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Prinz Harry wehrt sich gegen falsche Behauptungen. Bild: imago images/ PA Images

"Klarstellungen und Korrekturen": Zeitung reagiert auf Verleumdungsklage von Prinz Harry

Nachdem Meghan einen Prozess gegen die "Mail on Sunday" angestrebt hat, wehrt sich nun auch Prinz Harry gegen Falschbehauptungen der Zeitung. Der Royal reichte vor Kurzem eine Verleumdungsklage gegen das Blatt ein. Dabei geht es darum, dass die Sonntagszeitung der Associated Newspapers im Oktober schrieb, dass Harry den Kontakt zu den Royal Marines nach dem königlichen Rückzug nicht aufrechterhalte.

Im Zuge des Megxit gab der Prinz nicht nur die Anrede "Königliche Hoheit" auf, sondern durfte seine offiziellen militärischen Titel, die ihm von der Queen verliehen wurden, nicht mehr führen. Entgegen der Darstellung in der "Mail on Sunday" enthüllten Freunde gegenüber der "Vanity Fair", dass dies eine der schlimmsten Folgen des royalen Rückzugs für ihn gewesen sei. Das Militär sei nämlich für den 36-Jährigen ein wichtiger Bestandteil seines Lebens gewesen und habe ihn als Mensch geprägt.

Zudem wurde betont, dass Harry in seiner Wahlheimat USA viele Telefonkonferenzen mit Freunden und Kollegen geführt habe, weil es ihm wichtig sei, mit ihnen auch weiterhin in Verbindung zu bleiben. "Er hat viele Freunde in der Militärgemeinschaft in Großbritannien und vermisst sie natürlich. Dies ist eine sehr seltsame Zeit für uns alle", so der Insider. Nun folgte nach der Verleumdungsklage eine öffentliche Entschuldigung der Zeitung und eine ausführliche Stellungnahme.

Die "Mail on Sunday" korrigiert Bericht

Nachdem der Artikel von Harry als falsch und diffamierend bezeichnet wurde, hat sich nun die "Mail on Sunday" zu den Vorwürfen geäußert. Auf der Seite der Zeitung heißt es unter der Überschrift "Klarstellungen und Korrekturen":

"In einem Artikel vom 25. Oktober 2020 wurde berichtet, dass Prinz Harry von einem Generalobersten beschuldigt worden war, den Royal Marines den Rücken gekehrt zu haben, seit er sich im März von seinen militärischen Rollen zurückgezogen hatte und, dass er auf einen Brief von Lord Dannatt, einem ehemaligen Generalstabschef, nicht geantwortet hatte."

Und weiter: "Wir verstehen jetzt, dass Harry seit März in privater Funktion mit Personen des Militärs, einschließlich der Royal Marines, in Kontakt stand, um informelle Unterstützung anzubieten, und dass er den Brief von Lord Dannatt, auf den in dem Artikel Bezug genommen wurde, aus administrativen Gründen zunächst nicht erhalten hatte." Nachdem er diesen bekam, hätte Harry schließlich die ausstehenden Fragen beantwortet. Zum Schluss stellte die Zeitung klar:

"Wir entschuldigen uns bei Prinz Harry und haben eine Spende an die Invictus Games Foundation geleistet."

Prinz Harry hat sich bisher noch nicht öffentlich zu der Entschuldigung von der englischen Zeitung geäußert. Ob die Verleumdungsklage nach der Stellungnahme und Korrektur nun zurückgezogen wurde, ist ebenfalls unklar.

Sicher ist allerdings, dass Meghans Prozess gegen die Zeitung im Herbst 2021 starten soll. Der Grund für die richterliche Auseinandersetzung ist ein handgeschriebener Brief von ihr an ihren Vater Thomas Markle, der von der "Mail on Sunday" veröffentlicht wurde. Dabei geht es um einen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, einen Verstoß gegen das Urheberrecht sowie den Missbrauch privater Informationen.

(iger)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ingrid Götzken 29.12.2020 19:43
    Highlight Highlight Ziemlich viel Gedöns um Sachen die die Öffentlichkeit doch gar nicht mehr interessieren. Der Brief wäre schon lange in Vergessenheit geraten wenn nicht immer wieder über den Prozess geschrieben würde.
    Und jetzt diese Verleumdungsklage wo Harry was gegen den Strich geht, ich glaube kaum, dass es jemanden interessiert was täglich über die Beiden geschrieben wir und wer mal wieder einen auf beleidigte Leberwurst macht.
    Warum geht man nicht auf ihre angeblichen Wünsche ein und schreibt mal NICHTS mehr über sie, aber gar nichts - das möchte ich erleben, dann gehen Beide in Therapie.

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