Eric hat eine skurrile Vorliebe bei Frauen verraten.
Eric hat eine skurrile Vorliebe bei Frauen verraten.Bild: sat.1

"Promi Big Brother": Kandidat beichtet skurrile Vorliebe bei Frauen

27.08.2021, 15:44
andrea zschocher

"Herzlich willkommen im Finale", begrüßt Marlene Lufen die Zuschauer. Und ein bisschen hofft man mit, dass diese Staffel "Promi Big Brother" doch nun endlich vorbei sein möge. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: Es ist nicht immer wahnsinnig spannend. Da wird Körpermalfarbe ausgepackt, um den Raumis irgendeine Art von Aktion zu entlocken und nach wenigen Einstellungen ist dieses Thema abgefrühstückt. Warum? Weil gar nichts passiert und nicht mal Sat.1 es fertigbringt, diese Nichtigkeit über den Zuschauenden auszukippen.

Eric ist raus und wünscht sich eine intelligente Freundin

Deswegen ist es taktisch ja auch eher unklug die Leute rauszuvoten, die noch für irgendeine Form von Unterhaltung gut sind. Einer dieser Menschen ist Eric, denn der Z-Promi im Werden hatte wenigstens noch Unterhaltungswert. Weil er schon wusste, dass er auf der Nominierungsliste steht, "Big Brother" hat das Voting einfach über eine Nacht und den heutigen Tag laufen lassen, gibt der Berliner noch schnell eine Kontaktanzeige auf.

"Du solltest hübsch sein, sportliche Figur… Rasen mähen und kochen können, nett und süß" sein, und, ganz wichtig, "bisschen intelligent". Unumwunden gibt Eric zu, dass er eigentlich jemanden "wie meine Mutter" haben will. Keine Frau hat wohl jemals bei diesem Wunschgesuch gedacht: Ja, da mach ich auf jeden Fall mit, ich will UNBEDINGT, dass mein Partner mich immer mit seiner Mutter vergleicht. Und überhaupt scheint sich der Mann, für den die Teilnahme an Reality-Formaten ein Lebenstraum ist, für den Sechser in der Partnerlotterie zu halten.

Eric Sindermann startet vor seinem Auszug noch einen Aufruf.
Eric Sindermann startet vor seinem Auszug noch einen Aufruf.Bild: sat.1

Aber der Schande nicht genug, dass Eric "eigentlich eine Angestellte" sucht, wie Danny diese Kontaktanzeige sehr richtig zusammenfasst, der 33-Jährige will auch eine Frau, die sehr schlau ist. Wieso auch immer das nun seine Bedingung ist. Denn in einem Spiel, in dem es darum ging, Wörter zusammenzusetzen, glänzte Eric leider nicht mit Intelligenz. Ob es rasenmähende Köchinnen gibt, die Lust auf Unterhaltung jeder Art mit Eric haben, wird sich zeigen.

Danni Büchner wird rausgewählt und hat Pläne

Auch zeigen könnte sich, geht es nach Daniela Büchner, bald eins ihrer Kinder bei "Promi Big Brother". Immerhin droht sie: "Meine Große wird auch mal hier sein." Und so ganz klar ist nicht, wie sie auf diese Idee kommt.

Die Frau, die so stolz auf ihre mütterlichen Fähigkeiten ist, fiel in der Sendung eher nicht mit Solidarität zu anderen Müttern auf. Und so zieht sie dann auch über Erics Mutter her, die sich in einem Videogespräch nicht ganz so glücklich über die Berufswahl ihres Sohnes äußert. Familienstreitigkeiten gibt es überall, und Eltern, die Entscheidungen ihrer Kinder nicht gutheißen wohl auch. Ist es also der Danni-Büchner-Reflex, dass jede Gelegenheit, sich als Übermutter zu präsentieren und nebenbei andere Menschen abzuwerten, genutzt werden muss? Ihre ersten Worte nach dem Rauswurf waren dann natürlich auch: "Jaaa, ich kann endlich zu meinen Kindern." Soviel Augenrollen und Freude über einen Exit war selten.

