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In der "Heute-Show" deutet Welke einen Vergleich Trumps mit der Nazi-Zeit an. Bild: screenshot zdf

Trump als Diktator: Welke zieht in "Heute-Show" Nazi-Vergleich

Was war das für eine Woche. Die letzten Tage wurden nicht von der Corona-Pandemie bestimmt – das stimmt auch "Heute-Show"-Moderator Oliver Welke fröhlich. Jedoch, beginnt er die Sendung, mit keinem besseren Thema.

Die Rede ist von den Unruhen in den USA, ausgelöst durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Minneapolis. Angestachelt werden die Unruhen durch Präsident Donald Trump.

"Der falscheste Mann, am falschesten Platz zur falschesten Zeit."

Oliver Welke

Welke zeichnet von dem US-Präsidenten ein gespaltenes Bild. Auf der einen Seite ein Mann, der sich wegen "Fersensporn" aus dem Vietnamkrieg zog, bei kleinen Unruhen mit seinem Teddy in den unterirdischen Bunker verzieht und auf der anderen Seite einen Mann, der alles daran legt, in den Klub der Autokraten und Diktatoren aufgenommen zu werden.

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Trump im Schlafanzug und mit Teddy im Bunker? So sieht es die "Heute-Show". Bild: screenshot zdf

Welke zieht in "Heute-Show" Nazi-Vergleich

"Trump liebt Autokraten", sagt Welke. Zur visuellen Untermalung erscheint im Hintergrund ein Bild von schwarzen Protesten, das betitelt ist mit: "Sieg heul!" Eine Anspielung auf die Grußformel, als die Nationalsozialisten in Deutschland an der Macht waren.

"Und bald können sie ihn in den "Klub der Diktatoren" aufnehmen", so Welke. Im Bewerbungsvideo richtet sich Trump an Kim Jong-un, Wladimir Putin und den "Türken-Dude", dessen Name er vergessen hat. Gemeint ist Recep Tayyip Erdoğan. Im Video erklärt Trump, dass er nie das Weiße Haus verlassen werde – und falls er die Wahl verlieren werde, so soll ihm Putin helfen, "wie letztes Mal". Die Ansage schließt er mit einer Drohung: entweder das Trio hilft Trump, oder er zerstöre ihre Länder. Für Welke ist klar: "Die sollten ihn nehmen".

Ein wenig Hoffnung für das Land sieht Welke in der aktuellen Bewegung. Dass sich Polizisten mit Demonstranten hinknien, "ist ein gutes Zeichen". Oder – und da fängt er an zu spinnen, wie Welke sagt – Trump wird im November nicht wiedergewählt. Denn aktuell liegt er in den Umfragen hinten. "Wenn", schränkt der "Heute-Show"-Moderator, "er die Niederlage überhaupt anerkennt".

Nun, das bleibt abzuwarten.

(lin)

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