ARCHIV - 26.10.2019, ---: KOMBO - Der 
ehemalige Tennis-Star Boris Becker (l, Archivfoto vom 26.10.2019) und Moderator Steven Gätjen (Archivfoto vom 16.06.2021). Der TV-Sender Sat.1 will am 20.12.2022 ...
Boris Becker wird Steven Gätjen sein erstes TV-Interview seit seiner Rückkehr nach Deutschland geben.Bild: dpa / Gerald Matzka/Jörg Carstensen
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Boris Becker: Steven Gätjen enthüllt Details über ihr Gefängnis-Treffen

19.12.2022, 18:31

Boris Becker ist wieder zurück in Deutschland und soll große Pläne haben. Gerüchte darüber, dass die Tennislegende ein Buch schreiben will, sind noch nicht bestätigt, etwas anderes steht dagegen fest: Am 20. Dezember gibt er im Rahmen von "Sat.1 Spezial. Boris Becker" ein großes Interview. Moderator Steven Gätjen hat nun darüber gesprochen, wie er Becker im Gefängnis erlebt hat und erstaunliche Details enthüllt.

ARCHIV - 30.03.2022, Großbritannien, London: Boris Becker, ehemaligen Tennis-Profi aus Deutschland, trifft vor dem Southwark Crown Court ein. Becker ist nach Informationen der britischen Nachrichtenag ...
Besonders die letzten Wochen vor seiner Haftentlassung sollen für Becker schlimm gewesen sein.Bild: ZUMA Press Wire / Tayfun Salci

Der Moderator Steven Gätjen hat Boris Becker in Vorbereitung auf das Interview in der britischen Haftanstalt Huntercombe besucht, in der die Tennislegende zuletzt untergebracht war. "Als ich ihn im Gefängnis besuchte, hat mich ein sehr schlanker Boris Becker mit einem Lächeln im Gesicht begrüßt", erinnert sich Gätjen gegenüber Sat. 1.

Er habe Becker "erstaunlich aufgeräumt erlebt", so der Moderator weiter. "Und er war sehr emotional, insbesondere in den Momenten, in denen er über seine Zeit in der ersten Haftanstalt Wandsworth sprach."

Boris Becker: Gätjen spricht von "großer Angst"

Sein Aufenthalt dort muss Becker sehr geprägt haben, lässt Gätjen durchblicken. Immerhin sitzen dort auch "Mörder und Menschen, die große Raubüberfälle begangen haben", gibt Gätjen zu bedenken. Er sagt:

"Boris Becker erzählte mir, dass er große Angst davor hatte, in einer Sammelzelle zu landen. In den ersten vier Tagen war er aber allein, hatte keinen Kontakt zur Außenwelt und war rund um die Uhr eingeschlossen in seiner Zelle, mit einer Stunde Ausgang pro Tag. Er hat in dieser Zeit noch nicht mal geduscht, weil er nicht wusste, wie und wo das dort im Gefängnis überhaupt geht."

Gätjen sagt, dass sich Becker "die Erlebnisse der letzten Monate von der Seele reden wollte". Besonders auf eine Sache soll der Tennisstar dabei Wert gelegt haben, erzählt Gätjen.

Gätjen sagt: "Es war ihm extrem wichtig, klarzumachen, dass er in der Haft keinen Promibonus genossen hat."

Packt die Tennislegende jetzt aus?

Besonders die letzten Wochen, in denen seine Haftentlassung kurz bevorstand, sollen für Becker schlimm gewesen sein. Gätjen erklärt, dass "ein wahnsinniger Druck auf Boris Becker gelastet" habe. Die Unsicherheit wegen seiner Haftentlassung habe ihn "fast kaputt gemacht", habe Becker ihm erzählt.

Der Moderator spricht von einer großen Selbstkontrolle, die Becker sich auferlegt haben soll. Und einer ganz bestimmten Angst.

Was, wenn er doch nicht raus dürfe? Gätjen führt aus:

"Er hat sich dauernd darum bemüht, dass er nicht negativ auffällt, dass er sich benimmt. Aber auf der anderen Seite hat er es sich selbst verboten, zu sehr an die Freiheit zu denken, um nicht möglicherweise überheblich zu werden und damit die Entlassung zu riskieren."

Der Sat.1-Moderator glaubt, dass diese Last jetzt von Beckers Schultern gefallen ist. Und: "Ich glaube, dass er wirklich willens ist, aufzuräumen und viele Dinge klarzustellen", sagt Gätjen über Becker. Welche Dinge genau, das werden die TV-Zuschauer:innen wohl erfahren, wenn das Interview ausgestrahlt wird.

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