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Joko Winterscheidt, Palina Rojinski und Thomas Gottschalk waren zusammen auf ProSieben zu sehen. screenshot prosieben

"Vor einer Woche war Thomas Gottschalk noch der Größte": Pocher kritisiert Palinas Reaktion nach Rassismus-Debatte

Die WDR-Sendung "Die letzte Instanz" verursachte einen Rassismus-Eklat und wurde dafür massiv kritisiert. Auf Twitter hielten viele Nutzer fest, dass die Prominenten empathielos, unkritisch und naiv mit dem Thema Alltagsrassismus umgegangen seien und zudem rassistische Begriffe verteidigt hätten. Für völliges Unverständnis sorgte auch die Tatsache, dass nur weiße Gäste in dem Format miteinander über Rassismus diskutierten.

Thomas Gottschalk gab in der Sendung beispielsweise an, dass er bei einer Kostümparty in Los Angeles mit Jimi-Hendrix-Verkleidung zum ersten Mal erfahren habe, "wie sich ein Schwarzer fühlt".

Nur wenige Tage nach der skandalträchtigen Ausstrahlung war der einstige "Wetten, dass ..?"-Moderator wieder im TV zu sehen, diesmal allerdings auf ProSieben. In der Sendung "Wer stiehlt mir die Show?" sorgte er neben Elyas M'Barek, Joko Winterscheidt und Palina Rojinski für seichte Unterhaltung.

Doch kurz bevor die Sendung überhaupt ausgestrahlt wurde, setzte Palina Rojinski auf Instagram eine klare Botschaft in Richtung des Moderators: "Wir haben 'Wer stiehlt mir die Show?' im November 2020 aufgezeichnet und ich vertrete in keinster Weise Thomas Gottschalks Auftritt/ Meinung/ Statements in der WDR-Show 'Die letzte Instanz'. Abgesehen davon bin ich nach wie vor schockiert über die Aufzeichnung und dann auch noch die tatsächliche Ausstrahlung der Show im WDR."

Oliver Pocher kritisierte nun wiederum in seiner neuesten Podcastfolge Palinas Reaktion scharf.

Oliver Pocher bezieht Stellung zu Palina-Aussage über Gottschalk

Nachdem Amira und Oliver Pocher sich zunächst über den Inhalt der WDR-Sendung unterhalten und festgestellt hatten, wie besonders dramatisch es sei, dass die Aussagen erst bei einer Wiederholung der TV-Ausstrahlung auffielen, kam der Comedian schnell auf die Moderatorin und Schauspielerin zu sprechen. Der 42-Jährige sagte schließlich: "Es war dann wirklich so, dass sogar Palina Rojinski sich von Thomas Gottschalk distanziert hat." Im Anschluss daran gab er ihr Statement wieder. Prompt folgte von Pocher Kritik an Palinas Post:

"Das ist auch wieder so, wo ich denke, oh, jetzt sind es aber auch zwei Schritte zu weit."

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Diesen Post hatte Palina vor der Ausstrahlung der Show mit Thomas Gottschalk veröffentlicht. Bild: Instagram/ Palina Rojinski

Der Grund für seine Auffassung lautete übrigens: "Jetzt kann man sich auch nicht mehr von Thomas Gottschalk und allen möglichen Leuten distanzieren. Vor einer Woche war Thomas Gottschalk noch der Größte bei 'Wer stiehlt mir die Show?', so gut war Gottschalk nie, sensationell", hätte es geheißen. Amira erklärte dann Palinas Reaktion so:

"Das ist aber auch wieder der Druck von außen. Ich weiß ja ganz genau, wie das abläuft, dann schreiben die Leute jeden an, was sagst du denn dazu, melde dich doch mal, du musst dich davon distanzieren. Nein, einen Scheißdreck muss ich. Es ist ja immer dasselbe: Die Leute kommen und spielen immer so ein bisschen einen Aufpasser und meinen, du musst das jetzt machen. Palina hat doch gar nichts damit zu tun, was Thomas Gottschalk da gesagt hat oder wofür er da abgestimmt hat. Damit hat niemand anderes irgendwas zu tun außer die Personen, die da sitzen."

Doch Amira Pocher räumte auch ein: "Ja klar, die Leute stehen in der Öffentlichkeit und gerade, wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man sehr gut aufpassen, was man sagt. Gerade beim WDR dachte ich das nicht, das ist doch so ein bisschen ein Spießersender."

Pocher kritisierte zudem, dass die Personen sich immer alle gleich entschuldigen, weil sie bloß die ganze Zeit politisch korrekt sein müssten. "Man muss sich auch nicht für jeden Scheiß immer andauernd entschuldigen", so der Komiker. Er würde sich entschuldigen, wenn er wissentlich einen Fehler gemacht habe, er erwarte aber von niemandem, dass er sich entschuldige, denn "die können das machen, wie sie wollen".

Die beiden sprachen sich schlussendlich eindeutig dafür aus, dass es wichtig sei, die Veränderung der Sprache ins Bewusstsein der Leute zu bringen. Amira betonte im Hinblick auf die Sendung und die Debatte um das Wort "Zigeunersoße" noch einmal: "Wir werden diesen Begriff auch nicht mehr nennen, fertig aus. Ich finde das auch richtig und zeitgemäß, dass man jetzt 2021 einfach mal ein bisschen aufräumt und auch viel aufklärt."

(iger)

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