Für die dritten Ausgabe seiner Show "Eltons 12" brachte Elton am Samstagabend zwölf große "Let's Dance"-Legenden zusammen. Sie alle kämpften um den Gewinn von 100.000 Euro.
Während in der aktuellen Staffel der beliebten Tanzshow derzeit wieder wöchentlich die Profis und Promis ihre Choreografien zum Besten geben, müssen sich Eltons Kandidaten in Duell-Spielen miteinander messen. Die Duelle wurden dabei von einem Glücksrad bestimmt und von Frank "Buschi" Buschmann kommentiert.
Diese "Let's Dance"-Stars waren dabei:
Direkt im ersten Duell trat der Gewinner der letzten "Let's Dance"-Staffel an: Gabriel Kelly. Als Gegner legte das Glücksrad ausgerechnet Zsolt Sándor Cseke fest, mit dem Gabriel etwas Besonderes verbindet. "Er hat mich mit Malika die ganzen Monate bei 'Let's Dance' trainiert und er war großer Bestandteil davon, dass ich die Show gewonnen habe", erklärte Gabriel und umarmte ihn.
Trotz ihrer Freundschaft wechselten beide schnell in den Duell-Modus. Insgesamt sollten sie neun Gegenstände wie einen Sitzsack, einen menschengroßen Teddybären oder einen Gymnastikball in einen Zielbereich tragen. Um dorthin zu gelangen, mussten sie jedoch über einen Schwebebalken laufen. Für Gabriel war das offenbar keine Herausforderung. Er überquerte den Schwebebalken mehrfach ohne Zwischenfälle und legte alle Gegenstände in nur 3 Minuten und 36 Sekunden im Zielbereich ab.
Zsolt Sándor Cseke startete seine Runde anschließend direkt mit dem Versuch, gleichzeitig den Teddy und den Sitzsack zu tragen. Dabei hatte er große Probleme mit dem Gleichgewicht. Er zitterte und schwankte, während er fast in Zeitlupe einen Fuß vor den anderen setzte. In der Mitte des Balkens fiel er plötzlich auf die Matte am Boden. Auch weitere Versuche endeten für ihn dort.
Erst nach 2 Minuten und 29 Sekunden legte er den ersten Gegenstand im Zielbereich ab. Als Zsolt Sándor Cseke den zweiten Gegenstand schließlich ins Ziel brachte stand fest: Gabriel Kellys Zeit kann er nicht mehr einholen.
In einem anderen Duell traten mit Massimo Sinató und Isabel Edvardsson zwei Urgesteine an. Für sie ging es hoch hinaus – zu Edvardssons Leidwesen. Ein Gerüst fuhr von der Decke hinunter ins Studio. Daran befestigt waren viele Schaukeln, die zwei Pfade bildeten. Parallel sollten sie in fünf Meter Höhe über die Schaukeln gehen. Wer zwei Runden für sich entschied, gewann.
Frank Buschmann betonte, dass das eigentlich René Cassellys Spiel gewesen wäre. Isabel Edvardsson war dagegen immer noch mit ihrer eigenen Höhenangst beschäftigt. "Leute, Isabel rockt das", war sich ihr Kontrahent sicher. Nachdem sie immer wieder über die Machbarkeit der Aufgabe sprachen, ermahnte Buschmann Elton entnervt: "Vielleicht erinnerst du beide nochmal dran, dass es hie rum 100.000 Euro geht."
Tatsächlich lief es zu Beginn des Spiels direkt gut für Isabel Edvardsson. Sie lag sogar vor Massimo Sinató beim Überqueren der ersten fünf Schaukeln. Erst bei der Hälfte der Strecke bekam sie Schwierigkeiten. Währenddessen sicherte er sich den ersten Durchgang. Für den zweiten nutzte sie eine neue Technik. Trotzdem gewann Massimo Sinató das Duell. "Respekt, so viel Armkraft habe ich nicht", lobte Elton.