Das goldene Ticket fürs Finale

Vor dem Auszug gibt es aber noch einen langen Weg von "ich, ich, ich" mit der Auswanderin zu überstehen. Denn es gilt das goldene Ticket zu gewinnen, das einen der Bewohner den Einzug ins Finale ermöglicht. Herausforderung 1: Von vier Planetis dürfen nur drei beim Spiel antreten. Danni verzichtet schon mal nicht, dafür Ina.

Das goldene Ticket fürs Finale ging an Danny.
Das goldene Ticket fürs Finale ging an Danny.Bild: sat.1

Im Studio werden die Spielregeln erklärt, es ging darum gemeinsam zu gewinnen, um überhaupt die Chance auf das Ticket zu haben. Auftritt Danni: "Eine Frage, hat er [Papis] gewonnen, wenn er den Schleim da reinmacht?" Weiter musst sie aber nicht bangen, denn ihr Team verliert gegen Team Raumis, bei denen sich schließlich Danny in einem Pokerspiel, dessen Spielregeln niemand versteht, den Einzug ins Finale sichert.

Schummelei und Großzügigkeit

Beim Schleimspiel läuft auch nicht alles ganz korrekt, Ina darf zur moralischen Unterstützung dabei sein, gibt aber entscheidende Tipps. Nach der Hälfte der Spielzeit greift Jochen Schropp dann doch ein, aber fair den Raumis gegenüber war es nicht. Gleiches gilt für den Einkauf im Penny-Markt. Diesmal dürfen alle Bewohner gemeinsam einkaufen und es gibt auch kein monetäres Limit. Innerhalb von 45 Sekunden muss alles angesagt und eingescannt sein, grundsätzlich darf immer nur einer der Promis etwas einkaufen.

Wie zu erwarten stürmen alle gleichzeitig los und schmeißen auf die Kasse, was die Finger greifen können. Dazu wird fröhlich reingerufen, aber an die Regeln hält sich niemand. "Big Brother" lässt, wie eigentlich immer in dieser Staffel, Milde walten, den Einkauf im Wert von 65,25 Euro dürfen alle Bewohner in der Raumstation (der Big Planet ist gesperrt) verräumen.

Dieses Mal dürfen alle Kandidaten einkaufen.
Dieses Mal dürfen alle Kandidaten einkaufen.Bild: sat.1

Uwe nominiert sich selbst

Während der ersten offenen Live-Nominierung bekommen sowohl Danni als auch Uwe zwei Punkte und sind damit nominiert. Weil Uwe sich aber selbst mit den Worten "Ich habe vor niemandem Angst" nominiert, wird das irgendwie nicht gewertet. So klar ist das nicht, "Big Brother" verkündet, er würde zur Strafe auf der Liste, auf die er ja sowieso wollte, stehen. Ganz nachvollziehbar ist das nicht...

Die Begründung von Danny, wieso er Ina nominiert, lässt einen dann doch etwas fassungslos zurück. Bei: "Ich nominiere dich, weil du mich gestern nominiert hast", kann man ja noch mitgehen, irgendwas müssen die Kandidaten ja sagen. Aber als zweiten Grund anzugeben, "und du bist nicht Single", ist schon ziemlich daneben. Weil sie nicht für ihn verfügbar ist, muss sie weg, aha.

Bald ist es endlich vorbei

"Es war so lustig und so bereichernd", sagt Marlene Lufen nach einem Spiel. Und es wäre schön, wenn das die Zusammenfassung der heutigen Sendung gewesen wäre. Aber leider neigt man im Fernsehen ja eher zur Übertreibung. So wie Eric, der sich noch mal mit schlecht gespielter Gefühlsregung daran erinnert, wie weit er schon gekommen ist, und, dass es ja nicht jeder zu "Promi Big Brother" schafft. Das dürfte ja dann demnächst Dannis Tochter beweisen.

Es bleibt festzuhalten, das Finale ist nah und es gibt keinen "Torferguss", egal wie sehr Eric sich das wünscht. "Wir sind halt cool und nicht schlau", behauptet Uwe und nach dieser Sendung "Promi Big Brother" möchte man ihm eigentlich nur sagen: Weder noch, Uwe, weder noch.

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