Nicht in der Öffentlichkeit, sondern bei privaten Treffen per Video sollen die jungen Royals sich wieder angenähert haben.
Nicht in der Öffentlichkeit, sondern bei privaten Treffen per Video sollen die jungen Royals sich wieder angenähert haben.Bild: imago images/Starface

Royal-News – Tea-Time auf Zoom: Wiederannäherung bei den jungen Royals

25.08.2021, 15:2525.08.2021, 15:43

Auch Monate nach dem großen Enthüllungsinterview von Harry und Meghan bei Oprah Winfrey geht ein Riss durch das britische Königshaus. Der kurze Heimatbesuch des Prinzen Anfang Juli änderte daran nichts, gleichwohl sein Vater Charles zu einer Aussprache bereit sein soll. Harry schreibt nun seine Memoiren, deren Veröffentlichung sogar noch einmal Öl ins Feuer gießen könnte.

Seine Frau Meghan erhält ebenfalls von vielen Seiten Gegenwind, auch aus der eigenen Familie. Das Band zwischen ihr und ihrem Vater sowie ihrem Bruder soll zerschnitten sein. Mittlerweile leben die beiden Sussexes in den USA, wo sie ihren eigenen Projekten und ihrer wohltätigen Arbeit nachgehen.

Doch auch rund um die anderen Königshausmitglieder bleibt es turbulent. In unserem Newsblog berichten wir von den Ereignissen rund um die britischen Royals. Unseren bisherigen Blog zum Königshaus findet ihr hier.

25. August

Tea-Time auf Zoom: Wiederannäherung bei den jungen Royals

Gute Nachrichten von den jungen Royals: Dem Experten Stewart Pearce zufolge nähern sich Prinz Harry und Prinz William wieder einander an – genauso wie ihre Ehefrauen, Herzogin Meghan Markle und Herzogin Kate. Die Annäherungsversuche nach schwierigen Zeiten fänden demnach digital "über Zoom und FaceTime" statt wie Pierce in einem Interview der "UsWeekly" berichtete. Die Gespräche seien "informell" – Herzogin Kate würde währenddessen Dinner kochen und William Tee machen. Pierce sagt: "Sie sind sehr eng miteinander." Aber nicht nur die räumliche Distanz hatte solche Gespräche lange Zeit in weite Ferne gerückt. Harrys Rückzug aus dem britischen Königshaus 2019 hatte seinen Bruder William "überrumpelt" und "unglaublich verletzt".

Als Harry und die gebürtige Kalifornierin Meghan 2020 in die USA zogen, war die Spannung noch größer geworden. Es folgten Konfliktpunkte wie das skandalumwobene Oprah-Interview. Nun scheinen sich die Wogen also wieder geglättet zu haben. Hierzu habe auch beigetragen, dass die Söhne von Prinz Charles sich dieses Jahr schon zwei Mal gesehen haben: Einmal auf Prinz Philip’s Beerdigung im April und einmal bei der Einweihung einer Statue für Prinzessin Diana im Juli. Das Teilen dieser emotionalen Ereignisse mag die Geschwister dazu veranlasst haben, den familiären Zwist beiseitezulegen.

Und auch Kate und Meghan scheinen sich nach der Geburt von Lilibet am 4. Juni wieder angenähert zu haben. Nach den Aussagen eines Insiders habe Kate Meghan "Grüße und Geschenke" geschickt und so begonnen, die Beziehung wieder aufzubauen. Um dieser positiven Entwicklung Vorschub zu leisten, geht Pierce davon aus, dass ihre Unterhaltungen sich auf einer seichten und unverfänglichen Ebene abspielen. "Es ist nicht so, dass William und Kate jede Kontroverse mit Harry und Meghan aussparen", sagte er, "was sie versuchen ist lediglich, so viel Ruhe und Frieden in die Beziehung zu geben wie möglich."

20. August

Harry überrascht bei Auftritt mit großzügiger Geste

Nach der Geburt von Töchterchen Lilibet am 4. Juni zog sich Prinz Harry erst einmal aus der Öffentlichkeit zurück, nun aber trat er wieder ins Rampenlicht – bei einem Polo-Spiel in Colorado. Wie der "Mirror" berichtet, gelangen dem 36-Jährigen zwei Tore, doch diese Tatsache stand am Ende gar nicht einmal so sehr im Vordergrund.

Prinz Harry legt sich beim Polo-Turnier ins Zeug.
Prinz Harry legt sich beim Polo-Turnier ins Zeug.Bild: dpa / Sentebale

Durch das Turnier wurden nämlich 2,5 Millionen britische Pfund erwirtschaftet, die jetzt der von Harry gegründeten Wohltätigkeitsorganisation Sentebale zugute kommen. Und damit nicht genug: Der Prinz hatte bereits vor dem Polo-Match bekanntgegeben, weitere 1,1 Millionen Pfund zu spenden, die seine angekündigten Memoiren nächstes Jahr einbringen sollen. Dieses Geld wird ebenfalls an Sentebale gehen.

