Smudo und Sophia Thomalla in der ProSieben-Show "Alle gegen einen".
Smudo und Sophia Thomalla in der ProSieben-Show "Alle gegen einen".
Bild: screenshot prosieben

"Alle gegen einen": Zuschauer beschweren sich über ProSieben-Panne

16.02.2020, 14:51

Am Samstagabend hieß es bei ProSieben zunächst: Alle gegen einen... und zwar gegen die App. Zum Prinzip der Game-Show "Alle gegen einen" gehört es, dass Zuschauer über eine App mitspielen können.

Moderator Elton stellt seinen Gästen und den Zuschauern vor dem Fernseher Schätzfragen. Über die App kann mitgeraten werden. Die Kandidaten im Studio müssen sich dann gegen das Ergebnis der Zuschauer durchsetzen, als Joker können sie auch zwei Promis um Hilfe bitten.

Als Promis waren am Samstagabend beim Start der zweiten Staffel von "Alle gegen einen" Sophia Thomalla und Smudo da.

Nur: An diesem Abend versagte die App teilweise. Auf Twitter wiesen Zuschauer den Sender darauf hin:

Auch Elton wies während der Sendung auf die Panne hin: Es gebe anscheinend ein Problem mit der App, möglicherweise, weil zu viele Zuschauer mitmachen wollten. Die Ergebnisse über das App-Voting seien aber weiterhin relevant. Nicht alle Zuschauer hatten offenbar mit der Panne zu kämpfen.

Auf Twitter teilte das Social-Media-Team während der Sendung mit: "Es wird daran gearbeitet."

"Alle gegen einen": So ging's aus

In den späteren Runden der Show war das Problem dann offenbar behoben. Am Ende gewann die Kandidatin Sofia in der Show 34.000 Euro.

Auf Twitter teilte das Social-Media-Team des Senders mit: "Wir entschuldigen uns nochmals für die App-Probleme. Bis nächsten Samstag wird das Ding noch mal auf den Kopf gestellt. Gute Nacht."

Woran hat's letztendlich gelegen? Ein Sprecher von ProSieben teilte watson mit: "Es wird noch geforscht. Zumindest lag es nicht daran, dass zu wenig Serverkapazitäten vorhanden waren. Für nächsten Samstag geloben wir Besserung."

(ll)

Themen

Weitsicht vor der Abwahl? Andreas Scheuer bewirbt sich um Mini-Job bei der "heute-show"

Acht Tage vor der Bundestagswahl treibt der Wahlkampf seltsame Blüten: Ein TV-Triell wie eine "Asi-Talkshow", ein Minister, der sich schon nach einem neuen Job umsieht – und eine Partei, die sich zur Motivation eines Films bedient, der Kriminalität und Morallosigkeit feiert. Die "heute-show" verwertete alle Vorlagen.

In "The Wolf of Wall Street" motiviert der von Leonardo DiCaprio gespielte Finanzguru Jordan Belfort seine Mitarbeiter mit einer aufpeitschenden Rede zu bedingungsloser Loyalität und unbändigem Einsatz für das Wohl des großen Ganzen – der Firma. Genau diesen Film hatten sich ein paar "Lurche von der Jungen Union" (O-Ton Oliver Welke, "heute-show"-Moderator) am Rande eines TV-Triells als Motivationsvideo ausgesucht und unterlegten die entfesselte Rede mit Untertiteln ("Wir. Gewinnen. Diese. …

Artikel lesen
Link zum Artikel