Dominik (l.) und Patrick Schmalzried aus Stuttgart pr

Dominik und Patrick Schmalzried stellen den Löwen ihre Computermaus vor. Bild: TVNOW / Bernd-Michael Maurer / Zaunkönig

"Höhle der Löwen": Direkt nach der Ausstrahlung lässt Investor den ersten Deal platzen

Wer sich in die "Höhle der Löwen" begibt, der kommt mit leeren Händen, oder einem lukrativen Deal wieder hinaus. Die Brüder Dominik und Patrick Schmalzried konnten die Jury eigentlich überzeugen, doch im Nachhinein kamen dann die Zweifel und die Abmachung fiel ins Wasser, berichtete "Businessinsider". Das ist schon das zweite Mal, dass in der Show-Staffel ein Deal nicht zustande kam.

Die leichteste Computerspielmaus der Welt – so stellten die Brüder ihr Produkt vor. Eigentlich konnten sie mit dem sogenannten "Zaunkönig M1K" überzeugen: Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel wollten gemeinsam 100.000 Euro für jeweils 12,5 Prozent der Firmenanteile investieren.

Dealbreaker: Das Rad an der Maus hat gefehlt

Der Deal fiel aber durch. "Leider hat sich in den weiteren Gesprächen herausgestellt, dass wir nicht dieselben strategischen Ausrichtungen für die Zukunft haben", stellte es Dümmel diplomatisch dar.

Carsten Maschmeyer drückte sich direkter aus, denn er hatte technische Mängel anzumerken: Das Rädchen zum Scrollen an der Maus habe gefehlt. "Für viele Gamer ist das Scrollrad essenziell – ein Tool, das die Entwicklung von Patrick und Dominik nicht hatte", so Maschmeyer.

Das ist der zweite Deal in dieser Staffel, der nicht zustande kommt

Mittlerweile haben die Brüder nachgerüstet, "da war es für uns aber schon zu spät", erklärte Maschmeyer. Damit war die Abmachung dahin. Die beiden Investoren werden den Gründern aber weiterhin mit "mit Rat und Tat" zur Seite stehen.

Bereits in der ersten Folge der neuen Staffel gab es einen ähnlichen Vorfall schon einmal. Der Unternehmer Devran Sezek wollte seinen "Compasstrainer" – eine Idee, mit der Kinder einfacher Fußball spielen lernen sollten – an den Mann bringen.

Nils Glagau nahm von seinem Angebot Abstand

Mit Nils Glagau einigte er sich damals auf 150.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile, das Angebot hielt jedoch nicht lange vor.

Nach der Show kündigte Glagau an doch nicht mit dem Gründer zusammenarbeiten zu wollen. Auf Twitter schrieb er: "Devran ist ein toller Gründer und Compasstrainer eine klasse Idee, nach der Sendung haben wir uns aber dazu entschieden, von einer gemeinsamen Beteiligung Abstand zu nehmen. Dennoch werden wir versuchen, ihn auf seinem weiteren Weg zu unterstützen."

(lfr)

Analyse

Medienexperte sieht ProSieben als großen Gewinner und glaubt: Sendung von Joko und Klaas wird Konsequenzen haben

Am Mittwochabend gelang Joko und Klaas ein riesiger TV-Coup. Zum Staffelauftakt ihrer Show "Joko und Klaas gegen ProSieben" hatten sie sich am Vorabend die begehrten 15 Minuten Sendezeit erspielt. Doch aus den 15 Minuten wurden letztendlich 7 Stunden. In diesen machten sie auf die Situation der Pflegekräfte in Deutschland aufmerksam und zeigten eindrucksvoll Missstände auf. Für den Beitrag wurde die Gesundheits- und Krankenpflegerin Meike Ista im Knochenmark- und Transplantationszentrum der …

Artikel lesen
Link zum Artikel