Die Organisation wurde 2006 gemeinsam von Harry und Prinz Seeiso von Lesotho ins Leben gerufen, um schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen in Südafrika zu helfen.

19. August

Harry und Meghan wollen verstärkt in die Öffentlichkeit

Im März sorgte das Interview von Harry und Meghan für ein weltweites Beben. Im Gespräch mit Oprah Winfrey erhob das Paar schwere Vorwürfe gegen das Königshaus. Darin beklagte es mangelnde Unterstützung von ihnen. Meghan sprach darüber, dass die negative Dauerberichterstattung sie in eine schwere psychische Krise gestürzt habe. In den USA haben sie sich mittlerweile ein neues Leben aufgebaut.

Anfang Juni wurden die beiden zum zweiten Mal Eltern. Die kleine Lilibet Diana kam in einer Klinik in Kalifornien zur Welt. Damit sich Harry und Meghan in Ruhe um ihre Familie kümmern können, verkündeten sie kurz nach der Geburt, dass sie sich nun in Elternzeit begeben. Omid Scobie, Autor der Biografie "Finding Freedom", erklärte jetzt gegenüber "People", was ihre nächsten Schritte nach der Auszeit sein sollen. Er gibt an, dass die beiden wieder bewusst verstärkt in die Öffentlichkeit treten möchten.

Besonders der Herbst und der Winter sei laut seinen Angaben "arbeitsintensiv". Zu dieser Zeit sollen Projekte zu sehen sein, an denen sie hinter den Kulissen gearbeitet hätten. Die Royals seien "sehr aufgeregt" über das, was vor ihnen liege. Bei all ihren Aufgaben und Verpflichtungen habe ihre psychische Gesundheit oberste Priorität, sagte Scobie.

17. August

"Bei Harry ist nichts tabu": Reise in die Heimat kann für Ärger sorgen

Harry und Meghan leben seit dem königlichen Rückzug finanziell unabhängig und haben sich in den USA ein neues Leben aufgebaut. Im vergangenen Jahr schlossen sie mit Netflix einen Mega-Deal ab. 100 Millionen Dollar sollen sie durch die Zusammenarbeit mit dem Streamingdienst verdienen. Harrys erstes Projekt dafür ist eine Doku-Serie zu den "Invictus Games", die im Zeichen der gleichnamigen paralympischen Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten steht.

Anlässlich dessen soll der 36-Jährige noch dieses Jahr wieder nach London zurückkehren. Dabei stehe auch ein Treffen mit der Queen an. Statt mit Meghan, Archie und Lilibet komme der Prinz laut "Daily Express" allerdings mit einem Kamerateam. Ein Insider sagt nämlich: "Wir gehen davon aus, dass der Herzog von Sussex von einem kleinen Filmteam begleitet wird."

Der Besuch mit dem Netflix-Team könnte jetzt für weiteren Ärger bei der Königsfamilie sorgen. Royal-Experte Russell Myers sagte nämlich in der britischen Frühstücksshow "Lorraine" im Hinblick darauf, ob Harry tatsächlich beim Treffen mit der Queen mit Kameras aufschlägt folgendes: "Man kann nie wissen, bei Harry ist nichts tabu." Er könne sich somit durchaus vorstellen, dass der Vater von zwei Kindern vor dem Buckingham Palast eine Filmcrew mitnimmt. In jedem Fall sollte Harry dafür die Einverständnis seiner Großmutter einholen, was für neue Spannungen sorgen kann.

13. August

Prinz Charles soll sich über Zukunft von Andrew geäußert haben

Vor Kurzem wurde bekannt, dass eine Frau in den USA eine Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs gegen Prinz Andrew eingereicht hat. Virginia Giuffre sagt, dass sie vor mehr als 20 Jahren von dem Sohn der britischen Königin missbraucht worden sei. Als Tatorte nannte sie das Haus des wegen der Unterhaltung eines Missbrauchs-Rings angeklagten und 2019 durch Suizid verstorbenen Bankers Jeffrey Epstein in New York, außerdem das Haus der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell in London und die Epstein-Privatinsel in der Karibik. In der Klage heißt es, Giuffre wurde gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr mit Prinz Andrew gezwungen.

