Prinz Harry hat seine Heimat kritisiert.
Prinz Harry hat seine Heimat kritisiert.Bild: Chris Jackson/Getty Images for the Invictus Games Foundation

"In Kalifornien spricht man darüber": Prinz Harry mit vernichtendem Urteil über seine Heimat England

29.04.2022, 16:03

Harry und Meghan zogen sich 2020 als Senior Royals zurück. Damit sorgten sie für einen großen Knall. Seitdem leben sie finanziell unabhängig und haben sich in Kalifornien ein neues Leben aufgebaut. Im brisanten Interview mit Oprah Winfrey erhob das Paar im vergangenen Jahr schwere Vorwürfe gegen die königliche Familie und beklagte mangelnde Unterstützung von ihr. Meghan offenbarte beispielsweise, dass die negative Dauerberichterstattung sie in eine schwere psychische Krise gestürzt habe.

Als Chief Impact Officer für die Coaching-Firma BetterUp macht sich Harry besonders für die mentale Gesundheit stark. Er offenbarte, dass in seiner Wahlheimat Kalifornien nun alles anders sei. Der 37-Jährige könne dort freier leben und sei nicht mehr so angespannt. In der neuesten Podcastfolge von "Master of Scale" sprach der Prinz jetzt über das Thema Therapie. In seiner Heimat England sei dies nach wie vor ein Tabuthema, betonte er.

Prinz Harry wünscht sich offenen Umgang mit dem Thema Therapie

Der Vater von zwei Kindern erklärte schließlich, wie unterschiedlich mit dem Thema Therapie in England und Kalifornien umgegangen werde. Im Gespräch mit Reid Hoffmann, Mitbegründer von LinkedIn, legte Harry dar, dass die kulturellen Differenzen immens seien. "In Kalifornien spricht man darüber", so der Royal.

In England wäre das allerdings immer noch anders. Hoffmann merkte sogar an, dass in den USA Witze über eine Therapie gemacht werden würden, um mit Menschen in Kontakt zu treten. Dazu sagte Harry: "In Großbritannien heißt es: Therapeut? Welcher Therapeut? Ich habe keinen Therapeuten. Ich habe definitiv noch mit keinem Therapeuten gesprochen." Es sei jedoch so, dass die Menschen in ihrem Leben nun mal mit Verlust oder Trauer konfrontiert seien.

Bei einer Veranstaltung in San Francisco sprach der Prinz bereits über seine Erfahrungen mit Burnout. "Selbstfürsorge ist das erste, was wegfällt. Das gebe ich als Ehemann und Vater gerne offen zu", meinte Harry Anfang des Jahres. Er sei zu diesem Zeitpunkt "buchstäblich am Ende von allem, was ich hatte, angekommen". Aus diesem Grund sei er letztlich einen anderen Weg gegangen und nehme sich nun jeden Morgen Zeit für sich. Zudem holte er sich bereits selbst professionelle Hilfe.

(iger)

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