr retten.

Doku offenbart neue Details

Nun rückt eine neue Dokumentation über den besagten Prinzen ein weiteres Mal dessen Vergangenheit in den Fokus. Am Mittwochabend wurde sie auf dem US-amerikanischen Streamingdienst "Peacock" erstmals ausgestrahlt – mit dem Titel "Prince Andrew: Banished" (übersetzt: "Prinz Andrew: Verbannt").

Darin kommen ehemalige Mitarbeiter:innen des Königshauses sowie Journalist:innen der damaligen Zeit zu Wort. Bei einem Protagonisten, über den die "Bild" berichtet, handelt es sich etwa um den Ex-Pressesprecher der Queen, Dickie Arbiter. Eines seiner Zitate innerhalb der Doku lautet dabei:

"Das Problem ist, dass dieser Mann ein Idiot ist. Es gibt immer einen Schwächsten im Wurf, und das war in diesem Fall Andrew."
Dickie Arbiter

Die sexuelle Begierden eines Prinzen

Letztendlich deckt die Dokumentation nichts auf, was man nicht wusste: Es geht nicht um absolute Neuheiten, jedoch werden die Geschehnisse detailliert aufgearbeitet und in den Fokus gerückt. Der Schwerpunkt der Recherche bezieht sich dabei auf die Entstehung und die Hintergründe der freundschaftlichen Verbindung zwischen Prinz Andrew und Jeffrey Epstein. Und was dabei unmittelbar ins Visier gerät, sind eben die ausufernden Eskapaden des Prinzen mit immer wieder wechselnden Partnerinnen.

Die Protagonist:innen geben detaillierten Einblick darüber, wie sich das sexuelle Verhalten Andrews unmittelbar änderte, nachdem er sich 1996 von seiner damaligen Ehefrau Sarah Ferguson scheiden ließ. Und zwar so sehr, dass sich der damalige Sicherheitsmitarbeiter Paul Page folgendermaßen dazu äußerte: "Wir haben immer Witze gemacht, dass es in seinem Zimmer eine Drehtür geben müsse. (...) Jeden Tag besuchten ihn Frauen, jedes Mal eine andere."

Auch wenn es nach den bereits bekannten Ereignissen ohnehin nicht gut um Prinz Andrew und dessen Ruf stand, sehen Expert:innen in der neuen Doku eine weitere Schädigung seines Ansehens.

(ras)

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