Andrew bestreitet die Anschuldigungen und erklärte in einem Interview mit der BBC im Jahr 2019, dass er sich nicht an ein Treffen mit Giuffre erinnern könne. Im Anschluss des desaströsen Interviews trat er von seinen royalen Pflichten zurück. Zu der Klage in New York hat sich der 61-Jährige bisher nicht weiter geäußert. Prinz Charles soll allerdings nach einem Bericht der britischen "Times" laut einem Insider nun gesagt haben, wie sich das Verfahren auf die Zukunft seines Bruders auswirkt.

Der Thronfolger hat demnach beschlossen, dass Andrew nicht mehr zu seinen offiziellen, königlichen Pflichten zurückkehren soll. Selbst wenn die Klage abgewiesen werde, sei der Imageschaden zu groß. Im Zuge dessen hat Charles laut der Quelle sogar von einem "unlösbaren Problem" gesprochen. Auch Elisabeth II. wird sich wohl mit dem Andrew-Skandal auseinandersetzen. Derzeit soll ihr Sohn sie in Schottland besuchen. Prinz Charles sei ebenfalls auf den Weg dahin gesichtet worden. Daher wird davon ausgegangen, dass es nun ein Krisengespräch geben werde.

12. August

Meghan und Kate sollen sich wieder annähern

In dem Interview mit Oprah Winfrey, indem Harry und Meghan schwere Vorwürfe gegen die Royals erhoben, sprach die ehemalige Schauspielerin auch explizit über Herzogin Kate. Dabei überraschte die 40-Jährige mit folgender Aussage: "Mein Verständnis der letzten vier Jahre ist, dass nichts so war, wie es von außen aussah." Dies sagte sie, nachdem Bilder der beiden gezeigt wurden, auf denen sie gemeinsam lachten.

Zudem dementierte Meghan Berichte, wonach sie Kate kurz vor ihrer Hochzeit zum Weinen gebracht habe. In Wahrheit soll es nämlich andersherum gewesen sein. Später soll sich Williams Frau bei ihr entschuldigt haben. "Ich habe ihr verziehen", gab die zweifache Mutter im Gespräch mit der Talkshowlegende an und fügte hinzu, dass sie ein guter Mensch sei.

Trotz der Anschuldigungen ließ sich Kate nie offiziell etwas anmerken und verlor kein Wort über ihre Schwägerin. Lediglich William und die Queen nahmen Stellung zu den Vorwürfen. Nachdem der Thronfolger klarstellte, dass sie keine rassistische Familie seien, meinte die 94-Jährige sie sei "traurig" über Meghans und Harrys Kummer und die aufgeworfenen Fragen, "insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen", seien "besorgniserregend". Und weiter: "Obwohl einige Erinnerungen unterschiedlich sein mögen, werden sie sehr ernst genommen und von der Familie privat aufgearbeitet."

Nun verriet ein Insider der "Us Weekly", welche Beziehung insbesondere Meghan und Kate seit den brisanten Aussagen zueinander haben. Die Quelle meinte überraschend dazu: "Meghan und Kate verstehen sich eigentlich sehr gut und hatten öfter Kontakt. Die Beziehung zwischen Meghan und Kate war noch nie so eng. Und jetzt sind sie sich näher denn je und arbeiten im Interesse der Familie an ihrer Beziehung." Bis zur Ausstrahlung des Interviews mit Oprah sollen die beiden ein Jahr lang nicht miteinander gesprochen haben. In der Zwischenzeit galt Kate besonders als Friedensstifterin, die zwischen den entzweiten Brüdern William und Harry versucht haben soll zu vermitteln.

11. August

Das sagt der Hollywoodstar über das Prinzenpaar

Zu ihrem 40. Geburtstag startete Meghan mit ihrem Mentoring-Programm. Auf der Website der gemeinnützigen Organisation Archewell sagte die ehemalige Schauspielerin dazu: "Beim Nachdenken über meine 40. Runde um die Sonne habe ich mich gefragt: Was wäre, wenn wir alle 40 Minuten aufbringen würden, um jemand anderem zu helfen oder jemanden in Not zu betreuen? Und was wäre, wenn wir unsere Freunde bitten würden, das Gleiche zu tun?"

Aus diesem Grund habe sie 40 Freunde, Künstler, Athleten und Aktivisten gebeten, 40 Minuten ihrer Zeit zu investieren und dadurch Frauen zu helfen, wieder in die Arbeitswelt einzutreten. Millionen Frauen hätten nämlich aufgrund der Corona-Pandemie ihre Jobs verloren. Einer der prominenten Mentoren ist auch Hollywoodstar Melissa McCarthy, die zusammen mit Meghan in dem Video zu sehen war, wo das Projekt vorgestellt wurde.

