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ARD-Moderatoren verkünden plötzlich ihren Abschied – Sender bezieht Stellung

v.l. Stefan FROHLOFF, Journalist, Melanie WEIMANN, Journalistin, Nadia KAILOULI, Journalistin, Roter Teppich, Red Carpet Show, Verleihung des Grimme Online Awards 2022 am 23.06.2022 in der Flora Koeln ...
Nadia Kailouli verkündete nun, dass sie künftig nicht mehr das "ARD-Mittagsmagazin" moderieren wird.Bild: IMAGO/Sven Simon
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ARD-Moderatoren verkünden plötzlich ihren Abschied – Sender bezieht Stellung

03.07.2023, 07:5303.07.2023, 08:04
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Zunächst wurde bekannt, dass ARD und ZDF sich dazu entschieden haben, die Gemeinschaftsproduktion auszubauen. Das "Mittagsmagazin" erscheint künftig im wöchentlichen Wechsel. So wird die Sendezeit ab 2024 auf zwei Stunden verlängert. Dafür zieht die Redaktion des "MiMa" allerdings von Berlin nach Leipzig. Damit ist nicht mehr der RBB für die Sendung zuständig, sondern der MDR. Intendantin Karola Wille erklärte dazu: "Wir stärken die bundesweite Sichtbarkeit ostdeutscher Lebenswirklichkeiten."

Es gibt allerdings nicht nur Veränderungen beim Produktionsstandort. Denn im Zuge dessen wurde klar, dass Nadia Kailouli und Aimen Abdulaziz-Said nicht mehr länger zum Moderations-Team des "ARD-Mittagsmagazins" angehören werden. Der Vorwurf wurde laut, dass diese Entscheidung wegen des nicht vorhandenen ostdeutschen Hintergrunds getroffen wurde. Nun bezog der Sender Stellung dazu.

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ARD bezieht Stellung zu Moderatorinnen-Abschied

Nadia Kailouli und Aimen Abdulaziz-Said veröffentlichten am 1. Juli zwei identische Tweets. Darin hieß es: "Wie ihr wisst, zieht das 'ARD-MIMA' 2024 nach Leipzig. Ich werde die Sendung dann leider nicht mehr moderieren. Laut MDR-Chefredakteurin soll die künftige Moderation einen ost-deutschen Hintergrund haben. Das muss ich so akzeptieren." Auf Anfrage von watson meldete sich jetzt ein MDR-Sprecher zu Wort und erklärte die Hintergründe zu den Neustrukturierungen:

"Wie bekanntgegeben, arbeiten MDR und ZDF momentan an der gemeinsamen Weiterentwicklung für ein auf künftig zwei Stunden erweitertes Mittagsmagazin ab 2024, welches wie bislang auch im wöchentlichen Wechsel von ARD und ZDF produziert wird. Ziel ist ein informatives und abwechslungsreiches Mittagsmagazin mit einem vielfältigen Blick auf die Welt, auf Deutschland, auf unterschiedliche Regionen, Lebenswirklichkeiten, Themen und Perspektiven, mit dem das Informationsprofil gestärkt werden soll."

Und weiter: "Neben den inhaltlichen Überlegungen und solchen zur Distribution in die digitalen Angebote spielt dabei selbstverständlich auch die Frage der Moderation eine wichtige Rolle. Dafür werden wir uns ausreichend Zeit nehmen und entsprechend informieren, wenn es so weit ist." Somit bleibt noch unklar, wer künftig die Aufgabe von Nadia Kailouli und Aimen Abdulaziz-Said übernehmen wird.

MDR hebt Moderatorinnen von "Brisant" hervor

Der Sprecher merkt allerdings an: "Fest steht, dass der MDR in seinen Formaten schon heute über hervorragende, beliebte und vielfältige Moderatorinnen und Moderatoren verfügt, mit ganz unterschiedlicher persönlicher Prägung – ostdeutsch, westdeutsch, gesamtdeutsch, mit und ohne Migrationshintergrund. Beispielsweise haben beide Moderatorinnen des erfolgreichen tagesaktuellen Formats 'Brisant', welches seit vielen Jahren vom MDR fürs Erste produziert wird, jeweils eine unterschiedliche Migrationsgeschichte."

Mit Blick auf die Entscheidung, dass "die künftige Moderation einen ost-deutschen Hintergrund haben" sollte, sagte der Sprecher zudem: "Was wir auch gesellschaftlich wahrnehmen: Viele Menschen in Ostdeutschland vermissen zudem in der bundesweiten Sichtbarkeit, unter anderem in den Medien, Persönlichkeiten mit Verankerung in Ostdeutschland. Diese Vielfaltsdimension beziehen wir deshalb ebenfalls in unsere Überlegungen in das vom MDR aus Mitteldeutschland federführend für die ARD verantwortete Mittagsmagazin mit ein."

Zum Schluss betonte der MDR: "Als öffentlich-rechtliches Medienhaus wollen wir mit möglichst vielfältigen Angeboten zum besseren gegenseitigen Verständnis und damit zum Zusammenhalt in der Gesellschaft beitragen."

"GNTM"-Finale: Bastian Schweinsteiger irritiert Heidi Klum mit vielsagendem Spruch

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