2014 heirateten Jolie und Pitt in ihrem Anwesen in Frankreich. Jetzt ist es Teil des Scheidungskrieg.
2014 heirateten Jolie und Pitt in ihrem Anwesen in Frankreich. Jetzt ist es Teil des Scheidungskrieg.
Bild: EPA FILE / Facundo Arrizabalaga

Scheidungskrieg geht weiter: Brad Pitt verklagt seine Ex-Frau – es geht um viel Geld und ein Luxus-Anwesen

22.09.2021, 13:54

Der Scheidungskrieg zwischen Brad Pitt und Angelina tobt seit Jahren. Von 2005 bis 2016 waren die beiden Stars das Glamour-Paar in Hollywood. Ein erfolgreicher Film reihte sich an den nächsten, große Schauspielpreise wurden immer wieder gewonnen. Sechs Kinder haben die beiden zusammen – drei leibliche und drei adoptierte. Es schien ein perfekte Beziehung zu sein – aber eben nur bis zur Trennung. Die anschließende Scheidung führte immer wieder zu großem Streit.

Bislang waren hauptsächlich die Kinder der Grund für den andauernden Scheidungskrieg. Nun geht es auch um viel Geld und ein gemeinsames Anwesen. Ausgerechnet um das Anwesen, wo die beiden im Jahr 2014 heirateten. Nun reicht Brad Pitt eine Klage ein.

Heimliche Immobiliengeschäfte

Angelina Jolie soll heimlich versucht haben, ihre Anteile des gemeinsamen Anwesens an der französischen Mittelmeerküste zu verkaufen, wie "Us Weekly" mit Berufung auf interne Gerichtsdokumente berichtet. Das Château Miraval hatten die beiden 2011 für 60 Millionen Euro gekauft. Mittlerweile wird der Wert auf 140 Millionen Euro beziffert.

Das Grundstück, auf dem das Anwesen liegt, ist 1000 Hektar groß.
Das Grundstück, auf dem das Anwesen liegt, ist 1000 Hektar groß.
bild: Lionel Cironneau/AP/Shutterstock

Das Anwesen, das auch als Weingut fungiert, gehört zu 100 Prozent der Firma Quanticum, an der Pitt über seine eigene Firma Bongo 60 Prozent der Anteile und Jolie 40 Prozent der Anteile über ihre Firma Nouvel hielt. 2016, drei Jahre vor der Trennung, verkaufte der heute 57-jährige 10 Prozent der Anteile an seine damalige Frau Jolie für weit unter Wert, sodass die beiden gleichberechtigt an dem Château beteiligt sind.

Jolie soll eine Klausel übergangen haben

Bei diesem Verkauf der Anteile sollen sich der Schauspieler und die Schauspielerin auf eine Vorverkaufsklausel geeinigt haben: Wenn einer der beiden seine Anteile verkaufen wolle, müsse er oder sie den anderen um Genehmigung bitten oder es dem anderen zuerst anbieten.

Jolie zog aber offenbar nicht in Betracht, ihrem Ex-Mann das Anwesen alleine zu überlassen und versuchte ihre Anteile heimlich zu verkaufen, ohne Pitt ein Vorkaufsrecht einzuräumen oder um Genehmigung zu fragen. Damit würde sie Pitt um viel Geld bringen.

Ein Insider sagte gegenüber "Us Weekly", dass es "besonders ärgerlich sei, dass sie sich so verhält. Erst recht, wenn man bedenkt, dass Brad derjenige war, der die ganze Arbeit beim Aufbau des Weinguts hatte“

"Diese Person handelte nicht in Pitts Interesse"

In der Klageschrift, die am 21. September an einem Luxemburger Greicht einging heißt es "US Weekly" zufolge: "Jolie hat nicht gerade in Pitts bestem Interesse gehandelt, indem sie die Abnahme des Jahresabschlusses und die Einstellung des Managers systematisch verzögert hat. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass diese Person (Angelina Jolie, Anm. d. Red.) versucht, Regeln zu umgehen und ihren Verpflichtungen zu entgehen“. Die Anwälte Pitts werfen seiner Ex-Frau "systematische Behinderung" bei den notwendigen Dingen, wie z.B. den Jahresabschluss, rund um das Anwesen vor. Pitt fügte hinzu, dass dieser neueste Schritt von Jolie "ziemlich konsequent“ zu ihrem früheren Verhalten passe.

Pitts Anwälte versuchen nun, den damaligen Verkauf von 10 Prozent der Anteile an Jolie nichtig zu machen. Dieser sie nicht rechtskräftig gewesen, da er zum Spottpreis von einem Euro pro Anteil vollzogen wurde. Es handele sich also nicht um einen "ernsthaften" Betrag, wie es das luxemburgische Recht vorschreibt.

Der Scheidungskrieg geht weiter. Nun geht es dabei nicht mehr nur um die Kinder, sondern auch um Geld.

(jvj)

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