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Rapper Haftbefehl Rapper meldet sich nach dem dramatischen Ereignis nun persönlich zu Wort. Bild: Instagram/ Nina Anhan

"Wer war das jetzt wohl?": Haftbefehl zeigt seine Schusswunde und gibt Rätsel auf

Vor einer Woche wurde bekannt, dass sich Rapper Haftbefehl offenbar selbst eine Schussverletzung zugefügt hat. Danach wurde Aykut Anhan, wie er bürgerlich heißt, ins Klinikum Darmstadt eingeliefert und befindet sich dort auch noch in Behandlung. Er habe demnach eine schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzung erlitten, wie der Hessische Rundfunk zuerst mitteilte. Eine Sprecherin der Polizei in Darmstadt erklärte, dass bislang nicht geklärt sei, wo und wie die Verletzungen zustande kamen, weil sich "der Patient sehr unkooperativ" verhalten habe.

Vor drei Tagen meldete sich der 34-Jährige erstmals bei seinen Fans auf Instagram. Nachdem er eine neue Single angekündigt hatte, schrieb er: "Hamdullah [Gott sei Dank auf Arabisch, Anm.], mir geht's gut!" Mehr Informationen bekamen seine Follower allerdings nicht. Nun hat sich Haftbefehl kurzerhand auf dem Instagramkanal seiner Frau Nina zu Wort gemeldet, erstmals ausführlich über seine Schusswunde gesprochen und dann auch noch seine sehr unschön anzuschauende Verletzung gezeigt.

Haftbefehl zeigt die Schusswunde in Nahaufnahme

Der "Bolon"-Interpret sagte zunächst: "Hallo Freunde, ich hoffe, ihr kennt mich noch. Ich bin zurück. Habt ihr wirklich gedacht, ich bin gestorben? Habt ihr euch schon gefreut, ihr kleinen Nuttenbengel?" Die Frau von Haftbefehl zeigte sich zunächst von seiner Grußbotschaft nicht begeistert und sagte neben ihm: "Nicht mit meinem Instagram, Schatz." Zu spät, der Künstler fuhr fort: "So Leute, da bin ich wieder, neues Album dieses Jahr noch und glaubt nicht, was in der Zeitung steht."

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Haftbefehl: Der Rapper erklärt, wie es ihm geht. Bild: Instagram/ nina anhan

Dann zeigten sich die beiden in ihrer Story im Restaurant beim Essen gehen, Nina hatte ihren Mann zuvor extra aus dem Krankenhaus abgeholt. Doch als sie beim Italiener waren, passierte dann folgendes, wie sie berichtete: "Wir wollten bestellen und dann fällt der Schlauch raus [den Haftbefehl zur Wundversorgung im Bein hatte, Anm. d. Red.], der ist herausgerissen worden, weil der Aykut so hektisch ist." Direkt danach fuhren sie also wieder zurück ins Krankenhaus, sodass die Wunde versorgt werden konnte. Sowas könne eben nur dem Paar passieren, weil sie so tollpatschig seien, meinte Nina weiter.

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Nina Anhan: Mit Rapper Haftbefehl hat sie zwei Kinder. Bild: instagram/ nina anhan

Den genauen Unfallhergang beschrieb Haftbefehl in der Story allerdings nicht. Vielmehr gab er den Fans Rätsel auf, was sich tatsächlich abgespielt hatte. Eigen- oder doch Fremdverschulden? Der Rapper kokettierte mit den Umständen, unter denen er sich die Schusswunde zugezogen hatte: "Can't stop, won't stop. Ich glaube, es ist wirklich passiert. Deutscher Rapper angeschossen, wer war das jetzt wohl? War er es selbst oder waren es seine Feinde?" Eine Antwort lieferte der Rapper nicht. Stattdessen bekamen die Follower zu hören:

"Alle, die sich fragen, stellt keine Fragen."

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Der Rapper zeigt die Seite, wo die Kugel zuerst durch das Bein ging. Bild: Instagram/ nina anhan

Viel lieber erzählte Haftbefehl, wie die Kugel in den Unterschenkel gejagt wurde. "Die Kugel ist von hier oben rein." Dann zeigte er die andere Seite seines Beins:

"Hier vorne ist so ein großes Loch, nur damit ihr Bescheid wisst. Da ist ein Schwamm drin und der saugt den ganzen Dreck raus, damit die neuen Zellen von unten wachsen und mein Muskel sich wieder aufbaut."

Als sie beim zweiten Anlauf wieder im Restaurant saßen und dann endlich ihren Salat genießen konnten, fügte Haftbefehl mit einem ironischen Unterton hinzu: "Ich bin so traurig, ich habe so viel Blut verloren, ich wurde angeschossen."

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Haftbefehl: Während die beiden im Restaurant sind, bedankte sich der Rapper beim Klinikum, das ihn behandelt hat. Bild: Instagram/ Haftbefehl

Dann richtete er noch Worte ans Klinik-Personal, das sich aktuell um seine Genesung kümmert. "Ich wollte mich bei dem ganzen Team vom Klinikum Darmstadt bedanken, besonders beim Oberarzt und bei den ganzen Schwestern. Vielen Dank, Sie haben sich super gekümmert."

Trotz seiner Schusswunde steht der Rapper am Freitag wieder in Karlsruhe auf der Bühne. Am Montag soll er dann ganz aus der stationären Behandlung entlassen werden.

(iger)

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