Mit Kathrin Menzinger und Christina Hänni konkurrierten erneut zwei Profis miteinander. Sie traten in einem Hovercart-Rennen gegeneinander an. Dafür sollten sie nacheinander in einem kleinen Parcours fahren. "Das ist jetzt schon der beste Kindergeburtstag, auf dem ich jemals war", sagte Christina begeistert, als ihr die Schutzausrüstung angelegt wurde.
Das Hovercart sah einem Gokart ähnlich, dem das Außengerüst fehlt. Kathrin Menzinger startete. In den Kurven setzte sie eine ganz eigene Technik ein: Füße auf den Boden und mit kleinen Tippelschritten um die Ecke laufen.
In Christina Hännis Durchgang kamen sogar noch mehr Fußschritte zum Einsatz. Sie verlor direkt in der ersten Runde wertvolle Sekunden in einer Kurve, als sie einen Teil des Parcours versehentlich mitzog und dadurch langsamer wurde. Am Ende schaffte es Kathrin Menzinger mit nur zwei Sekunden Vorsprung in die nächste Runde.
Das Hovercart war nicht das einzige Fahrzeug an diesem Abend, das den Profitänzerinnen Probleme bereitete. In ihrem Duell sollten Ekaterina Leonova und Kathrin Menzinger Pingpong-Bälle durch den Windstoß ihrer Air Bikes über eine Rampe bringen. Doch Ekaterina Leonova wurde nach dem ersten Durchgang darauf hingewiesen, dass sie teilweise rückwärts getreten habe anstatt vorwärts.
"Ich kann nicht Fahrrad fahren", sagte Ekaterina Leonova erschöpft. Immer wieder versuchte sie sich zu erklären: "Ich habe nicht genug Muskeln." Das wollte Frank Buschmann nicht so gelten lassen: "Ach, so ein Quatsch, du bist eine Maschine!" Tatsächlich schien die Aufgabe nicht zu ihren Stärken gehören. Kathrin Menzinger gewann das Spiel.
Bereits vor dem ersten Spiel mutmaßte Buschmann, dass René Casselly an seinen eigenen Ansprüchen scheitern könnte. Er trat im Duell gegen Valentin Lusin an. Sie sollten Thunfischdosen durch Bögen am Boden rollen, die ein paar Meter entfernt angebracht waren. Zwei große Bögen wurden mit einem Punkt belohnt, ein kleinerer mit drei Punkten. Die größte Herausforderung: Die Dosen rollten in einem Halbkreis und waren somit schwer zu kontrollieren.
Casselly war direkt fokussiert und konnte schnell den ersten Punkt für sich entscheiden. Bei seinem zweiten Versuch drehte die Dose jedoch durch. "Besser die Dose als der Casselly", witzelte Buschmann. Er konnte aber doch den ersten Durchgang für sich entscheiden. Die zweite Runde sollte mit der Sudden-Death-Methode beendet werden. Cassellys Dose rollte knapp an einem der Bögen vorbei. "Nein", schrie er und warf sich dramatisch auf die Knie. Die Runde ging an Valentin Lusin.
"Das ist absolute Augenhöhe", meinte Buschmann zu Beginn des letzten Durchgangs begeistert. Lusin schaffte es, sich einen Vorsprung aufzubauen, der für Casselly kaum noch aufzuholen war. "Dafür ist er geboren worden", sagte Buschmann über seinen Versuch, das Spielergebnis noch zu verändern. Doch stattdessen gewann Valentin Lusin mit einem letzten Treffer durch das 3-Punkte-Tor eindeutig. René Casselly verabschiedete sich mit einem Salto vom Publikum.
Am Ende hing im Finale für Kathrin Menzinger und Rúrik Gíslason alles von einem Gürtel ab, denn den mussten sie auf einen Haken werfen, ohne dass er wieder hinunter fällt. Gíslason gelang dies zuerst und er entschied die Show für sich.