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Prinz Harry hat sich seit dem Megxit verändert. Bild: imago images/ i Images

Royals-Expertin: "Harry ist ein Schatten des Prinzen geworden, den ich einmal kannte"

Nachdem Harry und Meghan den royalen Rückzug verkündeten, verabschiedeten sich beide nicht nur von der königlichen Krone, sondern auch gleich von England und zogen nach einem kurzen Aufenthalt in Kanada nach Kalifornien. In Montecito haben sie ihre neue Heimat gefunden. Für Meghan war dieser Umzug nicht besonders schwer, da sie in Los Angeles aufwuchs und gebürtige Amerikanerin ist. Auch ihre Mutter Doria Ragland lebt in Los Angeles.

Harry hingegen musste sich auf ein komplett neues Leben mit neuer Umgebung einstellen und unter anderem seine militärischen Titel, die ihm einst von der Queen verliehen wurden, zurückgeben. Für ihn definitiv eine der schlimmsten Folgen des royalen Rückzugs, wie Freunde kürzlich gegenüber der "Vanity Fair" enthüllten.

Das Militär sei für den 36-Jährigen immer ein bedeutender Bestandteil seines Lebens gewesen und habe ihn als Mensch geprägt. "Er hat viele Freunde in der Militärgemeinschaft in Großbritannien und vermisst sie natürlich. Dies ist eine sehr seltsame Zeit für uns alle", betonte der Insider. Für Prinz Harry war 2020 definitiv kein leichtes Jahr. In einem Gastbeitrag für den "Sunday Telegraph" teilt Harrys Biografin nun mit, wie sich der Royal mittlerweile verändert hat und enthüllt, warum er nur noch ein Schatten seiner selbst ist.

Royal-Biografin über die neue Rolle von Prinz Harry

Angela Levin veröffentlichte im Jahr 2018 das Buch "Harry: A Biography of a Prince". Nun meldet sie sich zu den neuesten Vorkommnissen rund um den Prinzen wieder zu Wort und kommt zu einem vernichtenden Urteil. Der Prinz habe seine Persönlichkeit verloren, befindet sie: "Harry ist ein Schatten des Prinzen geworden, den ich einmal kannte." Er scheine zu akzeptieren, hinter Meghan an zweiter Stelle zu stehen. Für die erst kürzlich veröffentlichte erste Podcastfolge von Archewell Audio habe er sogar seinen britischen Akzent geändert, um ihn an das Leben an der Westküste anzupassen, kritisiert Levin.

Die Autorin gibt zudem zu Bedenken: "Die endlosen Ankündigungen des Paares über ihre Geschäftsabschlüsse könnten als unsensibel angesehen werden zu einer Zeit, wenn Hunderttausende ihre Lebensgrundlagen verlieren." Damit bezieht sich Levin auf den Multimillionen-Dollar-Deal mit Netflix, den das Prinzenpaar abgeschlossen hat. Zudem wurde vor Kurzem bekannt, dass sie nun mit Spotify zusammenarbeiten. Ihr Vorwurf:

"Harry hat seine Familie in einem millionenschweren Haus in Kalifornien versteckt und sich somit selbst außer Sichtweite gebracht."

Die Royal-Expertin meint abschließend: "Natürlich wäre er nicht der erste Mann, der von einer schönen Frau mit einer anderen Agenda besessen ist, die er dann sanftmütig als seine eigene annimmt." Mit Blick auf die Nachverhandlung des Megxits sagt Levin schließlich: "Er könnte seine Familie und alle damit verbundenen Privilegien vermissen. Oder vielleicht erkennt er nur, dass das Königshaus für immer ist, die Berühmtheit jedoch nicht."

(iger)

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