Die 50-Jährige wurde nun im Gespräch mit "Access Hollywood" darauf angesprochen, wie es zu der Zusammenarbeit kam. Im Zuge dessen enthüllte sie auch, was sie über die beiden denkt. "Sie meinte: 'Lass es uns auf unterhaltsame Weise tun und schauen, ob wir mehr Menschen zusammenkriegen, die Frauen helfen, wieder ins Berufsleben einzusteigen." In jedem Fall freute sich Melissa eine der Personen zu sein, die versuchen, jemanden zur Seite zu stehen. "Da dachte, das ist wahnsinnig toll", so die einstige "Gilmore Girls"-Darstellerin.

Über Harry und Meghan sagte sie schließlich: "Sie sind einfach so süß und lustig. Ich finde sie sehr inspirierend. Sie gestalten ihr eigenes Leben, sie gestalten das Leben für ihre Kinder." Zudem würde sich das Paar selbst nicht so ernst nehmen, gab sie an.

10. August

Klage gegen Prinz Andrew eingereicht

Prinz Andrew geriet immer wieder aufgrund seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal rund um Jeffrey Epstein in die Kritik. Virginia Giuffre sagte, dass sie als Minderjährige von Epstein zum Sex mit dem Prinzen genötigt worden sei. Andrew wies die Vorwürfe in einem BBC-Interview vehement zurück. Seitdem ruhen seine royalen Aufgaben. Darüber hinaus wurde ihm immer wieder vorgeworfen, dass er bei den Ermittlungen gegen Epstein sein Wort nicht halte und bei der Aufklärung nicht helfe.

Hier sind Prinz Andrew und Virginia Giuffre zu sehen.
Hier sind Prinz Andrew und Virginia Giuffre zu sehen.Bild: Steve Parsons/Bebeto Matthews/PA POOL/AP/dpa

Nun wurde laut Medienberichten wie dem auf "TMZ" bekannt, dass Virginia in New York Klage gegen den zweitältesten Sohn der Queen eingereicht habe. Es gehe dabei um sexuellen Missbrauch einer Minderjährigen, wofür sie Schadenersatz verlange. In der Klage soll das mutmaßliche Opfer erklären, sie sei vor mehr als 20 Jahren "regelmäßig von Epstein missbraucht und von Epstein zu sexuellen Zwecken an andere mächtige Männer ausgeliehen worden." Einer davon sei schließlich Andrew gewesen.

Die 38-Jährige betonte zudem: "Ich ziehe Prinz Andrew für das, was er mir angetan hat, zur Rechenschaft." Die Entscheidung zu klagen habe sie nicht leichtfertig getroffen. Sie rechne mit weiteren Angriffen von Seiten des Herzogs von York. Der Buckingham-Palast lehnt im Zuge dessen übrigens eine Stellungnahme ab.

9. August

Thomas Markle Jr. teilt gegen Meghan aus

In Australien geht eine neue Staffel von "Big Brother VIP" an den Start, dabei handelt es sich um das Äquivalent zu "Promi Big Brother". Zu den Container-Bewohnern zählt in diesem Jahr niemand Geringeres als Thomas Markle Jr., also Meghans Halbbruder. Schon vorab kündigte er an, vor den Kameras über seine Schwester reden zu wollen und jetzt zeigt ein Trailer, dass er das Versprechen wahrmacht.

"Ich sagte Prinz Harry: 'Ich glaube, sie wird dein Leben ruinieren'", verkündet Thomas im Clip ganz offen. Weiter schießt er gegen Meghan: "Sie ist sehr oberflächlich." Sich selbst hingegen bezeichnet er als den "größten Bruder von allen".

Der Kontakt zwischen Meghan und ihrem Halbbruder brach angeblich schon vor Jahren ab und auch das Verhältnis der Herzogin zu ihrem Vater soll stark unterkühlt sein. Offenbar hat Thomas Markle jedoch Interesse daran, dass sich die Beziehung zu seiner Tochter wieder verbessert. Wie er neulich bei "TMZ" verriet, schickte er Meghan Blumen zu ihrem 40. Geburtstag.

(iger, jei, ju)

Diversität in "Faking Hitler": So hebt sich die Serie von anderen Verfilmungen ab

Am 30. November ging die neue RTL+-Serie "Faking Hitler" an den Start: Moritz Bleibtreu spielt den Künstler und Kunstfälscher Konrad Kujau, Lars Eidinger verkörpert den "Stern"-Journalisten Gerd Heidemann, dem Kujau gefälschte "Hitler-Tagebücher" verkauft hat. Heidemann hielt auch dann noch an der Echtheit der Tagebücher fest, als es widersprüchliche Gutachten dazu gegeben hat. In den angeblich persönlichen Aufzeichnungen Hitlers wird er als beinahe schon menschlich und nahbar durch Kujaus Feder dargestellt.

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