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Steffen Henssler in

Steffen Henssler hat eine neue Show im RTL-Nachmittagsprogramm. Bild: TVNOW / Markus Hertrich

Steffen Hensslers neue RTL-Show: 30 Minuten die geballte Ladung Henssler

RTL startet sein neues Nachmittagsprogramm – und auch Steffen Henssler ist Teil davon. Der TV-Koch steht in seiner neuen Sendung "Hensslers Countdown – Kochen am Limit" zwar nicht selbst am Herd, dafür gibt er der Show anderweitig die Würze. Er macht es jeweils drei Hobby-Köchen so schwer wie möglich.

In der Sendung müssen die Kandidaten innerhalb von 25 Minuten ein relativ simples Gericht auf den Tisch bringen. Das allein ist natürlich langweilig, deshalb sorgt Steffen Henssler mit allerhand Gemeinheiten für Trubel. In der ersten Folge haben es Kerstin, Britta und Fabian mit gefrorenen Nudeln und Hackfleisch sowie abgestelltem Wasser zu tun bekommen. Schlechte Voraussetzungen, um Spaghetti Bolognese mit Salat im Parmesamkörbchen zuzubereiten.

Die Kandidaten treten mit einem Startgeld von 2.500 Euro an, das sie erspielen oder auch einfach verspielen können. Denn mit dem Kochen ist es nicht getan. Sie bekommen von Moderator und Spielleiter Steffen Henssler auch noch Quizfragen rund ums Thema Kochen gestellt. So kann das Geld er- oder auch einfach verspielt werden.

Henssler hetzt Kandidaten durch die Koch-Sendung

Eigentlich sollte man meinen, das ist genug für 30 Minuten Sendezeit. Aber nein, die Hobby-Köche können sich das Leben auch noch gegenseitig schwer machen – zumindest, wenn sie ihre Siegchancen schwinden sehen. In der ersten Folge waren die drei in dieser Hinsicht aber noch ein wenig gehemmt. Der Henssler versuchte immer wieder die Köche zum Einsatz ihres "Freeze"-Jokers zu bewegen – durch den ein Kandidat für drei Minuten "eingefroren" und damit handlungsunfähig gemacht wird.

Hensslers Countdown

Kandidatin Kerstin trat in der Sendung gegen zwei Mitstreiter an. Bild: Screenshot TVNOW

Kurz vor Schluss wagte sich dann aber Britta doch an den Joker und investierte stolze 2000 Euro, um Konkurrent Fabian kurzzeitig aus dem Rennen zu nehmen.

Der hatte nämlich nicht nur durch seine Schnelligkeit beim Kochen die Führung übernommen, sondern auch durch sein Geschick beim Beantworten der Quizfragen. Zwei von drei Fragen beantwortete er locker und erspielte so schon 3500 Euro.

Das Zögern beim Einsatz des Jokers war Steffen Henssler ein Rätsel. Passend kommentierte er die Zurückhaltung: "Für fair bist du hier am falschen Platz. Hier geht’s ums Gewinnen."

Juror Christian Lohse entscheidet über die Kochkünste

Am Ende entscheidet übrigens Zwei-Sterne-Koch Christian Lohse, wer als Gewinner aus der Sendung geht und in der nächsten Folge noch einmal antreten darf, in der Hoffnung, noch mehr Geld zu erspielen.

Steffen Henssler in

Steffen Henssler mit Juror Christian Lohse, Bild: TVNOW / Markus Hertrich

Bei dem Spitzenkoch kam Fabians Bolognese gut an, sein Salat war ihm aber zu salzig. Brittas Teller erschien ihm komplett missglückt. Sie hatte die Nudeln nämlich nur noch auf den Teller schmeißen können. Kerstins Sauce war dem Koch wiederum zu süß – trotzdem konnte sie den Juror am Ende am meisten überzeugen und darf somit am Dienstag wieder antreten und ihren Gewinn hoffentlich weiter steigern.

Fazit: Kurzweiliges, amüsantes Fernsehen. Alles geht Schlag auf Schlag und Zacki Zacki – vor allem Hensslers Moderation. Er redet quasi ohne Punkt und Komma, ein bisschen wie auf Speed. Bei 30 Minuten Sendezeit allerdings auch kaum anders möglich, denn seine Witze, die sonst über 90 Minuten gezogen werden können, müssen ja trotzdem raus.

Mal schauen, mit welchen Gemeinheiten der TV-Koch in den kommenden Sendungen seine Kandidaten malträtiert. In einem Interview mit der "WAZ" ließ Henssler bereits durchblicken, was auf die Köche zukommen könnte: "Kann auch sein, dass wir ihnen den Pürierstab wegnehmen oder einfach mal den Strom abschalten."

(jei)

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