Harry und Meghan leben mittlerweile in den USA.
Harry und Meghan leben mittlerweile in den USA.
Bild: imago images / PA Images / TOBY MELVILLE

Meghan und Harry zahlen Millionen für Hausrenovierung zurück – Briten meckern trotzdem

19.05.2020, 12:0619.05.2020, 15:51

Es sollte Harrys und Meghans neue Heimat werden: Für 2,4 Millionen Pfund (2,6 Millionen Euro) hatte das Sussex-Couple Frogmore Cottage nahe Windsor Castle im vergangenen Frühjahr renoviert. So soll die Herzogin extra vegane Tapeten ausgesucht haben, Küche, Bäder und Schlafzimmer wurden grunderneuert.

Bezahlt wurden die Umbauarbeiten mit Geldern aus dem sogenannten Sovereign Grant, der mit Steuereinnahmen gespeist wird. Nur: Richtig nutzen werden Harry und Meghan ihr Domizil in Großbritannien nicht. Denn das Paar hatte sich mit dem "Megxit" von seinen royalen Pflichten verabschiedet, lebt mit Sohn Archie mittlerweile in einer Nobel-Villa in Los Angeles.

Harry und Meghan zahlen Renovierung in Raten zurück – dies dauert elf Jahre

Bereits vor ihrem Rückzug aus dem britischen Königshaus hatte der Prinz angekündigt, die mit Steuergeldern finanzierten Renovierungsarbeiten zurückzahlen zu wollen. Dies soll nun nach und nach geschehen, wie britische Medien übereinstimmend berichten. So schreibt der "Mirror", dass Harry und Meghan ab sofort eine monatliche Rate von 18.000 Pfund (20.000 Euro) abstottern wollen. Tatsächlich dauert die Rückzahlung der gesamten Summe so aber elf Jahre!

Frogmore Cottage in Windsor sollte Harrys und Meghans Zuhause werden.
Frogmore Cottage in Windsor sollte Harrys und Meghans Zuhause werden.
Bild: imago images / MATRIXPICTURES.CO.UK

Zur Erklärung: Die beiden sollen mit der Queen eine Art überteuerten Mietvertrag abgeschlossen haben. Mit der Zahlung einer Miete über Marktwert können sie die Kosten für die Renovierung zurückzahlen, Frogmore Cottage aber gleichzeitig als ihren Wohnsitz in Großbritannien behalten. Die Queen soll ihnen zudem uneingeschränktes Wohnrecht gewährt haben.

"Ist ein Witz": Briten sind sauer

Für die britischen Steuerzahler ist die Ankündigung der Rückzahlung an sich eine gute Nachricht – zu meckern gibt es aber trotzdem etwas. So beschweren sich "Mirror"-Leser über die lange Rückzahlungsphase. "Das ist ein Witz", schreibt eine Leserin. "Sie können es sich leisten, all das verschwendete Geld auf einmal zurückzuzahlen." Ein anderer kommentiert: "Ich hoffe, sie müssen auch Zinsen zurückzahlen, wie es jeder normale Bürger auch tun müsste." Ein weiterer Leser schreibt: "Sie haben genug Geld, um sich ein neues Haus in L.A. zu suchen. Wieso nutzen sie nicht einen Teil davon, um ihre Schulden zurückzuzahlen?"

Übrigens: Wirklich dauerhaft gelebt hatten Harry und Meghan in ihrem frisch renovierten Haus nach Angaben der Zeitung nie. In den vergangenen sechs Monaten sollen sie sich gerade einmal zwei Wochen dort aufgehalten haben.

(ab)

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