Britney Spears kann sich nun über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf den Vormundschaftsstreit freuen.
Britney Spears kann sich nun über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf den Vormundschaftsstreit freuen.
Bild: Alberto E. Rodriguez/Getty Images

Nach erbittertem Kampf vor Gericht: Britney Spears' Vater will Vormundschaft aufgeben

08.09.2021, 09:09

Bereits vor rund einen Monat gab es die ersten US-Berichte, dass der Vater von Britney Spears als Vormund zurücktreten wolle. Seit 2008 schon übernimmt Jamie Spears diese Rolle, seit Monaten kämpft seine Tochter vor Gericht dagegen. Mitte August hieß es, dass der 69-Jährige beim zuständigen Gericht in Los Angeles eine Rücktrittserklärung einreichen wolle. Als Grund gab der Anwalt von ihm an, dass der "öffentliche Streit" mit seiner Tochter für diese Entscheidung verantwortlich sei.

Der Anwalt des Popstars, Mathew Rosengart, wertete dies bereits vor Kurzem als großen Sieg für seine Mandantin und betonte, dass Jamie sofort abtreten solle. Nun könnte es tatsächlich so sein, dass endgültig ein großer Schritt in Richtung Selbstbestimmung für Britney Spears gemacht wurde, wie die neuesten Entwicklungen rund um den Vormundschaftsstreit zeigen.

Was der Antrag von Jamie Spears bedeutet

Laut Medien wie "People" oder "Us Weekly" stellte Jamie am Dienstag beim Los Angeles County Superior Court einen Antrag auf Beendigung der Vormundschaft. Seine Tochter habe demnach das Recht, dass das Gericht nun prüfe, ob die Vormundschaft noch nötig sei, hieß es folglich.

Und weiter: Die Lebensumstände der "Toxic"-Interpretin hätten sich "in einem solchen Ausmaß verändert, dass die Gründe für die Einsetzung einer Vormundschaft nicht mehr bestehen." Zuletzt hatte besonders der Anwalt von Britney Spears auf einen sofortigen Rückzug des Vater gedrängt. Rosengart warf ihm vor, dass er weiter versuche, sich an seiner Tochter zu bereichern.

Jamie Spears soll nun endgültig von der Vormundschaft zurücktreten wollen.
Jamie Spears soll nun endgültig von der Vormundschaft zurücktreten wollen.
Bild: ap / Nick Ut

Die Sängerin hatte auch selbst Stellung bezogen und bei einer Anhörung im Juli vor Gericht gesagt, dass sie ihren Vater wegen Missbrauchs der Vormundschaft anzeigen wolle. Sie betitelte die Vereinbarung sogar als "verdammte Grausamkeit".

In dem neuesten Antrag heißt es hingegen, dass die Vormundschaft Britney geholfen habe, eine schwere Lebenskrise zu bewältigen, ihre Karriere zu rehabilitieren und voranzutreiben. Zudem soll die Vereinbarung dazu beigetragen haben, ihre Finanzen und Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. Am 29. September ist übrigens die nächste Anhörung geplant.

(iger)

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