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Bonnie Strange: Die 34-Jährige ist erfolgreiches Model und mittlerweile auch Influencerin. Bild: Instagram/ Bonnie Strange

Influencerin Bonnie Strange teilt gegen Kollegen aus: "Ich bin angeekelt"

Auf Instagram hat Bonnie Strange über eine Million Abonnenten. Regelmäßig nimmt sie ihre Fans durch ihren Alltag mit und teilt Momentaufnahmen von ihrem Leben auf Ibiza. Seit über zwei Jahren lebt sie mittlerweile zusammen mit ihrer Tochter Goldie auf der Insel. Neben Moderations- und Modeljobs verdient sie sich ihren Lebensunterhalt auch mit diversen Werbekooperationen.

Nun hat die 34-Jährige ihre große Reichweite genutzt, um zu berichten, was ihrer Meinung nach wirklich hinter der angeblich perfekten Instagram-Welt steckt. Dabei rechnet sie schonungslos mit ihren Kollegen ab und wirft ihnen vor, dass sie ihre Follower anlügen würden.

Bonnie Strange holt zum Rundumschlag aus

Ihre Story beginnt Bonnie mit folgenden Worten: "Ich habe Instagram aufgemacht und dann hat es mir den Rest gegeben. Ich muss echt sagen, ich kann heute nach reichlichem Überlegen, zuschauen und die Klappe halten wirklich zu 100 Prozent sagen, dass ich meine Instagram-Kollegen teilweise richtig doll hasse. Ich bin angeekelt von denen. Ich bin angeekelt von deren scheiß Lügengeschichten, die sie die ganze Zeit auf Instagram erzählen."

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Bonnie Strange: In ihrer Story wütet sie gegen ihre Kollegen. Bild: Instagram/ Bonnie Strange

Dies würde sich nicht nur in ihrer Arbeit, sondern auch in ihrem Privatleben widerspiegeln. Dabei geht es vor allem darum, dass die Influencer ihren Followern suggerieren, dass bei ihnen alles echt sei und Natürlichkeit so wichtig. Bonnie Strange meint:

"Alle machen irgendwas an sich, bearbeiten was, aber die ganze Zeit lügen sie alle an: Ich bin super perfekt, ich bearbeite meine Bilder nicht. Ich benutze Botox nur, weil ich Kopfschmerzen habe. Alter, was ist falsch mit euch? Und dann tut ihr so, als ob ihr die beste Freundin von den Leuten seid. Fühlt ihr euch nicht schlecht?"

Bonnie fragt sich, was sie damit erreichen wollen. Die Wahrheit sei, dass die Social-Media-Stars zum großen Teil nicht nur die Lippen, sondern alles an sich gemacht hätten. Dies sei ihrer Ansicht nach wenig problematisch. Das wahre Problem sei das Vorspielen falscher Tatsachen:

"Es ist ok, was zu machen. Ich mache auch Sachen, ich liebe das, ich liebe meinen Arzt. Aber ich finde es so crazy, zu erzählen, dass du angeblich von Natur so aussiehst. Und dieser Trend, dass man jetzt seine Bilder nicht mehr bearbeiten soll: Diese Leute bearbeiten ihre Bilder immer noch, posten sie und schreiben aber drunter, dass sie nicht bearbeitet sind. Das ist ja noch viel schlimmer."

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Bonnie Strange: Das Model fängt an zu würgen, während sie über die Influencer spricht. Bild: Instagram/ Bonnie Strange

Bonnie fragt, welches Gefühl die Influencer ihren Fans mitgeben wollen: "Dass sie schlechter sind als ihr? Ihr seid die Schönste und von Gott so gegeben?" Daraufhin beginnt Bonny, symbolisch zu würgen. Der Grund: Sie würde einfach Lügner hassen. Das Model kenne übrigens die Social-Media-Stars persönlich und würde ganz genau wissen, dass sie die Unwahrheit erzählen. Nun steht für sie fest:

"Ich kann das nicht mehr aushalten, ich kann mir die Scheiße nicht mehr anschauen. Ich kann es nicht mehr. Da wird ja mit allem gelogen. Es gibt gar nichts, worüber nicht gelogen wird. Es ist alles komplett inszeniert."

Warum die Influencer ihre Follower anlügen

Für solch eine Darstellungsweise würde es allerdings auch eine Zielgruppe geben, wie Bonnie feststellt. Schließlich haben sie alle viele Follower. Doch das Model erklärt: "Leute, das ist echt eklig, wie die Leute in echt und wie sie auf Instagram sind, was sie einem in echt erzählen und was auf Instagram." Auch der Charakter sei in der digitalen Welt oft ein anderer als in der realen. Vor allem macht Bonnie wütend, dass sich viele Fans genau wegen solch vermeintlich perfekten Menschen schlecht fühlen, als ob man ohne gemacht Lippen weniger wert sei. Die Wirklichkeit sei eine ganz andere:

"80 Prozent der Lippen sind gemacht, 80 Prozent der Wangenknochen, 80 Prozent der Brüste, 80 Prozent der Ärsche. Das ist kein Gym, das ist eine Operation. Und wenn sie mit einer Kooperation ein Facial machen gehen beim Arzt, dann ist es kein Facial gewesen, sondern alle Arten von Unterspritzungen. Ich weiß es, weil ich da auch hingehe."

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Bonnie Strange: Sie möchte sich keine Lügengeschichten mehr anhören. Bild: Instagram/ Bonnie Strange

Zum Schluss prangert Bonnie an, dass die Influencer natürlich nicht den ganzen Tag happy seien: "Wisst ihr, wie viele Leute ich schon gesehen habe, die auf Instagram posten, wie glücklich sie sind und dann ist das Handy weg und sie kriegen einen Heulkrampf und hassen ihr Leben und hassen alles? Und euch spielen sie vor, dass sie super happy sind und ihr Leben so viel besser ist als euer Leben, weil sie den Reichtum, die schöne Tasche, das schöne Gesicht, das schöne Auto haben. Aber trotzdem sind sie nicht glücklich." Bonnies bitteres Fazit: "Das ist doch traurig. [...] Das ist nicht etwas, was ich beneidenswert finde."

(iger)

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