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Melanie Schulz hoffte auf Joker Jan Stroh. Doch nur Günther Jauch kannte die richtige Antwort. Bild: screenshot tvnow

"WWM"-Millionär als Joker ahnungslos – er fordert Hilfe von Günther Jauch

Er selbst konnte im vergangenen Herbst in Günther Jauchs Show "Wer wird Millionär?" die Million abstauben, doch als Jan Stroh jetzt als Joker herhalten musste, war auch der Millionär ahnungslos – und sorgte bei der Kandidatin für einen herben Verlust. Aber von vorne.

Auch ins Jauchs Quiz-Show ist derzeit alles anders. Schuld ist – wie sollte es auch anders sein? – Corona. Denn durch das Virus muss die Sendung ohne Publikum stattfinden. Und damit auch ohne den beliebten Publikumsjoker. Also ließen sich die Macher etwas einfallen und luden kurzerhand in jede Sendung drei Millionen-Gewinner aus den vergangen Jahren ein: Leon Windscheid, Jan Stroh und Ronald Tenholte. Doch auch die sind eben nicht allwissend.

IT-Projektmanagerin Melanie Schulz aus München startete richtig gut in den Abend. Innerhalb von nur 1,4 Sekunden loggte sie die Auswahlfrage ein und schaffte es so auf den Ratestuhl. Doch schon bei der 1000-Euro-Frage kam sie erstmals ins Straucheln und zog den Telefonjoker zurate. Der wusste dann glücklicherweise auch, was häufig aus einem Schokobecher getrunken wird – Doppelkorn, Pflaumenschnaps, Eierlikör (richtig) oder Strohrum.

16.000-Euro-Frage wird zur gemeinen Hürde

Und nicht nur die Alkoholfrage setzte ihr zu, auch als es bei 8000 Euro ums Mizellenwasser, bei vielen Frauen ein beliebtes Produkt zur Hautreinigung, ging, war sie ratlos. Ihr Onkel, der als Begleitperson und damit auch als Zusatzjoker mit im "Publikum" saß, musste einspringen – und hatte die Antwort auch ohne konkretes Wissen schnell parat: Mizellenwasser gibt's in der Drogerie.

Nur eine Frage später war dann komplett Schluss mit lustig. Die Frage: "Wessen monatliche 'Entschädigung' knackte mit der Erhöhung im Sommer 2019 die 10.000-Euro-Marke?" konnte Melanie Schulz nicht beantworten. Sind es Bundestagsabgeordnete, Kardinäle, Bundesligaschiedsrichter oder doch die Universitätsprofessoren? Die Bundesligaschiedsrichter schloss sie zur Überraschung von Günther Jauch komplett aus. "Die kriegen pro Partie sehr, sehr viel mehr", war sie sich sicher. Auch die Kardinäle kamen ihr seltsam vor. Bei den Bundestagsabgeordneten war sie sich unsicher. Doch eine Sache irritierte sie: die Anführungszeichen beim Wort Entschädigung.

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Melanie Schulz hatte kein Glück bei "Wer wird Millionär?". Bild: screenshot tvnow

Also setzte sie alles auf die richtige Einschätzung von Millionärs-Joker Jan Stroh. Doch auch er kam bei den Antwortmöglichkeiten ins Straucheln. Sein Tipp blieb vage. "Bundesligaschiedsrichter sind für mich raus. Die sind's nicht", meinte Jan Stroh. "Bei Abgeordneten finde ich es, nicht für die Leistung, zu hoch angesetzt. Die verdienen deutlich weniger, meine ich", schlussfolgerte er weiter – und setzte am Ende auf die Universitätsprofessoren – oder die Kardinäle.

Jan Stroh fordert Günther Jauch als weiteren Joker

Der Kandidatin reichte das noch nicht an Sicherheit, sie zog den 50/50-Joker, womit die Verwirrung komplett war. Denn die Tipps von Jan Stroh fielen weg. Somit stand sie wieder am Anfang: Bundestagsabgeordnete oder Bundesligaschiedsrichter? Obwohl sie sich anfangs so sicher war, dass es eben nicht die Schiedsrichter sind, entschied sie sich dann doch um. Der Grund dafür ausgerechnet das Wort Entschädigung! "Weil da etwas von Entschädigung steht, tendiere ich jetzt doch mehr zu den Schiedsrichtern", gab sie an.

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Jan Stroh gab eine falsche Einschätzung bei seinem Einstaz als Joker ab. Bild: screenshot tvnow

Auch der einstige Millionen-Gewinner Jan Stroh durfte sich nochmal zu Wort melden und sprach sich deutlich gegen die Abgeordneten aus. 10.000 Euro für jeden von denen? Das kann seiner Meinung nach nicht stimmen. Aber so richtig sicher war er sich dennoch nicht und so hatte er eine andere Idee: "Herr Jauch, Sie hatten doch eine politische Talk-Show in der ARD", meinte er und wollte den Moderator spontan als vierten Millionärs-Joker an Bord holen. Doch der ließ sich nicht bequatschen. Nur so viel: Ihm bereite die Frage keine Probleme – angesichts seiner überraschten Reaktion auf die Aussagen der Kandidatin zu den Schiedsrichtern ein klarer Hinweis... Doch Melanie Schulz konnte sie nicht deuten und ließ tatsächlich Antwort C, Bundesligaschiedsrichter, einloggen.

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Günther Jauch kannte die Antwort. Bild: screenshot tvnow

Keine gute Idee! Für die Münchnerin ging es auf direktem Wege zurück auf 500 Euro. Jauch erklärte: "Der Begriff Entschädigung ist klassisch für den Bundestag, weil man davon ausgeht, dass die Menschen eigentlich einen Beruf haben. Und wenn sie sich als Volksvertreter zur Verfügung stellen, werden sie entsprechend entschädigt durch eine Diät." Jan Stroh konnte da nur ein kleinlautes "Tu mir leid", in die Runde werfen.

(jei)

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