Niko Griesert hatte Probleme, sich im Finale zwischen zwei Kandidatinnen zu entscheiden.
Niko Griesert hatte Probleme, sich im Finale zwischen zwei Kandidatinnen zu entscheiden.
Bild: TVNow

Michèles beste Freundin erinnert sich an Anrufe nach "Der Bachelor": "Dann ist jetzt auch gut mit dem Typen"

31.03.2021, 07:25

So turbulent war die Zeit nach der letzten Rose bei "Der Bachelor" wohl noch nie: Der diesjährige TV-Junggeselle Niko Griesert konnte sich zwischen zwei Frauen in der RTL-Sendung einfach nicht entscheiden. Zunächst holte er Michèle de Roos wieder zurück, nachdem er ihr eigentlich einen Korb gegeben hatte, nur um dann im Finale ihrer Konkurrentin Mimi Gwozdz die letzte Rose zu überreichen. Doch auch danach war das Gefühlschaos noch nicht vorbei, mittlerweile will Niko eine letzte Chance von Michèle, um sie abseits der Kameras endlich näher kennenzulernen.

Wie schwer die Zeit während des Drehs und der beiden Abweisungen für Michèle war, erfuhr ihre beste Freundin Ina als erste – und die war zwischenzeitlich ziemlich sauer auf Niko. Nun arrangierte Frauke Ludowig, die Niko in der Talkrunde "Der Bachelor – Nach der letzten Rose" bereits auf den Zahn fühlte, ein Treffen zwischen dem Bachelor, Michèle und ihrer Vertrauten.

Klare Ansage von Michèles bester Freundin an den Bachelor

Das RTL-Format "Exclusiv Weekend" begleitete die Aussprache der drei. Im Vorfeld erinnerte sich Ina an den Kuppelshow-Dreh und die Anrufe ihrer besten Freundin zurück: "Als der Anruf von Michèle kam, muss ich sagen, bin ich schon durch meine Wohnung getigert und war am Fluchen, weil ich dachte, das kann der nicht ernst meinen." Das Hin und Her von Niko sei für sie nicht nachvollziehbar gewesen:

"Ich hätte niemals damit gerechnet, dass man sowas einem Menschen antut."

Harte Worte für den Bachelor, der sich ja eigentlich Hoffnungen machte. Das anstehende Treffen bereitete ihm wegen Ina auch einige Kopfschmerzen, wie der 30-Jährige zugab: "Ich hab ein bisschen Angst. Mehr Respekt, aber auch ein bisschen Angst."

Michèle de Roos, ihre beste Freundin Ina und Niko Griesert trafen sich zum Krisengespräch.
Michèle de Roos, ihre beste Freundin Ina und Niko Griesert trafen sich zum Krisengespräch.
Bild: Screenshot / RTL

Niko Griesert zeigt sich einsichtig

Und die war teilweise auch berechtigt, denn Niko musste sich von Michèles Freundin einiges gefallen lassen: "Am Anfang war man nicht so positiv gestimmt. Nach dem zweiten Anruf waren meine Worte an Michèle: 'Dann ist jetzt halt auch gut mit dem Typen, dann ist es jetzt durch'", sagte Ina dem reumütigen Bachelor. Und weiter:

"Das ist nichts, was man seiner besten Freundin wünscht und ich hätte sie gerne davor bewahrt. Ich musste sie auffangen und da hätte ich dir gerne damals was zu gesagt."

Der Bachelor hatte dem nichts entgegenzusetzen und gab zu verstehen: "Ich kann die Kritik voll nachvollziehen, weil ich es nicht so intensiv mitbekommen habe wie Ina. Ich weiß, dass ich Michèle viel Kummer bereitet habe und ich gehe definitiv gerne auf sie zu, dazu muss sie bereit sein."

Dann hieß es aber endlich aufatmen, denn nicht nur Michèle sei tatsächlich dazu bereit, dem Rosenverteiler noch eine dritte Chance zu geben, Ina gab den beiden schließlich noch ihren Segen: "Am schönsten wäre es, wenn sie zusammen glücklich werden, aber das müssen die beiden für sich rausfinden", sagte sie am Ende des Treffens.

Der IT-Projektingenieur wolle seine ehemalige Kuppelshow-Kandidatin aber zu nichts drängen, stellte er klar. Die anhaltenden Gerüchte um die beiden, sie seien schon längst ein Paar, sollen sie nicht unter Druck setzen. "Ich finde es viel schöner, wenn man sich jetzt auch so kennenlernen kann", stellte Niko klar.

Und wie groß ist die Gefahr, dass er es sich doch wieder anders überlegen könnte? Zumindest seien seine Gefühle jetzt "sortierter": "Mimi ist definitiv eine ganz tolle Frau, aber bei uns wäre das nicht mehr als Freundschaft", äußerte er über die Frau, die im TV die letzte Rose von ihm bekommen hatte.

Das stellte sie übrigens auch so fest: In einem vorangegangenen RTL-Interview schilderte Mimi, dass Niko sich sogar geweigert hatte, jemals bei ihr zu übernachten. Lieber habe er nach einem Besuch bei ihr noch mehrere Stunden Fahrt in Kauf genommen.

"Falls er noch einmal in eine Situation kommen sollte, in der er eine wichtige Entscheidung treffen muss, würde ich ihm auf den Weg geben, lieber zehnmal zu überlegen, um dann auch hinter seiner Entscheidung stehen zu können und glücklich damit zu sein", riet Mimi ihm im watson-Interview. Bleibt abzuwarten, ob er sich das zu Herzen genommen hat.

(cfl)

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