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Dagmar Wöhrl lieferte sich bei "höhle der Löwen" einen Schlagabtausch mit Ralf Dümmel. bild: screenshot rtl

"Höhle der Löwen": Dagmar Wöhrl mit Seitenhieb gegen Dümmel – der kontert

Bei "Die Höhle der Löwen" versuchten am Montagabend Julian und Elena Berhang die Investoren von ihren Fruchtbällchen zu überzeugen. Die veganen Yammbits Fruit Balls aus getrockneten Bio-Früchten sollen den Gründern zufolge eine gesunde Alternative zu Süßigkeiten sein. Zwar enthalten auch die Fruchtbällchen Zucker, der kommt allerdings ausschließlich aus natürlichem Fruchtzucker.

Nach einer Kostprobe zeigten sich die fünf Löwen von der fruchtigen Nascherei zunächst überzeugt. Doch zu einer Investition ließen sich die ersten drei nicht bringen. Nils Glagau teilte seine Absage zuerst mit. Für Judith Williams war "der Faktor Innovation" zu wenig. Carsten Maschmeyer war erst noch unschlüssig: "Es gibt ja die Werbung 'Die längste Praline der Welt'. Ihre scheint die fruchtigste Praline der Welt zu sein. Ich bin die ganze Zeit am Rätseln, ob das ein Top oder Flop ist", beschrieb er seine Zweifel. Letzten Endes war der doch relativ hohe Zuckeranteil für Maschmeyer der entscheide Faktor für seine Absage.

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Julian und Elena Berhang versuchten, die Investoren mit ihren Fruchtbällchen zu überzeugen. bild: screenshot rtl

Dagmar Wöhrl über ihre Strategie: "Bin ein Markenaufbau-Mensch"

Somit blieben nur noch Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel. Beide lieferte sich ein argumentatives Duell um die Gunst des Gründer-Paars. Und auch der ein oder andere Seitenhieb blieb nicht aus. So lobte Dagmar Wöhrl das Produkt zu Beginn als "klasse" und "sehr sehr gut" und begründete ihr Plädoyer mit einer Stichelei gegen ihren Investoren-Konkurrenten Dümmel: "Ich möchte dort investieren, wo ich weiß, da sind wir auch noch in vier oder fünf Jahren. Ich bin ein Markenaufbau-Mensch. Ich will nicht nur, dass man sagt, 'wir kommen jetzt in Rewe und Edeka'. Dann ist man ein halbes Jahr drin und schafft es und dann ist man wieder raus. Das bin ich nicht", erklärte sie ihre Strategie.

Zum Hintergrund: Für das Vorhaben, die Produkte möglichst schnell überallin die Supermärkte zu bringen, ist ausgerechnet Ralf Dümmel bekannt, wie "Höhle der Löwen"-Fans wissen.

Dieser reagierte prompt auf den Seitenhieb. Zunächst unterbreitete Wöhrl aber noch ihr Angebot: "Ich würde Ihnen die hunderttausend Euro geben, aber wenn ich voll mit rein gehen würde, bräuchte ich 20 Prozent."

Dann war Dümmel an der Reihe und begann mit einer Vorbemerkung in Richtung Wöhrl: "Ich hoffe ja, dass kein Investor nur kurzfristig das Geschäft machen will und sich wünscht, nach vier Monaten wieder ausgelistet zu werden", konterte er. Er sehe zwar auf dem Gebiet einen großen Konkurrenzkampf, außerdem halte er die Firmenbewertung für zu hoch. Trotzdem war er überzeugt. Auch er bot den Fruchtbällchen-Erfindern die geforderten Hunderttausend an, allerdings wollte er dafür 25 Prozent der Firmenanteile.

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Investor Ralf Dümmel war zunächst noch skeptisch. bild: screenshot rtl

Daraufhin zogen sich die Gründer erstmal zur Beratung zurück. Ursprünglich wollten sie für das Investment von hunderttausend Euro nur 15 Prozent der Anteile abgeben. Nun standen sie vor der Entscheidung. Dümmel sei zwar der bessere Partner für sie, habe aber das schlechtere Angebot unterbreitet, wägten sie ihre Entscheidung ab. Daraus machten sie auch vor den Investoren keinen Hehl.

Zurück bei den Juroren sagten sie, sie könnten sich Dümmel eher als Investor vorstellen, und kamen ihm daher mit dem Angebot entgegen. Für 22 Prozent seien sie bereit, sein Angebot anzunehmen.

Kein Vertrauen: Dagmar Wöhrl zieht Angebot zurück

Wöhrl nur noch als Notoption, falls Dümmel doch ablehnt? Dieser Schachzug war für Dagmar Wöhrl zu viel. "Ich ziehe mein Angebot zurück", unterbrach sie die Verhandlungen beleidigt, "weil Sie das Vertrauen nicht haben, es mit mir zu machen."

Damit war Dümmel die einzig verbleibende Option für die Gründer. "Ich könnte das jetzt ausnutzen, weil meine Position noch stärker ist", analysierte er die neue Situation. Doch dazu kam es nicht. Stattdessen ging er mit einem neuen Angebot auf die Gründer zu. Zunächst wolle er ihnen die hunderttausend Euro für 20 Prozent geben, erklärte Dümmel. Doch sollte es gelingen, mit dem Produkt in 10.000 Filialen zu kommen und 50 Millionen Handzettel zu besorgen, bekäme er automatisch 25 Prozent. Diesem Vorschlag stimmten die Gründer schließlich zu, worüber sie sichtbar glücklich waren.

Ein kleiner Traum sei in Erfüllung gegangen, erklärte Julian Berhang im Anschluss. Ob sich die Zusammenarbeit mit dem Wunschkandidaten Ralf Dümmel auch auszahlen wird, bleibt abzuwarten.

(lau)

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