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Zwei starke Frauen, jede auf ihre Art: Arya Stark (l.) und Disneys Eiskönigin Elsa. Bild: imago images / Cinema Publishers Collection / disney / watson-montage

Überraschender Werbespot zum Super Bowl: "Game of Thrones" trifft Disney

In der Nacht zu Montag steigt der Super Bowl zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers. Und in guter, amerikanischer Tradition gibt es wieder jede Menge aufwändig produzierter Werbespots, die extra zum Finale der NFL gedreht wurden.

Unser bisheriger Favorit ist ein deutscher Autohersteller. Der konnte für seinen Clip die "Game of Thrones"-Darstellerin Maisie Williams gewinnen. Die Schauspielerin, die in der Serie Arya Stark verkörpert, steht in dem Werbespot im Stau. Um sich die Zeit zu vertreiben, stimmt sie "Let it go" aus dem Film "Die Eiskönigin" an.

Die blutrünstige Einzelkämpferin Arya und ein Ohrwurm aus der Disney-Schmiede? Mehr Kontrast geht wohl kaum. Das Erstaunliche ist: Die Mischung geht voll auf.

Hier könnt ihr das Video anschauen:

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Video: YouTube/Audi USA

Die Botschaft des Clips? Audi will offenbar seine Diesel- und Benzin-Verbrenner "gehen lassen" und in eine "nachhaltige Zukunft" starten, wie es zu dem Werbespot heißt.

Die teuersten Werbespots der Welt

Eine sicherlich sehr gut bezahlte Schauspielerin und ein Lied, an dem Disney die Rechte hat – man kann sich ungefähr vorstellen, wie teuer der Clip sein dürfte. Sowas gibt es deshalb auch wohl nur beim Super Bowl. Im Schnitt sehen 90 Millionen Menschen in Nordamerika das Spektakel im Fernsehen. Jedes Jahr überbieten sich die Firmen in ihren Versuchen, die Halbzeit-Pause mit originellen und ausgefallenen Werbeclips zu füllen.

Und auch die Filmverleihe hoffen auf gesteigerte Aufmerksamkeit durch das Sport-Event der Superlative. Sie platzieren ihre neuen Filmtrailer ebenfalls mit Vorliebe um die Werbespots in den Spielpausen herum.

Die Kosten dafür sind immens – und steigen jährlich weiter an. Im Jahr 2009 kosteten 30 Sekunden Werbezeit während des Super Bowls drei Millionen Dollar. 2015 waren es bereits über vier Millionen und 2017 kostete die Sendezeit fast fünf Millionen Dollar.

(om)

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