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ARD: Neues Gehalt von Caren Miosga enthüllt – samt Vergleich mit Anne Will

HANDOUT - 16.07.2022, Hamburg: Caren Miosga, Moderatorin der ARD-
Caren Miosga bekommt im kommenden Jahr ihre eigene Talkshow in der ARD. Bild: dpa / Thorsten Jander
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Neues Gehalt von Caren Miosga enthüllt – Vergleich mit Kollegin inklusive

22.11.2023, 12:25
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2024 bekommt Caren Miosga ihre eigene Talksendung in der ARD. Die "Tagesthemen"-Moderatorin tritt die Nachfolge von Anne Will an und wird deren Sendeplatz am Sonntag um 21.45 Uhr übernehmen. Die politischen Talkshows sind der ARD offenbar jede Menge Geld wert. Das legen neue Recherchen nun nahe.

Interne Dokumente der ARD belegen, wie viel Budget die Sendeanstalt Miosga für ihre eigene Talkshow zur Verfügung stellt. Dabei zeigen sich drastische Unterschiede zum Budget ihrer Vorgängerin. Außerdem stellt sich heraus, dass Miosga nicht nur durch ihre Moderation der Sendung Geld verdienen könnte.

Doch die Talkshows sind nicht das Einzige, was der ARD jede Menge Geld wert ist. Auch die Schlagershows mit Florian Silbereisen lässt sich der Sender einiges kosten.

ARD gewährt Miosga weniger Budget

Die Produktionskosten von Sendungen der ARD und des ZDF sind normalerweise streng geheim. Das Portal "Business Insider" zitiert nun allerdings aus internen Dokumenten der ARD, die einen Einblick darin geben, wie der Sender für seine Unterhaltungs- und politischen Talkshows plant.

05.10.2023, Hamburg: Moderatorin Caren Miosga steht vor ihrer letzten Sendung im Studio. Nach 16 Jahren hat Caren Miosga ihre letzten �Tagesthemen� im Ersten moderiert. Foto: Jonas Walzberg/dpa +++ dp ...
Caren Miosga war dienstälteste Moderatorin der "Tagesthemen". Bild: dpa / Jonas Walzberg

Die Recherchen des "Business Insider" zeigen: Caren Miosga hat für ihre kommende Talkshow weniger Budget zur Verfügung als ihre Vorgängerin. Anne Wills Format durfte noch 7,3 Millionen Euro kosten. In die Verhandlungen zur neuen Talksendung sei Miosga ursprünglich mit einer Kalkulation von 6,5 Millionen Euro gestartet, der Sender handelte sie herunter. Der neue Talk ist nun mit 5,8 Millionen veranschlagt. Miosga hat damit 1,5 Millionen Euro weniger pro Jahr zur Verfügung, als das bei Anne Will der Fall war. Den Recherchen zufolge soll die ARD die Show von Anne Will zu teuer gefunden haben.

Laut "Business Insider" wird bei Miosga das meiste Geld innerhalb des Budgets für Gagen und Honorare veranschlagt. Ein Redakteur der Sendung verdient demnach 63.000 Euro pro Jahr. Für Stars, die in der Sendung auftreten, ist ein Gesamtbudget von 17.000 Euro im Jahr vorgesehen.

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Miosga selbst soll 570.000 Euro im Jahr für die Moderation ihrer Sendung bekommen. Bei 30 Sendungen pro Jahr entspricht das 19.000 Euro pro Sendung. Im Vergleich mit ihrer Kollegin Sandra Maischberger sind das rund 3000 Euro weniger. Allerdings ist das nicht alles, was Miosga an der Sendung verdient.

HANDOUT - 15.05.2022, Berlin: Lars Klingbeil (SPD) und Moderatorin Anne Will sitzen in der ARD-Sendung �Anne Will�. Foto: Wolfgang Borrs/NDR/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mi ...
Anne Will hört Ende 2023 als Talkshow-Moderatorin auf.Bild: dpa / Wolfgang Borrs

Durch ihre Produktionsfirma Miomedia, an der sie 75 Prozent der Anteile hält, kann sie zusätzlich verdienen. Einer Gewinnberechnung für Miomedia zufolge könnte Miosga so 160.000 Euro pro Jahr verdienen. Insgesamt käme sie also auf mehr als 700.000 Euro, die sie im Jahr durch ihre Talkshow einheimst. Das ist in der ARD durchaus üblich, auch Sabine Christiansen und Günther Jauch hatten für ihre Talksendungen eigene Produktionsfirmen.

ARD lässt sich Silbereisen 45 Millionen Euro kosten

Ein weiterer großer Kostenfaktor innerhalb der ARD sind die Schlagershows. Die Recherchen zeigen, dass der MDR für die nächsten vier Jahre für Florian Silbereisens "Feste"-Shows 35 Millionen Euro einkalkuliert hat.

Dazu kommen außerdem zehn Millionen Euro für weitere Shows in den dritten Programmen. Insgesamt lässt sich die ARD Silbereisen in den kommenden vier Jahren demzufolge 45 Millionen Euro kosten.

Die Recherchen bieten zum ersten Mal einen konkreten Einblick in die Gehaltsstrukturen und Budgetkalkulationen öffentlich-rechtlicher Sender. Der ARD wird gerne einmal vorgeworfen, intransparent zu sein, wenn es darum geht, ihre Produktionskosten offenzulegen.

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