Wegen Will (2.v.l.) könnte eine "Stranger Things"-Episode bald nachträglich verändert werden..
Wegen Will (2.v.l.) könnte eine "Stranger Things"-Episode bald nachträglich verändert werden..Bild: Netflix

Fehler in "Stranger Things": Szene soll nachträglich geändert werden

30.06.2022, 08:16

Alle "Stranger Things"-Fans fiebern auf den 1. Juli hin, denn dann erscheinen zwei neue Folgen bei Netflix, die die vierte Staffel abschließen werden. Erstmals wird eine "Stranger Things"-Staffel in zwei Teilen veröffentlicht, und es gibt noch mehr Besonderheiten: So sind die finalen beiden Episoden besonders lang: Kapitel acht bringt es auf eineinhalb Stunden und Kapitel neun schlägt sogar mit einer Laufzeit von zweieinhalb Stunden zu Buche.

Im Interview mit "Variety" haben die Serienschöpfer Matt und Ross Duffer darüber gesprochen, warum die kommenden Folgen so besonders lang sind. Daneben geht es im Gespräch um den Geburtstag von Serienfigur Will, an den sich in Staffel vier seltsamerweise niemand erinnert. An einer älteren Szene wird daher vermutlich noch einmal gebastelt.

Serien-Schöpfer erklären "Stranger Things"-Überlänge

"Wenn ihr euch eine der Folgen anseht – man hätte nicht einfach 15 Minuten herausschneiden können", versichert Ross Duffer den Fans. Was genau er damit meint, führt er schließlich anhand der letzten Staffel-vier-Folge aus, die er in mehrere Abschnitte einteilt.

Im ersten Teil der Episode baue sich die Gefahr auf, danach stehe die Action im Vordergrund, auf die dann der "traditionelle Schlusssatz" folge: wieder "Runterkommen" nach all der Aufregung.

Nachdem erstmal die Spannung aufgebaut ist, wolle man die Dramaturgie nicht einfach "kaputt machen" in Form eines Cuts. "Es würde sich nicht wie eine befriedigende Folge anfühlen", ist sich Ross Duffer sicher, und ergänzt: "Also haben wir an einem bestimmten Punkt einfach gesagt: 'Nun, dann ist es eben eine Mega-Episode.'" Für alle Fans, die mit der Laufzeit nicht so gut zurechtkommen, hat er schließlich folgenden Hinweis: "Wenn jemand pausieren möchte, kann er oder sie das tun!"

"Stranger Things"-Fehler soll korrigiert werden

Daneben werden die Showrunner auch noch auf ein bestimmtes Datum angesprochen: Der 22. März wurde in Staffel zwei als Geburtstag von Will Byers etabliert, erwähnt wird es von seiner Mutter Joyce (Winona Ryder). In Folge zwei der vierten Staffel jährt sich wieder einmal dieser Tag und wird auch eingeblendet, doch niemand bemerkt, dass es der Geburtstag von Will ist. Weder seine Freunde, noch seine Familie. Niemand gratuliert ihm. Kurz nach dem Release der Staffel gestanden die Serien-Schöpfer bereits ein, dass auch sie das Datum nicht mehr auf dem Radar hatten. Eine unangenehme Situation.

Nun aber soll Abhilfe geschaffen werden: Die Duffers wollen nachträglich noch einmal Hand an Staffel zwei anlegen. "Es ist zu traurig", meint Matt im Hinblick auf Wills vergessenen Geburtstag – "und es macht erzählerisch keinen Sinn".

Die mögliche Lösung: Künftig soll Will am 22. Mai Geburtstag haben, denn das Wort "Mai" könne der Schauspielerin Winona Ryder noch gut nachträglich in den Mund gelegt werden. Damit würde die Einblendung des Datums 22. März in Staffel vier niemanden mehr skeptisch machen. Matt Duffer räumt bei der Gelegenheit übrigens ein, dass auch andere "Stranger Things"-Szenen im Nachhinein verändert wurden, nennt aber keine Details...

(ju)

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