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ProSieben: "How I Met Your Father" floppt bei Rückkehr brutal

"How I Met Your Father" konnte bei seiner Rückkehr überhaupt nicht mehr überzeugen.
"How I Met Your Father" konnte bei seiner Rückkehr überhaupt nicht mehr überzeugen.Bild: Hulu/Disney
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ProSieben: Sitcom scheitert bei Comeback brutal und macht Flop perfekt

23.04.2024, 13:08
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2022 startete nach langer Vorbereitung die Sitcom "How I Met Your Father", die an den enormen Hype um "How I Met Your Mother" anschließen sollte. Das Spin-off folgt demselben Rezept wie das Original: Sophie (Hilary Duff) erzählt ihrem Sohn, wie sie dessen Vater in New York kennenlernte.

Die Kritiken waren durchwachsen, der Erfolg überschaubar. Dennoch sicherte sich ProSieben die Ausstrahlungsrechte für das deutsche Fernsehen, immerhin entwickelte sich auch hierzulande "How I Met Your Mother" zu einem Phänomen, wenn auch mit Verspätung.

Der TV-Start von "How I Met Your Father" dämpfte die Erwartungen von ProSieben aber bereits deutlich, die Premiere zur besten Sendezeit lockte nur 640.000 Zuschauer:innen an – und seitdem ging es immer weiter bergab.

ProSieben: "How I Met Your Father" geht unter

Bereits im Verlauf der Ausstrahlung verlor Staffel eins brockenweise Reichweite. Auf Publikumszahlen von 350.000 stürzte die Serie im Jahr 2023. Am Montag startete ProSieben die zweite Staffel der Sitcom und ja, es geht noch schlechter.

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Wie "DWDL" berichtet, lief "How I Met Your Father" zunächst mit 290.000 Zuschauer:innen auf Grund, was bereits ein Tiefpunkt für die Serie war. Die Folgen zwei und drei kamen dann auf 240.000 beziehungsweise 190.000 Zuschauer:innen.

Es sind desolate Werte, die die Sitcom hier einfährt. Selbst die Comedy "Based on a True Story" mit "The Big Bang Theory"-Star Kaley Cuoco erreichte am Montagabend zuletzt bessere Zahlen, und auch diese Serie gilt als Flop.

Hier bestätigt sich mit großem Nachdruck ein bereits seit langem offensichtlicher Trend.

Warum "How I Met Your Father" sich zum Desaster auswuchs

Eingekaufte US-Serien funktionieren im deutschen Fernsehen in der Regel einfach nicht mehr. Der Fall "How I Met Your Father" dient hier als perfektes Anschauungsmaterial für die Ursachen: So nahm Streamingdienst Disney+ die Sitcom mehr als ein halbes vor der TV-Premiere in sein Angebot auf.

Wer also mit Spannung auf die Premiere wartete, wurde längst versorgt, als ProSieben loslegte. Im TV erreichte der Sender nur noch Laufkundschaft. Generell sind Streamingdienste, das ist beileibe keine neue Erkenntnis, nutzerfreundlicher, wenn es um den Konsum von Serien geht. Hier kann das Publikum schauen, wann, wo und so viel es will.

Bei "How I Met Your Father" kam erschwerend hinzu: In den USA wurde die Serie acht Monate vor der Ausstrahlung der zweiten Staffel bei ProSieben abgesetzt. Der Sender zeigte einen Serien-Zombie.

Oliver Pocher demütigt Zuschauerin wegen Jungfräulichkeit: Sender muss sie betreuen

Bei einem Auftritt von Oliver Pocher in Stuttgart kam es am Montagabend zu einer Grenzüberschreitung seitens des Comedians. Der 46-Jährige war als "Topact" der Comedy-Sektion beim Sommerfestival des öffentlich-rechtlichen Senders SWR gebucht worden.

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